26 | Felix Graf, CEO NZZ Mediengruppe: «Wir setzen konsequent auf Journalismus»
Im neuen #ComSumCast des Zürcher Pressevereins und der Zürcher PR Gesellschaft trifft Reto Lipp auf NZZ-Chef Felix Graf. Der Medienmanager war vor seinem NZZ-Job Manager eines Stromkonzerns, noch zuvor hatte er Bluewin der Swisscom aufgebaut. Welche Ziele hat er mittelfristig mit der NZZ? Werden NZZ und NZZ am Sonntag fusioniert? Wie stark wurde die NZZ im Frühling von einer Hacker-Attacke getroffen? Welche Pläne hat die NZZ mit dem Zürcher Filmfestival und mit dem «Frame»? Wie ist das Verhältnis zur SRG? Und ist seriöser Journalismus künftig durch die Leserinnen und Leser noch finanzierbar? Felix Graf spricht im #comsumcast über die Zukunft der Schweizer Medienbranche.
Im ComSumCast spricht Journalist und Moderator Reto Lipp mit wegweisenden Köpfen aus der Medien- und Kommunikationsbranche. Der ComSumCast ist eine Gemeinschaftsproduktion von ZPV (Zürcher Presseverein) und ZPRG (Zürcher PR-Gesellschaft). Alle zwei Monate erscheint eine neue Folge des Audio- und Videopodcasts.
Produziert von Tablecast / Christoph Soltmannowski / Soltmannowski Kommunikation GmbH. http://www.tablecast.ch
Alle ComSumCast-Folgen gibt es auch als Video: https://www.youtube.com/playlist?list=PL_0IwWmmqppBiILL07yuYVF108BdkTDzA
0:06 Herzlich Willkommen zum Konsum Cast im Podcast des Zürcher Presse Vereins und der Zürcher PR Gesellschaft. Heute als Gast wieder einmal ein Verlags Manager, nämlich Felix Graf. Er ist seit 5 Jahren CEO der NZZ Gruppe, vorher direkt war das CEO der zentral schweizerischen Kraftwerke und auch Konzern Leitungs Mitglied der Axpo Gruppe. Ursprünglich ist Felix Graf Promi promovierter Physiker, also von der Energiewirtschaft in die Medien, das ist schon mal interessant, aber natürlich wollen wir von ihm auch wissen wie es überhaupt der ganzen NZZ. Geht, wie sie sich unter seiner Führung entwickelt hat und natürlich auch, wie es dem Journalismus in einer so renommierten Verlag geht, wieder NZZ herzlich Willkommen, Felix Graf. Danke darf ich hier sein.
0:53 Felix drauf doch nochmal der Einstieg von der Energiewirtschaft quasi in die. Entweder das hat eigentlich noch viele überrascht, jetzt kommt da jemand vom von der Strom Branche quasi und soll die NZZ wurde mal bringen. Ja, in der Presse stand der Apotheker holt den Strom, weil mein vormalige Präsident war ja galenica. Jean. Georges war von Galenica gekommen und ich war vorher in der Strom Marge. Aber das stimmt ja nur so zum Teil, weil ich war, bevor ich in die Energie Branche gewechselt bin, war ich 8 Jahre lang im Medien nahen Umfeld. Ich habe für die Swisscom das ganze Medien Geschäft geführt, Bluewin TV wirklich von der Pike auf entwickelt, an den Markt gebracht und von daher war ich den Medien sehr nahe, hab dann aber um 40€ entschieden mich in die Energie Energie Branche zu verändern mit dem Physiker Background war das natürlich aber auch relativ natürlich.
1:48 Also das heisst fast schon bisschen Back to the Roots, eigentlich mit der NZZ, aber sind sie jetzt eigentlich froh, dass sie nicht mehr Energie. Da sind wir hatten ja einen ganzen turbulentes Jahr im letzten ein Energie Branche. Wir wissen, dass die Strompreise sind quasi explodiert, wir haben einen Rettungsschirm gehabt für die Axpo, das ist ja in der Medien Branche fast schon ruhig. Ja, ganz so weit würde ich nicht gehen. Aber es ist schon so. Die Energie Branche hat mich fasziniert, aber es ist auch ein bisschen zu wenig laufen der Zeit, in der ich da war, bestimmt zwar nicht ganz, also wie ich sie wurde, war der Strompreis damals bei 20€ pro Megawattstunde im letzten Jahr war bei 2000, also das sind Faktoren.
