Welcome to our new website!
Jan. 22, 2026

38 | Nathalie Wappler, Direktorin SRF: «Wie sieht die Zukunft des Service Public aus?»

38 | Nathalie Wappler, Direktorin SRF: «Wie sieht die Zukunft des Service Public aus?»
ComSumCast
38 | Nathalie Wappler, Direktorin SRF: «Wie sieht die Zukunft des Service Public aus?»

Sie ist die Frau, die in den letzten sieben Jahren für Schweizer Fernsehen und Radio SRF stand: Nathalie Wappler. In dieser Zeit hat die SRF-Direktorin das Programm umgestaltet und vor allem die Transformation des Fernsehens an die Hand genommen. Denn Fernsehen wird weniger linear und immer mehr zeitverschoben geschaut. Der Spardruck war und bleibt immens. Wappler hat indessen auch umstrittene Entscheide gefällt, etwa die Abschaffung der Sendung G&G, Gesichter & Geschichten. Im letzten Herbst hat sie ihren Abgang angekündigt. Was bleibt von der Ära Wappler? Wie stark steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Druck? Was passiert mit der SRG? Sollte die Halbierungsinitiative angenommen werden? Und bleibt künftig überhaupt nocheine Rolle für den Service Public? Nathalie Wappler stellt sich den Fragen von Reto Lipp, der bis Ende letzten Jahres ebenfalls zu SRF gehörte.

//

Timestamps

Kindheit, Herkunft und erste Berufswünsche (00:00:42)

«Grenzerfahrungen» und Studium (00:01:54)

Einstieg in die Medienbranche beim ZDF (00:02:47)

Erfahrungen bei Kulturzeit und Medienlandschaft (00:04:33)

Führungsaufgaben und Motivation (00:06:17)

Rückkehr in die Schweiz und SRF (00:07:08)

Karriere bei SRF und Wechsel zum MDR (00:08:19)

Erfahrungen und Herausforderungen im Osten Deutschlands(00:09:44)

Vergleich Schweiz – Ostdeutschland und gesellschaftlicheAspekte (00:11:26)

Rückkehr zur SRF-Direktion (00:12:44)

Führungsalltag, Sparmassnahmen und Corona (00:13:55)

Transformation der Mediennutzung und Digitalisierung(00:16:22)

Veränderung der Mediennutzung, Digitalisierung, Streamingund die Entwicklung von SRF-Player.

Finanzielle Herausforderungen und Programmabbau (00:18:27)

Umgang mit Sendungsabbau und Veränderungen (00:19:14)

Wie mit dem Abbau von Sendungen umgegangen wird und dieNotwendigkeit von Veränderungen.

Debatte um Online-Angebote und Kooperation mit Privaten(00:20:07)

Diskussion über die Rolle von SRF/SRG online, Kooperationstatt Konfrontation mit privaten Medien.

Kreativität und neue Formate trotz Transformation (00:23:56)

Trotz Transformation wurden neue Formate und Erzählweisenentwickelt und bestehende Sendungen modernisiert.

Abschaffung von G&G und politische Konsequenzen(00:25:18)

Sparmassnahmen und deren Auswirkungen (00:27:46)

Rücktritt als SRF-Direktorin (00:29:47)

Anforderungen an die Nachfolge (00:33:07)

Abstimmung zur SRG-Initiative und deren Folgen (00:34:19)

Bedeutung der regionalen Vielfalt und Infrastruktur(00:37:12)

Öffentlich-rechtliche Medien unter Druck (00:39:34)

Zukunft des Service public (00:41:47)

Neuer Job im deutschen Medienrat (00:42:37)

Persönliche Zukunftspläne (00:44:00)

Journalist und Moderator Reto Lipp spricht im ComSumCast mit wegweisenden Köpfen aus der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche.

Den ComSumCast gibt es in Video- und Audioversion auf ⁠Spotify⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠und ⁠Youtube ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

sowie in Audio-Version auf ⁠Apple Podcasts⁠ und auf den grössten weiteren Podcast-Plattformen.

Produziert von Tablecast / Christoph Soltmannowski / Soltmannowski Kommunikation GmbH.⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠http://www.solt.ch

0:05 Herzlich Willkommen. Hier ist der comsum Cast, eine Gemeinschaftsproduktion vom Zürcher Presseverein und der Zürcher Peer Gesellschaft. Zu hören gibt es den comsum Cast überall dort, wo es Podcast gibt und natürlich auch zu sehen auf Youtube. Produzent ist Christoph Soldmanowski, am Mikrofon ist Reto Lipp und heute freue ich mich auf eine Frau, die bis Ende letzten Jahres meine oberste Chefin war, sie ist seit 2019 die Direktorin von Schweizer Radio und Fernsehen. Sie war zwischenzeitlich auch stellvertretende Generaldirektorin der SRG. Ich freue mich also auf Natalie Wappler. Ja, ich freue mich auch. Herzlich Willkommen, Natalie. Ich habe ein bisschen in deine Biografie gekramt und da habe ich gesehen, dass du ja in Kreuzlingen aufgewachsen bist, oder? Kreuzlingen war so dein Heimatort kann. Man ist man Heimat, oder?

0:56 Ist deine Heimat. Stehst du auf so einem Pass drin? Genau. Wenn man zurückdenkt an die kleine Nathalie, was war eigentlich der Berufswunsch von dir? Das hätte mich mal interessiert. Also ich hab schon als Kind, ich hab mit 6 Jahren angefangen Klavier zu spielen und wollte ursprünglich mal Musik studieren und Musik machen und wie das dann so ist oder man merkt dann einfach doch auch relativ schnell, man ist nicht gut genug und gleichzeitig hatte ich noch viele andere Interessen, denen ich nachgehen wollte. Aber wir sehen schon da Kultur, das war eigentlich schon von daher angelegt, und ich glaube, Klavierspielen machst du immer noch. Ja, sehr intensiv ist das für dich so der Ausgleich? Ja, also ich finde, Musik machen hat ja die schöne Eigenheit. Man muss sich selber zuhören, man spielt, wenn man mit anderen zusammenspielt, den anderen zuhören und immer wieder dieses Zusammenspiel zuhören, sich selber zuhören, anderen zuhören und sich einfügen, das, finde ich, ist etwas vom schönsten, was man machen kann, ja.

1:54 Und das Schöne ist ja auch an Kreuzlingen, es liegt irgendwie so zwischen der Schweiz und Deutschland und das bildet auch ein bisschen deine Biografie ab, oder du warst und wir kommen dann noch da. Auch in Deutschland tätig also, das ist so mittendrin zwischendrin, zwischen der Schweiz und Deutschland. Ja, also ist eigentlich ein Grenzort, oder, und und. Ich finde, ich bin sehr stark geprägt, auch durch diese Grenze, oder ja, Grenzerfahrung ja, ich glaube, wenn man in Kreuzlingen aufgewachsen ist, dann sieht man vor allem diesen alemannischen Sprachraum aus dem Bodenseeraum, da ist es dann auch kulturell. Übrigens spielt es keine Rolle, ob man jetzt in Konstanz oder in in Kreuzlingen ist. Sehr geschichtsreich natürlich auch und ich finde, das ist auch dieses Verbindende, auch was also Grenzen sind nicht immer Grenzen, sondern Grenzen zeigen eigentlich manchmal auch das Verbindende.

2:43 Genau, du hast in Konstanz studiert, also auch das war das nächste. In Deutschland war am nächsten genau am Kreuz dringend dran, also auch da wieder die Verbindung zu Deutschland und zu diesem Grenzraum. Du bist dann aber nach dem Studium. Sehr schnell in den Medien gelandet eigentlich. Ich wusste das gar nicht, dass du zum Beispiel mal beim ZDF warst, bei der Gesprächssendung eigentlich inne, die gibt es ja immer noch, wie wie bist du dort gelandet, also weshalb überhaupt die Medien? Also ich habe in Konstanz Geschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft studiert. Und wollte dann da also ein Kollege von mir hat dann gesagt, ja, der schon beim ZDF gearbeitet hat, heute Journal, und das war wahnsinnig gross und er hat gesagt, ja, also bei Dreisat hat man gerade eine Sendung aufgemacht, Kulturzeit, die suchen Leute, das ist so eine Art, die grösste Schülerzeitung der Welt, das wär ja vielleicht was für dich. Und ich bin tatsächlich aus Kreuzlingen heraus nicht auf die Idee gekommen, nach Zürich zum Schweizer Fernsehen zu gehen, weil für uns aus Kreuzlingen heraus war Zürich die grosse Stadt, wo, da muss man Leute kennen oder muss irgendwie ein Netzwerk haben, sonst wird man nie etwas und für uns, für mich, aus Kreuzlingen tatsächlich war.

4:00 Mich beim ZDF zu bewerben, tatsächlich näher. Fast näher. Obwohl ja also das ZDF und Deutschland ist doch noch viel grösser irgendwie, aber das war also, man hat eher gedacht, nach Deutschland zu gehen als nach Syrien. Ja, weil weil aus Kreuzlingen heraus Zürich so etwas grosses und und und und. Ja, auch eben sehr bedeutungsvoll. Und die ganzen Zünfte und die Verbindungen und so im Sinne von aus Kreuzlingen, die haben definitiv nicht auf mich gewartet, aber ich bin tatsächlich nicht auf die Idee gekommen zu sagen, das ZDF erst recht nicht, aber irgendwie war war die Verbindung immer. Leichter ZDF, wie war das? Das war toll, also Kulturzeit zu machen als tägliches Kulturmagazin, das war einzigartig.

4:42 Ich konnte oder wir konnten alle Fehler machen und wir haben auch alles lernen können und das ist einfach eine tolle Erfahrung, wenn man journalistisch beginnt und und und. Auch ein neues, eben auch ein neues Magazin machen kann. Wir hatten kaum Geld, wir mussten viel mit Übernahmen arbeiten und das war eine tolle Zeit also. Man konnte vieles ausprobieren, auch was man wahrscheinlich heute nicht mehr kann oder kaum. Weiss ich nicht noch. Ach, ich glaube, ich glaube, es gibt immer noch gefässe. Nimm deinen Podcast. Also ich glaube, dass man medial immer noch viele Dinge ausprobieren kann, aber vielleicht jetzt nicht mehr, indem dass man jetzt zu 3 sat geht und sagt, Oh, ich hab jetzt eine verrückte Idee und wir machen das oder ich, also weil sich die Medienlandschaft auch so verändert hat. Und ich bin dann von dort aus dann tatsächlich die weiteren Stationen, also nach Berlin auch für die ALD gearbeitet, für Achim Gauck, das war dann.

5:32 Also eigentlich wirklich zuerst in Deutschland. Ich. Habe in Deutschland angefangen zu arbeiten. Bevor du in die Schweiz kommst, viele wissen das gar nicht, dass du immer sehr eine intensive Beziehung zu Deutschland, zur deutschen Medienszene, absolut, da kommen wir dann am Schluss noch mal dazu, weil das ist ja jetzt die neueste Meldung, dass du da in den Medienrat gewählt worden bist in Deutschland, da kommen wir noch dazu, aber da sieht man schon die Verbindung, warum das eigentlich passiert. Ist genau du, hast dich aber immer auch sehr schnell dann für Führungsaufgaben interessiert, also wolltest du immer Chefin sein, weil wenn man als Journalist interessiert ist an den Themen und dann nachher Chefin wird, wenn man dann Chefin ist oder Chef, dann hat man nicht mehr so viel mit den Themen zu tun, hat man nur noch mit organisatorischen Finanzen, sparen und so weiter zu tun hat dich das immer interessiert an Führungsaufgaben? Du sagst das jetzt so ein bisschen? Ja, da hat man dann einfach nur noch mit organisieren zu tun. Also was ich immer gern gemacht hab und ich finde, das ist auch das Verbindende zum Journalismus, man gestaltet oder man hat Ideen, man gestaltet, man gestaltet auch Geschichten, und ich finde, in Führungspositionen zu sein, geht es auch um Gestaltungsräume, und ich habe tatsächlich immer gerne organisiert, es ist jetzt gar nicht darum gegangen, wird man Chefin oder so, sondern zu organisieren und wie kann man die Rahmenbedingungen so organisieren, dass man unter den Bedingungen, die man hat.

6:51 Guten Journalismus machen kann gute Geschichten erzählen kann, das hat mich interessiert, auch an Führungsaufgaben. Du warst ja dann beim Schweizer Fernsehen, aber dann doch mal beim Schweizer Fernsehen gelandet, aus Deutschland kommend, weshalb eigentlich dann, du hättest ja in Deutschland bleiben können. Ja, ich wollte. Also ich war beim ZDF in Berlin und. Und es gab einen Hospitanten, der heute immer noch bei SRF arbeitet und der dort bei Aspekte war und der, der ging dann quasi und hat oder wir haben uns kennengelernt und dann hat gesagt, ja, ich komme eigentlich aus aus der Schweiz und wir haben auch Schweizerdeutsch gesprochen und dann haben meine deutschen Kollegen gesagt, das wussten wir gar nicht, dass du eigentlich Schweizerdeutsch sprechen kannst. Und er hat gesagt, mir war gar nicht klar, dass in Berlin jemand sitzt, die eigentlich aus der Schweiz kommt, und dann? Rief mich damals der Kulturplatz dann eben an und hat gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, zurück in die Schweiz zu gehen. Und dann hatte ich mir das überlegt und hab auch meine meine Familie schon länger nicht mehr auch so ein bisschen intensiver gesehen und dann bin ich hab ich das Angebot angenommen.

7:59 Beim Kulturplatz gewesen als Chefin oder? Nein, als. Redaktorin Beitragsmacherin genau also. Gesprächsleiterin warst du dann aber auch. Bei der Sternstunde, der Sternstunde. Ja genau dann hatte ich die Redaktionsleiterin genau also und Redaktionsleiterin. Ja genau. Und dann gab es aber schon wieder am nächsten nach Deutschland zum MDR bist du. Ich bin erst noch Abteilungsleiterin Kultur. Geworden bist Abteilungsleiterin gewesen, Kultur. Also du musst dir das so vorstellen. Ich ich war Redaktionsleiterin Sternstunden, was ein toller Job ist. Das ist wirklich grossartig, das machen zu dürfen. Das wart ich. Und als ich das anfing, war ich mir sicher, das mach ich die nächsten 20 Jahre und dann kam ja die Konvergenz, wo man Radio und Fernsehen zusammengelegt hat.

8:41 SRF, also es war ja vorher s. RF, Schweizer Fernsehen und Schweizer Radio. Genau, und dort war ich dann im Projektteam in dieser Konvergenz für die Abteilung Kultur. Und dann hab ich dort auch das Projekt leiten dürfen. Und bin dann kulturchefin geworden. Da bist du quasi kulturchefin dann gewesen. Aber du warst dann nicht mehr so so lange da. Du hast dann. Ich war von 2011 bis 2016. 5 Jahre warst du Kulturchefin, aber dann hast du dich doch wieder nach Deutschland gezogen. Ja, dann hat mich die damalige Intendantin Carola Wille vom MDR angerufen und hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Programmdirektorin in Halle beim MDR zu werden und. Also dann natürlich auch in den ARD Vorsitz zu gehen. Und das fand ich toll.

9:28 Also eine tolle Gelegenheit, auch in den Osten zu gehen, ich hatte ja vorher noch als freie Journalistin für eine Sendung, die gab es gar nicht so lange, mit Joachim Gauck gearbeitet, es gab immer alle 14 Tage, Joachim Gauck und die anderen 14 Tage. Michelle Friedmann Ja, und Michelle Friedmann hatte immer die besseren Quoten als Joachim Gauck. Ja, und also dann hat man irgendwann die Sendung eingestellt, aber die, die das mit Joachim Gauck und auch die ganzen Fragen der der Ost West Geschichte haben wir lang und viel diskutiert, und deshalb fand ich auch. In den Osten zu gehen, in einer verantwortungsvollen Position, das ist, das ist ne tolle Herausforderung und ich hab wahnsinnig viel gelernt dort. Was hast du gelernt, weil diese schon eine ein spezielle Situation auch im Osten, anders als Westdeutschland damals total anders, auch medial anders.

10:18 Total also und und. Ich finde ja immer noch auch, dass man, dass man den dem Osten auch nicht genug Aufmerksamkeit gibt, sowohl kulturell als auch sonst. Ich finde. Es ist nicht nur landschaftlich toll, sondern da gibt es auch unglaublich viele gute Initiativen. Es ist halt einfach so, dass die, die quasi wie die die Landflucht einfach gross ist, also. Ja, die Leute sind auch oft in den Westen, genau also oder in die Städte. Genau, und da sieht man eigentlich, was man lernt, ist wie wie wichtig der Service Public ist und Service Public meine ich jetzt nicht nur medial, sondern es spielt eine Rolle, ob du eine gute und verlässliche Infrastruktur hast, medial aber genauso in den Verkehrswegen.

10:59 Weil das den Menschen Sicherheit gibt, dass man weiss, hey bei uns auch in den Bergen und und und. Diese Sicherheit ist spürbar in einem Land und und ich finde gerade in in Ostdeutschland spürt man das sehr stark und. Und auch wenn man medial dort dann verantwortlich ist und ich glaube übrigens, das war einfacher, mich als Schweizerin zu wählen, als jemanden aus Westdeutschland. Das könnte sein, oder? Das war, das war einfacher, weil du bist dann schon auch ein bisschen eine Exotin gewesen. Genau. Genau. Und die Ostdeutschen kommen sich manchmal. Da kamen sich manchmal vielleicht oder manchmal heute noch ein bisschen als Exoten vor in diesem neuen Deutschen.

11:40 Das ist das interessante. Ich hab mal irgendwann eine Studie gelesen, dass sich Ost deutsche und die Schweizer besser verstehen, ja. Weil sie eine ähnliche, also im Sinne von Gefühl haben, dass die Westdeutschen sehr prominent grösser sind. Ja, genau, und es dort eine Nähe quasi dann eben auch wieder gibt, ja. Weil der grosse Nachbar ist genau ja für Deutschland und für sie vielleicht der Westen. Genau also. Und es ist, es ist wirklich, ich kann auch nur dafür werben. Ja also und ich weiss. Weisst du also, dass das politisch irgendwie schwierige Situationen gibt? Die AFD ist da sehr stark geworden oder ist heute. Ist heute auch immer noch sehr stark oder es wird Landtagswahlen geben im dieses Jahr und es ist politisch sicherlich herausfordernd, aber trotzdem, es lohnt sich.

12:26 Unglaublich finde ich sich auch auch eben gerade kulturell, sich mit Ostdeutschland zu befassen ist. Wirklich? Schön, und dann bist du wieder zurückgekommen in die Schweiz. Nach dieser interessanten und spannenden Phase in Ostdeutschland dann doch wieder zurück als Programmdirektorin 2000. 11 Direktorin. SRF Direktorin genau, was hat dich gereizt, diesen Job zu übernehmen? Dann doch wieder in die Schweiz zu kommen. Ja, also ich finde also auch noch mal SRF gesamthaft leiten zu dürfen. Das ist, das ist ein Grossartiger, das ist eine eine grossartige Aufgabe, und mir war klar, dass natürlich auch nach der No Billag Initiative, die die Herausforderungen nicht einfacher werden und dann einfach auch noch mal wirklich in der Digitalisierung Schub geben zu dürfen und oder zu können, und es ist ja so, wenn du Direktorin bist, dann kannst du die die Strategie entwerfen, du kannst.

13:29 Du kannst das erarbeiten und du kannst hast auch wieder diesen Gestaltungsspielraum und wie das manchmal so ist, wenn du auch ein bisschen weiter weg bist, weisst du trotzdem auch wieder, wo deine deine Heimat irgendwie ist. Oder? Also ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen und deshalb es ist immer so ein bisschen. Hin und her. Wieder eben. Du bist immer so zwischen den Welten, ein bisschen hin und her, aber es ist doch die Heimat, die Schweiz. Dann ich bin hier es. Es ist mir sehr genau und meine Familie ist doch hier und so genau. Genau jetzt. Du hast gesagt, du hast schon gewusst, es wird schwierig, das hat man damals schon gesehen, zweitausendundfünf auch, aber ist es jetzt im Rückblick nicht noch schwieriger geworden, als dass du dir das vorgestellt hast? Oder war das etwa das, auf dass du dich auch eingestellt hast?

14:10 Dann nein, ich glaube das. Und übrigens, das ist das interessante auch an Führungsaufgaben, es ist nie so, wie man sich es vorstellt. Nie. Und das übrigens finde ich auch, also weisst du, weil du es vorhin so gesagt hast? So, ja, und dann muss man halt organisieren und irgendwie das mit dem Geld und den Budgets. Du hast eine herausfordernde Situation und du musst mit den Ressourcen auskommen, du musst dir etwas einfallen lassen, das ist durchaus kreativ. Und und du versuchst eine gute Lösung zu machen, indem dass du sagst, OK, na also es war ja nach der No Billag Initiative, die Gebühren wurden waren gesenkt worden und die SRG musste über 100000000 Sparen, gleichzeitig zu verbinden mit einer dringend notwendigen Transformation auch in die Digitalisierung hinein, das ist sehr anspruchsvoll gewesen, und dann denkst du, OK, die Aufgabe habe ich verstanden und dann bist du ein halbes Jahr im Amt und dann kommt Corona und dann hast du.

15:02 Also dann hast du es irgendwie aufgegleist und denkst ist schon anspruchsvoll genug. Dann kommt Corona und dann denkst du uch und jetzt ja oder und und und in all dem alle sitzen plötzlich zu Hause und gucken dir zu, also du kannst dich sehr sehr gut dran. Erinnern ja, kann man sehr gut dran. Erinnern so und, und das quasi zu sparen, zu transformieren, den Betrieb aufrechtzuerhalten, das ist, das ist wirklich anspruchsvoll, aber auch aber auch. Also rückblickend, würde ich sagen. Es ist, es bleibt 124 7. Job, aber eben du bist immer mit etwas konfrontiert, was du nie gedacht hättest. Und das ist interessant. Es kommen immer neue Dinge auf einen, nur eben Corona war eine eine solche und wir hatten da damals eigentlich Glück.

15:43 Wir hatten den Newsroom schon, ja ganz kurz zuvor eröffnet und wir hatten alle unseren eigenen Laptop und wir waren nicht mehr so. Ganz klar an irgendein Ort gebunden, sonst hätten wir glaube ich grosse Schwierigkeiten gehabt, das überhaupt weiterzuführen. Genau, und da sieht man ja dann, dass die Bewegungen, die man vorher schon eingeleitet hat. Plötzlich genau auf diese Situation passen. Ja, das ist ja das Schöne daran, ja. Wenn du dich erinnerst, also der Newsroom oder die auch die Neuorganisation des Newsrooms war so, ja warum muss man das jetzt machen? Und wir kennen doch unsere Sendungsredaktionen und eigentlich wollen wir nur so plötzlich ist eine andere Situation da und du siehst, dass du ganz anders zusammenarbeiten musst. Und das und. Das Ergebnis war da und du hast vorhin gesagt, eben das eine ist ja, dass man angespannte Finanzsituation hat, aber das andere ist auch noch, dass die Medien in einer.

16:33 Transformationsphase sind und dass du eigentlich das Fernsehen transformieren musst in ja, in was denn eigentlich? Also Fernsehen ist eben nicht mehr, man schaut nicht mehr linear so viel Fernsehen, sondern man schaut eben irgendwann, man schaut online und so, also diese Transformation, ich glaube, die hat dich sehr stark beschäftigt. In ja total weil oder es geht ja immer darum ein, ein ein. Ein Medienhaus für alle zu sein. Und wenn du siehst, dass das eben noch sehr stark linear organisiert ist in Radio, Fernsehen und dann sagst du ja, aber wir haben schon auch online und wenn du so viel sparen musst, musst du das viel besser miteinander verzahnen. Und wie macht man das oder das heisst, du musst wirklich in Prozessdenken hineinkommen, in Netzwerkdenken hineinkommen, weil die Linearität wird dir nicht helfen und wenn du dich erinnerst, wir haben immer gesagt, und diese Sendung können Sie nachschauen, irgendwie dann auf ja. So.

17:27 Und wir haben, was wir gemacht haben, ist, wir haben von einer, man nennt das eine Ketchup Plattform Sendung verpasst. Schauen Sie doch nach und heute ist Play SRF eine Streaming Plattform und das ist ein grosser Unterschied und wenn ich dich jetzt fragen würde was. Was glaubst du, wie viele Stunden Streaming wir zweitausendundvierundzwanzig hatten? Was würdest? Du haben keine Ahnung, ich habe keine Ahnung. Also du stellst ja. Manchmal auch Fragen. Ich habe keine Ahnung wieviel, also das Nein, ich habe wirklich gar keine. 38. Millionen Streams, also Stunden. 38000000 Streaming Stunden gegenüber 2023 glaube ich mit 3 oder 24000000. Also du siehst oder diesen.

18:12 Riesenwachstum. Ein Riesenwachstum oder ich weiss aber, dass ganz viele Leute sagen, ja, ich mach den Fernseher an und da erwarte ich dann die und die Sendung oder es ist die Gleichzeitigkeit, die man bewältigen muss, oder, und das ist der Antwort. Eben das ist beides zusammen, und beides kostet eben auch viel, oder das Fernsehen kostet viel und diese neuen Möglichkeiten auch und man muss eigentlich. Finanzen Freischaffen für das neue, die man aber eigentlich gar nicht hat. Und das ist dann eben schwierig, weil man dann zum Beispiel im Fernsehen was abbauen muss und das dann umsetzen muss für für digitale Angebote. Alle gucken zu und alle finden etwas dazu. Ja genau, also die Leute, die dann eben etwas vermissen nachher, weil sie das nicht mehr sehen und so. Wie wie hast du das das damals erlebt oder überhaupt, wie erlebst du das auch heute?

18:59 Ich meine, wir wir werden vielleicht darüber sprechen, du musst es dann auch Sendungen abschaffen und das ist dann immer schwierig, weil die Leute sind sich gewohnt, die Lieben ihre Sendung und die ist jetzt nicht mehr da, wie wie geht man mit sowas um? Also ich glaube. Und das gehört auch immer mit dazu. Weisst du also man man, man sagt nie, das kann jetzt, das lassen wir jetzt mal bleiben oder so, wir wollen ja dahin, ich glaube, man muss immer sehen, auch was man verliert, und das muss man auch auch gut anschauen und dann eben auch bereit sein dafür hinzustehen und das ist nicht immer einfach, aber wenn du von der Notwendigkeit also überzeugt bist und also wenn ich jetzt zurückschaue, auch sehe. Welchen Erfolg wir damit auch haben, auch bis heute haben, dann würde ich sagen, es hat sich gelohnt, aber manchmal ist es auch, stehst du da und sagst etwas und und find oder glaubst, dass du, dass du alles sorgfältig und gut abgewogen hast.

20:01 Aber wirklich wissen tust du es nicht. Und dann trotzdem hinzustehen und zu sagen, wir gehen diesen Weg, das ist, das ist Anschlussfrei. Weil es gibt ja immer noch Leute, auch in der Schweiz, Verleger zum Beispiel, die Sagen, die SRG oder SRF soll im Prinzip einfach diese Fernsehsendung machen, die Radiosendungen machen, aber bitte nicht noch irgendetwas online anbieten. Auch in Deutschland übrigens gibt es ja diese Diskussion, ARD und ZDF sollen die News Plattformen machen sollen die Streaming Plattformen machen. Was sagst du jemandem der sagt, Nein das ist völlig unnötig, bleibt bei eurem Fernsehen und bei eurem Radio, ihr habt den Auftrag hier tätig zu sein, aber nicht jetzt auch noch online. Also da würde ich immer antworten. Welche Antwort gibst du mir nach 10 oder 15 Jahren?

20:44 Also weisst du wie tragfähig ist so eine Aussage? Und ich finde immer, da merkt man dann relativ schnell, dass das Argument nicht weit trägt und ich verstehe den Anspruch, wenn du, wenn dir gerade die die Werbegelder wegbrechen und du einfach das Gefühl hast, hey, ich muss einfach über das nächste Jahr kommen. Und dass du dann gegen die öffentlich rechtlichen schiesst, dass ich also was ich kann das verstehen, weil, weil wenn du dauernd dann am Schwaren bist und jetzt bricht dir noch mal ein Kunde weg und. Zwar also die privaten Medien. Genau das. Also ich verstehe, dass die Situation extrem anspruchsvoll ist. Nur die, wenn wir das nicht dürfen, wird es die Situation nicht besser machen und ich.

21:26 Es würde eher dann auf Kooperation setzen, zu sagen, wir müssen möglichst schnell voneinander lernen, miteinander lernen. Was sind denn das für neue Zeiten und was, was sind denn Medien und souveräne Medien in in den zukünftigen Zeiten, die wir erleben, weil. Es gibt natürlich immer noch private Medien, die sagen, wenn es SRG schlechter geht, dann geht es uns besser, obwohl das eigentlich, ich habe gerade wieder die neue Studie gelesen von Universität Zürich. Voeg über das über die Mediennutzung 2035 in 10 Jahren. Und dann haben die auch geschrieben, das ist eine Illusion zu glauben, wenn es den öffentlich rechtlichen schlechter geht, geht es den Privaten besser, und trotzdem hält sich das so hartnäckig, ich kann gar nicht verstehen, weshalb oder ist es einfach der Reflex, dass man sagt, uns geht es schlecht, dann soll es denen auch schlecht gehen, ist es das? Also also letztlich musste die Frage hinstellen, aber es. Ich glaube, man muss verstehen, in was für neue Medien Zeitalter wir kommen.

22:24 Und wenn Kanäle explodieren, was du und und und du ganz viele neue Player hast und in einem Land bist wie jetzt wir die Schweiz, die wirklich ein kleines Land ist, auch noch mit 4 sprachregionen, also was gar keinen Markt in dem Sinn hat. Dann dann kann das wie keine Lösung sein, sondern du musst dann eigentlich auf die Vielfalt setzen, die auch die Souveränität dieses Landes mit unterstützt. Also Kooperation ist besser als Konfrontation. Jetzt zwischen den privaten und und der SRG. Und das haben wir übrigens auch. Also wir von der SRG. Stell dir vor, wir haben mit den Baz Standpunkten mit NZZ Format oder also strahlen wir bei SRF. Inhalte der privaten, ja auch aus. Also ich weiss nicht, ob du dir vorstellen kannst, dass das ZDF ein FAZ Fernsehen oder Standpunkte machen würde. Ja, eigentlich.

23:21 Oder das gibt es, oder und und. Da finde ich, da sieht man eigentlich, wie viele Partnerschaften die Schweiz auch schon mit den privaten hat und die gut laufen, also die, die. Ja, schön ist. Aber warst du jetzt in den letzten Jahren vor allem beschäftigt mit dieser Transformation, eben diese Mediennutzung, die sich verändert? Oder warst du doch auch kreativ im Sinn von neue Sendungen, neue Ideen oder so? Oder hat dich das so beschäftigt, diese Transformation und diese neuen Medien, dass du gar nicht Zeit hattest, das alte Medium quasi zu verändern? Ja, wir haben ja auch viele neue Sendungen gemacht, also weisst du mit Game of Switzerland? Wir haben zum Beispiel.

24:02 Allein, und das finde ich dann, gehört eigentlich auch so mit zum Programm dazu. Wir haben die News App so stark weiterentwickelt, dass sie heute der Hauptnachrichtenkanal ist. Also das ist auch. Wenn du so willst, Programm ja. Genau das muss man eben mit einbeziehen. Genau, genau. Und, und, und. Das ist quasi dann eben das, wo dann auch neu. Wir haben auch mit REC, weisst du oder mit Impact, also wir haben viele neue Format und auch neue Erzählformen, zum Teil auch mit in sehr traditionelle Sendungen gebracht, die dem Kassensturz sind heute gehen raus, weisst du also das heisst ja nicht, hab ich jetzt eine neue Sendung zwingen gemacht, was wir auch gemacht haben, sondern kannst du auch dann.

24:44 Ein ein, eine Sendungen, die die man sehr lange kennt, eben auch quasi modernisieren. Auch modernisieren, transformieren in diesem. Aber du musst es dann natürlich auch Sendungen streichen. Ich kann mich erinnern, also Gesichter und Geschichten, G und g im letzten Jahr, dann im Februar war diese Ankündigung im Sommer dann ist Schluss und es hat viel Wirbel ausgelöst, weil natürlich die ganze Unterhaltungsindustrie und die ganzen Schauspieler und die ganzen Kulturen. Leute, die waren da drin. Das war ein ein ein gutes Format für die, und da haben viele gesagt, also Nathalie, weshalb das jetzt abschaffen? War das nicht ein totaler Fehler, so ein Jahr vor dieser Abstimmung, die jetzt dann kommt, im März bereits?

25:30 Also weisst du, ah, es ist wirklich immer, es tut wirklich weh. Wenn man sagt, diese Sendung gibt es jetzt nicht mehr, das finde ich und ja, und die Kolleginnen und Kollegen haben einen tollen Job gemacht. Genau das waren etwa 20 Leute dort. Ja genau, also. Und wir haben dann gesagt, okay, wir wollen natürlich den People Journalismus, auch wenn du so willst, in die reichweitenstarken Gefässe bringen. Warum haben wir das gemacht, weil die zeitversetzte Nutzung zum Beispiel von G und G, die war einfach tief. Und es hat uns im Vorabend, also da sind wir jetzt bei ganz klassischem Fernsehen oder es hat uns jedes Mal eine Delle gegeben, also.

26:10 Das war zu wenig erfolgreich. Es war zu wenig erfolgreich. Ich weiss aber, dass viele Schweizer Prominente und und gerade die Kleinkunst dort vorkamen, so. Was wir dann quasi dorthin gesetzt haben ist läuft übrigens erfolgreicher als G und g, aber trotzdem gibt es eine bestimmte Sichtbarkeit von einer Szene, die ist weniger da genau so. Das heisst aber, dass wir uns überlegen müssen, wo können wir diese Szene besser sichtbar machen, aber dass du einfach sagst, du hast ein Gefäss als selbst gegeben. Das wird in in vielen Medien oder einfach auch in diesen ganzen Medienentwicklungen nicht mehr in dieser Selbstverständlichkeit also. Das heisst zum Beispiel so Themen G und G. Themen kommen jetzt in der Tagesschau zum Beispiel vor oder in 10 vor 10 oder Leute.

26:59 Genau also. Oder du hast eben also wo du einfach sagst, ja du hast, wir haben ja auch noch Radio oder wir haben eben auch noch online und. Und jetzt geht es wiederum, wo finden wir den, den die besten Plätze, um eben das einfach auch zu zeigen? Aber es gibt Leute, die sagen, also die Natalie, die ist so Datengetrieben eben, die macht jetzt die Daten, die schaut sich das an ein bisschen zu wenig Quote und die schaut das an und berücksichtigt zu wenig, welche politischen Konsequenzen das haben könnte oder quasi der der Effekt, dass jetzt eine gewaltige Szene jetzt wieder. Sich nicht gerade freut oder sogar dann gegen die SR GS und das ein Jahr von der Abstimmung und so, dass man sich fragt, ja, war es das wirklich wert dann?

27:48 Also du das mit den Datengetrieben. Also zum einen glaube ich, dass die die permanente Datenskepsis so von wegen auch nicht weiterhilft, sondern manchmal muss man einfach auch diesen Dingen ins Gesicht schauen. Das zweite ist, ich habe das ja nicht gemacht, allein aus. Quasi aus den aus den Nutzungsdaten heraus, sondern weil wir den Teuerungsausgleich nicht mehr bekommen haben und das für die SRG einfach 70000000 an Einsparungen zur Folge hatte. Also wir haben bei SRF in den letzten 2 Jahren 50000000 Franken nachhaltig eingespart. Das ist ein gewaltiger Betrag. Das ist riesig. In 2 Jahren, oder?

28:28 Und dass dass du das nicht kannst. Ich sag jetzt mal nur in der Verwaltung ist auch klar, weil sonst oder also irgendwann musst du sagen, OK jetzt ich ich, das war ja deshalb, wenn du so bist, das letzte, was wir gemacht haben und gesagt haben, ja, irgendwann musst du auch ins Programm gehen und. Und wo man es dann auch merkt. Ja, natürlich, oder? Und das und das, das tut auch wahnsinnig weh, aber das ist nicht, weil ich gesagt habe, die performen nicht gut genug, das allein würde nicht reichen, oder? Aber angesichts des Spardrucks und der Spardruck kommt ja jetzt auch noch mal mit der Gebührensenkung auf 300 Franken, oder? Also das ist das ist enorm und vor allem in der Geschwindigkeit weisst du, wenn du ein bisschen Zeit hast, dann kannst du sagen, OK, wir machen mal hier und so, aber wenn du stell dir vor 2027 ist die erste Gebührenreduktion auf 312 Franken von 335.

29:23 Jetzt sagst und da kennst du dich ja zum Glück gut aus, sagt man ja, ist jetzt nicht so dramatisch, aber jede 10 Franken gebührenreduktion ist halt, wenn man es auf die Haushalte betrachtet eben 40000000 und dann ist es eben nicht mehr. Jetzt stellen die sich an wegen 35. Vor. Ja, es ist gewaltig. Also dieser Spardruck geht natürlich gewaltig weiter, auch wenn jetzt diese Initiative abgelehnt werden sollte, weil wir wollen gleich noch zur Initiative kommen, aber vielleicht noch zwischendurch kam da noch die Meldung, die Nathalie Wappler geht am 3. September hast du das verkündet? Und dann habe ich mir gedacht, also jetzt hat sie wirklich genug vom Sparen. Jetzt will sie nicht mehr sparen. Das war jetzt wirklich der Moment, wo die Natalie sich gesagt hat, jetzt muss ich sparen, schon 50000000 eingespart, jetzt muss die ganze SRG noch mal 270000000 einsparen bis 2029 das heisst für SRF ein bisschen weniger, aber doch noch mal Millionen, das möchte ich jetzt nicht mehr machen, dann bin ich jetzt raus.

30:20 War das so oder was war eigentlich der Grund für diese Entscheidung? Also vielleicht noch zu den Zahlen. Also wir haben insgesamt in den letzten 7 Jahren etwa 80000000 eingespart, also jetzt nur wir bei SRF. Es ist ja so, dass wir mit dieser Gebührenreduktion ja nochmal in einen Transformationsprozess gehen und. Und. Der nächste. Der nächste, und der ist auch oder der ist gross und übrigens völlig richtig, oder wir müssen auch über die Regionen mehr zusammenarbeiten, also weisst du das ist alles richtig, aber wenn du in diesen Prozess hineingehst, bedeutet das, dass du auch wieder das Commitment abgibst. Zwischen 5 bis 7 Jahre. Ich mach das 24 / 7 mit allem was das bedeutet und. Und da hab ich dann gedacht, irgendwie OK, die nächsten 5 bis 7 Jahre, also quasi bis zu meiner Pensionierung. Das wollte ich dann nicht.

31:14 Also ich wollte quasi wo ich, wo ich dann auch fand, das muss jetzt jemand anders machen, ich werde morgen 08:50 Uhr und hab dann gesagt, ich möchte gerne noch mal etwas anderes machen und dann musst du. Den Zeitpunkt nehmen bevor weisst du auch die, die die Ganzen was jetzt läuft mit der Transformation, das muss jemand neues gestalten können und wenn ich jetzt sage, ich mach das noch n dreiviertel Jahr, dann ist so viel schon vorgegeben zu den neuen. Für ja. Oder die neuen genau und und und. Da sind wir wieder ein bisschen beim Anfang oder auch auch auch Führungspositionen brauchen Gestaltungsspielraum und ich finde das du willst nicht etwas ausführen was jemand anders. Annehmen, sonst denk ich gerade oder? Und Kolleginnen und Kollegen.

31:59 Ich bin ja noch nicht so lange weg, gab es dann schon so ein bisschen die Stimmung. Jetzt verlässt die Kapitänin das Schiff im Sturm quasi, jetzt kommt ja der Sturm, dann ist ja da, du bist noch da im März, aber trotzdem war das nicht auch von aussen her ein nicht so gutes Zeichen für die Mitarbeitenden. Jetzt geht die Chefs. Ich hab bisschen strubenzeit. Also was ich ich, ich verstehe das Argument, also ich hab ganz viel Verständnis bekommen, also im Sinne von das kann ich verstehen, ich hab gesagt ich bleibe auch bis zur Initiative also ich ich kämpfe, ich setze mich dafür ein, also quasi das tue ich dann auch in neuen Funktionen oder also ich bleibe quasi dem Prinzip ja irgendwie treu, weil es mich auch also wirklich im Inneren auch antreibt. Und deshalb, deshalb mache ich das. Aber wenn du gleichzeitig beginnt, dieser Transformationsprozess, und der ist schon voll im Laufen, und dann musst du, du musst wie klarmachen, dass das jemand anders gestalten darf und deshalb, ich weiss nicht, ob es bessere Zeitpunkte gibt, aber ich halte den Zeitpunkt für legitim.

33:08 Und muss das jetzt jemand von aussen sein oder oder muss man eigentlich schon. Sehr viel Vorkenntnisse von diesem ganzen Laden haben sag ich jetzt mal, damit man da jetzt einsteigen kann in diesen ganz schwierigen, nochmal schwierigen Prozess. Ach, da bin ich eigentlich, weisst du, da glaube ich immer, dass andere Perspektiven und Blickwinkel immer auch helfen. Sie können, wenn du natürlich den Laden nicht so gut kennst, können Sie auch. Hast du vielleicht eine längere Zeit, aber ich glaube, was wichtig ist, ist, dass man auch mit einem. Mit einem frischen Blick in diese Transformation hineingeht. Also für mich wär es gewesen. OK, hab ich gemacht, jetzt machen wir das noch mal einfach immer grösser und ich finde übrigens auch in in Führungspositionen find ich übrigens auch sonst, man sollte sich nicht allzu sehr wiederholen, weil. Weil man, finde ich, dann auch immer manchmal etwas übersehen kann, wo man sagt, Ah, ich weiss dann schon wie es geht. Routine ja und ich finde das und ich finde gerade eben auch übrigens in Führungspositionen man man braucht einen einen, einen Wachen frischen.

34:16 Blick und auch einen frischen Zugriff. Und jetzt kommt ja noch der 8. März hinzu, diese Initiative, die durchaus Chancen hat, angenommen zu werden, wenn man jetzt, es gibt jetzt heute gerade in der Zeitung wieder eine neue Umfrage, es ist fast 5050 so, es könnte also sehr knapp werden, was passiert jetzt mit der SRG, wenn diese Initiative angenommen würde, das heisst ja dann noch einmal. Eine Reduktion von diesen 300 Franken, die ja jetzt von Pisteureus, die schon mal vorangekündigt worden sind, das ist eben dieser Abbau von diesen 270000000 bis 2029. Aber dann nochmal auf 200 Franken, was würde das mit der SRG machen? Also das ist nochmal eine ganz andere Situation und ich glaube, man muss sie mal klarstellen, weil ich höre manchmal immer so, ja ihr spart ja jetzt schon auf diese 200 Franken, nein, wir sparen jetzt um.

35:12 Den Gegenvorschlag überhaupt erfüllen zu können, also die 270000000 Einsparungen, die haben etwas mit, also die gehen davon aus, dass die Initiative abgelehnt wird, das muss man ganz klar sagen, so, wenn die Initiative angenommen würde, dann ist das eine ganz andere Geschichte und allein dann diese Umsetzung auch in dieser. Unglaublich kurzen Zeit also, die auch die Initianten ja in der Umsetzung quasi fordern, Plus eben die ein, also online gar nicht mehr und so das ist. Das ist wieder, das ist wieder etwas ganz anderes, oder? Und ich glaube. Glaubst du, Susanne Wille hat gesagt, dann ist die SRG eine ganz andere, also die SRG, so wie man sie jetzt versteht, würde es dann nicht mehr.

35:59 Gehen ja, also weisst du. Ich glaube auch, dass mit dem was jetzt kommt bis 29 wird sich die SRG verändern, also ohnehin ohnehin, oder? Und es ist auch richtig, dass die SRG sich verändert, so das auch zum einen, aber das ist einfach eine, weisst du, das ist dann einfach nur noch runterfräsen und und einfach runterfräsen ist. Finde ich einem einem einem Land wie die Schweiz eben auch. Mit dieser kulturellen Vielfalt. Und wir können nicht einfach sagen, ja, wir schalten mal halt ZF oder oder ORF oder die ARD ein, sondern die ja auch eine starke Identität hat, finde ich, ist es enorm wichtig und ich finde.

36:39 Dass es auch wichtig ist, dass wir, dass wir wirklich diesen Gemeinwohlorientierten. Aber müsste man das jetzt nicht deutlicher machen und sagen, das und das und das und das bekommt ihr nicht mehr, wenn ihr das. Sollen wir ja sagen. Soll ich das noch mal deutlich? Ja, ich meine auch inhaltlich zu sagen, ja, es gibt dann ganz, ganz viele Sendungen nicht mehr, oder es gibt dann eben nur noch Zürich, es wird alles in Zürich konzentriert, Kassel und Bern könnt ihr mal schon mal vergessen, also dieser vielleicht sollte man ein bisschen mit dem Anti Zürich Reflex spielen und sagen, es ist dann alles nur noch in Zürich und. Irgendwo oder wenn ihr es ist, dann alles nur noch in. Olten oder alles nur noch in Olten? Aber glaube ich hier wäre ja dann das Zentrum, oder? Ja, also weisst du. Man würde sofort zentralisieren oder, und das hilft aber auch nicht, wir sind, man muss in den Regionen sein, wir müssen wissen, wie dieses Land liegt, wie das Land liegt, und das kannst du einfach, dir muss ich es nicht sagen oder von den Betriebskosten her gar nicht, gar nicht, gar nicht mehr bewerkstelligen und.

37:41 Und dann kannst du auch nicht mehr rausfahren und den Dunststiegsjahres machen, weil du die Wagen, die das können, nicht weil du, weil du die einfach auch nicht mehr hast. Ja, weil es ist technische Hinderung. Das sehen ja viele Leute nicht, sehen einfach das Programm und die Leute, die dort sind, ja, aber der. Quasi die Logistik. Der Hintergrund ist gewaltig. Absolut also, weil es immer so eine Diskussion ums Lauberhorn gibt, oder? Also von Wegen gibt es jetzt das Lauberhorn nicht dann manchmal denke ich, man muss den Leuten vielleicht auch noch mal erklären, der, also es ist nicht nur das Lauberhornrennen, was wir übertragen, dass wir das übertragen können, bedeutet unendlich viel Material. Dieser ganze Berg ist verkabelt, also weisst du, das ist wahnsinnig viel Infrastruktur, die wir.

38:25 Aufbauen, abbauen, konzipieren jedes Skirennen also braucht es also, wenn man es schauen will, diese Infrastruktur. Und wenn man dann sagt, ja, das Labberhorn wird es dann schon noch geben? Ja, das Labberhorn wird es schon noch geben, aber weisst du, was es eben auch bedeutet, dass. Die Infrastruktur hinzustellen, dass das geht. Ja, weil wir ja auch das für die anderen Sender machen. Natürlich, weil viele Leute sagen, wir schauen es dann einfach beim ORF, das geht aber nicht genau. Und die? Passieren das ja. Richtig, oder? Und ich glaube, was man einfach auch wie sehen muss ist, es ist ja nicht nur programmgeld, wir müssen ja auch Verbreitungskosten für Satelliten, dass das Bild dann weiter verbreitet wird, das sind ja sogenannte Verbreitungskosten, das geht auch alles. Wird aus den Gebühren bezahlt?

39:15 Also es ist nicht nur, hat jetzt der Reto Lipp ein neues Hemd an oder nicht, sondern es steckt, wenn du so willst, viel Infrastruktur und wir haben sehr viele Kolleginnen und Kollegen aus den technischen Bereichen, die tolle Arbeit machen, die Spezialisten sind auch sehr anerkannt sind, die das mit bewerkstelligen und das gehört eben auch mit dazu. Und da möchte ich Sie noch fragen, weshalb eigentlich? Und du bist eben beim MDR. Hattest du schon Erfahrung? Weshalb sind eigentlich diese öffentlich rechtlichen Sender derart stark unter Druck? Ich meine, die BBC ist unter Druck, ZDF und ARD auch, MDR wahrscheinlich auch sehr stark durch die AFD, dort vor allem von Recht sehr sehr stark unter Druck, weshalb ist das in den letzten Jahren hat sich das so zugespitzt eigentlich? Also weshalb hat es sich zugespitzt? Also ich glaube tatsächlich, dass es dass, dass sich die die Gesellschaft also fragmentiert, oder also. Wir haben, weisst du, solange man immer gemeinsam zu einem Zeitpunkt x Sachen geschaut oder gehört oder ist eigentlich auch der Gesprächsstoff wie schon gegeben und diese Fragmentierung, die sieht man auch medial und die sieht man auch gesellschaftlich.

40:26 Plötzlich fühle ich mich nicht mehr vertreten, weil irgendwie ich anders oder mich anders vertreten fühle und. Und die Frage, ob wir uns noch verstehen und über das Gleiche sprechen, wird zentral sein in einer Zukunft. Und ich glaube, dass hier wir diesen Diskussionen. Also, dass wir die wirklich aufmerksam verfolgen müssen. Ich finde, man muss dann nicht immer sagen, Aha, nur weil jetzt alle sagen, irgendwie von rechts, die vertreten mich nicht mehr, das ist zum Teil auch. Oder die sind Links. Ja genau, also oder also wir haben das weisst du sehr gut, oder wir haben unzählige Studien, wo wir das auch zeigen können, dass wir das. Nicht, dass das eben nicht stimmt, das gibt es von der Universität Zürich zum Beispiel, wo wir sehr eingemittelt. Sind ja und wo wir, wo wir, und das kann ich wirklich mit Bestimmtheit sagen, je nachdem, wo man selbst steht, dass es auch wahr.

41:19 Wahrnehmungspsychologisch so hab ich dann das Gefühl, du bist eher auf der Seite oder auf der Seite. Das hat viel mit meiner eigenen Wahrnehmung zu tun und ich glaube, hier ist tatsächlich etwas, dem wir, dem wir uns auch übrigens widmen müssen, das geht bis hin in die Sprache hinein, es gibt manchmal Kleinigkeiten, die Leute wahnsinnig dann aufregen und und da müssen wir, find ich, auch in den in den Formulierungen und in dem, wo wir immer gedacht haben, das ist common sense, irgendwie, tatsächlich find ich aufmerksamer werden. Kann sich der Service public. Noch retten, sag ich jetzt mal. Also wird es in 10 Jahren noch ein Servicebudget. Geben ja, weil die Gesellschaft es braucht, weisst du eine Gesellschaft, die in Gemeinschaften sich fragmentiert, also in Communities oder Communities, ist noch keine Gesellschaft, und wenn wir also auch mit unseren ganzen politischen Prozessen, die auf eine Öffentlichkeit und auf eine Gesellschaft ausgerichtet sind, wird die Frage sein, was ist Gesellschaft in 10 Jahren oder auch vielleicht sogar schon in 5.

42:18 Aber die, die es ist eine gesellschaftliche Frage und nicht nur eine von Communities. Und diese gesellschaftliche Frage wird für uns, und ich glaube, wir sehen das gerade auch in Zeiten wie diesen wichtig sein. In welcher Gesellschaft wollen wir leben und was soll diese Gesellschaft zulassen, wie soll sie strukturiert sein und wie soll sie auch reguliert sein. Weil du wirst diese Themen natürlich jetzt weitertragen, auch wenn du nicht mehr beim SRF bist. Weil man hat ja jetzt gerade lesen können, du bist in den Medienrat. ARD und ZDF, also des Fernsehens des Deutschen, von Deutschland gewählt worden. Sag noch etwas zu diesem neuen Job. Was ist dieser Medienrat, was soll das, was, was bringt der? Also der Medienrat ist von den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidenten in Deutschland quasi in den neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag aufgenommen worden als Institution und soll in einem Bericht alle 2 Jahre. Schreiben ob ARDZDF und Deutschlandradio den Auftrag erfüllen oder nicht.

43:19 Also das heisst es wird und zwar gesamthaft, das heisst wir werden uns mit der Frage beschäftigen, was ist eigentlich der Auftrag und. Wie gut wird er da? Genau wie gut wird er erfüllt und welche Kriterien bestimmen das denn? Ob man das gut macht oder nicht. Und das sind eben, wenn das so ist, sehr zentrale Fragen für eine Öffentlichkeit und für eine Gesellschaft, und das ist ich. Kommen wir wieder quasi zurück oder ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass wir, dass wir eine gesellschaftliche Funktion haben und und und mit in all ihren Veränderungen auch mit dieser umgehen müssen. Also du bleibst dem Service Public auf jeden Fall erhalten und wirst du dich weiter für ihn einsetzen. Also es ist ein Teilzeit, also es ist ja kein hundertprozentig. Was macht denn die Nathalie Wappler, wenn sie dann, ich glaube im März oder im April dann nicht mehr bei SRF ist? Was macht sie dann?

44:11 Also ich glaube, sie macht auch sie glaub ich lässt es auch erst mal. Also. Auf sich wirken und auch n bisschen Klavier spielen auf jeden Fall. Also das sicherlich auch, aber es wird darum. Also ich werde versuchen, mich einfach auch dort einzubringen, wo ich vielleicht auch die Gelegenheit dazu bekomme und und. Ja, also bin insofern auch noch gespannt, was auch noch alles weiterkommt. Du bist noch frei, man kann noch dich quasi. Man kann mir noch Angebote machen. Ja, ein Verwaltungsrat. Und so würde dich das interessieren. Ja, ein Verwaltungsrat zu gehen oder so was. Also. Nicht mehr so operativ tätig zu sein, sondern mehr strategisch. Ja, durchaus. Also ich glaube, ich hab jetzt in den ich bin jetzt seit 30 Jahren quasi in in öffentlichen Medien in Deutschland, in der Schweiz, also das immer in an der Schnittstelle, natürlich auch zwischen Medien, Wirtschaft, Kultur, Politik.

45:04 Und das in beiden Ländern natürlich auch erlebt zu haben ist, ist toll gewesen. Das würde ich gerne einbringen, ja. Eben ihr seht es, du gehst wieder zurück nach Deutschland, quasi in den Medien, du bleibst. Also ich ziehe nicht ab. Das Thema Deutschland, Schweiz, dieses Grenzgängertum, das bleibt bei dir. Ja, weil das ist toll, also weil, weil man auch es ist so nah und doch so verschieden. Und ich finde auch hier wieder immer dann hin und her gehen. Zu lassen sehr spannend. Am Schluss noch 5 Sätze zum Ergänzen, wie ich das immer so gerne mache. Die SRG ist eine besondere Organisation, weil. Sie einzigartig ist. Am liebsten schaue ich im Fernsehen. Das, was wir auch ganz sicher streamen.

45:47 Gut, und wir streamen ja fast alles eigentlich. Meine Freizeit verbringe ich. Zwischen Schwimmen und Klavier spielen. Den besten Ratschlag, den ich in meiner Karriere jemals bekommen habe. Vertraue der Irritation. Sehr schön. Als Fernsehdirektorin sollte man mich in Erinnerung behalten, als jemand, der. Als jemand die. Genau. Als jemand, die als jemand die.

46:28 Die also nicht nur das Fernsehen, sondern auch Radio und online wirklich ins digitale Zeitalter geführt hat. In die neue Zeit gebracht haben vielen dank Natalie Wappler, dass du hier warst. Und wir wünschen natürlich dir für die weitere Karriere alles Gute. Vielen Dank, was da noch alles kommt, auf jeden Fall immer zwischen Deutschland und der Schweiz hin und her gehend weiterhin. Vielen Dank, dass du da warst. Danke noch der Hinweis der Zürcher Presseverein und die Zürcher Prärgesellschaft machen am 3. Februar in der ETH den Communication Summit. 2025 wird übrigens Roger de Beck zu Gast sein, auch ein alter bekannter SRG und viele andere aus der Kommunikationsszene.

47:08 Wer noch dabei sein will, kann sich anmelden unter www.communicationsummit.ch. Der nächste Podcast gibt es dann wieder in rund 2 Monaten auf Spotify, Apple und überall. Mal dort, wo es Podcasts gibt, ebenso natürlich als Videocast auf Youtube. Vielen dank Christoph Solmanowski, der produziert hat, am Mikrofon mareto Lipp ich freue mich, wenn sie dann wieder dabei sind, bis dann eine gute Zeit.