2:30 Unglaubliche Steiger. Ja genau im Faktor Hund oder zwischen und von daher, das ist schon spannend, wäre spannend gewesen, aber ich kann auch nicht behaupten, es sei mir langweilig geworden in den Medien. Eben was? Sie dann an den Medien so interessiert wieder zurück, quasi fast schon zu gehen oder in dieses Umfeld zu gehen. Also ich muss ja gestehen, es war nicht sehr die Medien, es war wirklich die NZZ, weil ich hatte für mich entschieden, die Energie Branche zu gehen, und dann kam diese Anfrage 1 und ich hab die Kinder sind immer sehr ehrlich, ich hab das zu Hause erzählt und ein hat Hand, hat mich kontaktiert und da sagte meine Tochter zu mir du hast keinen besseren und dass die Fragen, die hab ich mir natürlich auch lange gestellt, warum sollte ich der Richtige sein und ist da nicht auch ein gewisses Risiko dabei?
3:19 Ich habe mir die Zahlen angeschaut und habe gesehen, die Einnahmen sind häufig der Werbe Markt, Print, werbe, Markt rückläufig. Wir hatten Gewinn von etwa 25000000 und ich hab gesehen wir verlieren pro Jahr 5 bis 7 Mio. Das heisst es war nur eine Frage der Zeit bis man die 0. Linie durch schreitet. Hab dann mit dem Präsidenten und Leuten aus dem Verwaltungsrat lange gesprochen und hatte wirklich den Eindruck, dass die Leute auch die wollen, die Markt, die wollen die NZZ weiterbringen, die suchen jemand der auch ein paar Sachen verändern will und ja für diese Marke arbeiten zu dürfen, die mich ein Leben lang begleitet. Äh, das war eine Ehre. Und es gibt schon einen Unterschied, oder? Strom braucht jeder Mann ist quasi kann man immer verkaufen quasi, wobei die Strohmatte auch ihre Probleme hatte zur gewissen Zeit aber eine Zeitung heute.
4:12 Der jungen Generation auch zu verkaufen, ist doch schwierig, oder? Also lesen junge Leute heute noch die NZZ? Man muss ja ganz ehrlich sein. Also die NZZ bezahlt haben auch früher wenig junger Mann hat sie einfach dann bei den Eltern zu Hause gelesen, also aber beim war bei mir ja auch so, die die einen Zettel an krumm. Mit 20 grad niemand, eigentlich zeitungs aber auch schon früher nicht, auch wir nicht. Genau muss man ehrlich sein, das heisst, die Kundenstamm der immer 35 gross oder ich sage mal zumindest 25 plus mit den ersten Studenten Abos die schon damals gab und dann ist man da reingekommen. Ich hab die einst gelesen als 12 dreizehnjährige. Weil ich habe in Italien gelebt, und das war die einzige Form, um über den informiert werden, und das war in der Zeit vor Internet so alt bin ich schon und dann hab ich dann am Dienstag erfahren, dass der am Samstag. Okay kann nicht sagen, dass die NZZ gerade die beste Sport Seite der.
5:06 Schweiz Es war die einzige Eltern. Haben gut, das hat sich ja viel er verändert, aber vielleicht doch noch jetzt die Frage, Sie haben vorhin schon angesprochen, dass die Zahlen rückläufig waren, jetzt habe ich nochmal nachgeschaut, wieviel die NZZ in diesem ersten Halbjahr verdient hat, die halb Jahreszahlen und wenn man so schaut, sie hatten glaub ich einen Gewinn. Von 3, das mehr als 3000000 halben Jahr. Dann würd ich sagen schon auch dünn. Also das kann sehr schnell kippen und man ist plötzlich bei einem Verlust. Weshalb war das so dünn im ersten Halbjahr? Gut, man muss es ein bisschen relativieren, das Geschäft relativ saisonal. Das heisst, da kommen viele Erträge, kommen erst in der zweiten Jahreshälfte und wir sind eigentlich gut auf Kurs im ganzen Kerngeschäft, einst der Publizistik, ähm, was uns sorgen weil reitet, sind die Zahlen von CH Media, die haben sich nicht so entwickelt, wie wir das gehofft hatten. Aber die haben nämlich einen Verlust gemacht. Herausgeschrieben von 7000000 ch media. Kann man sagen, Sie Media sonst sanierungs Fall? Nein, würde ich nicht sagen, aber was man sicher sagen muss, bei Media ist noch verstärkter.
6:12 Das zweite Jahreshälfte und insbesonders Q 4 die Zahlen stark geprägt als stark mit dem Werbe Markt Thun notabene auch bei der NZZ. Entsprechend werden wir auch dieses Jahr wieder ein vernünftiges Ergebnis haben, aber das Umfeld ist hart, wir haben aber im Verwaltungsrat bzw der Verwaltungsrat hat entschieden letztes Jahr, dass wir auch Geld wirklich investieren ins Kerngeschäft und wenn man investiert, dann geht das auch zulasten des Ergebnisses und das tun wir. Nur noch eine Frage zu ch Media, weil Sie sind damit 35% quasi immer noch mit ihm. Oh, das heisst, bei Verlusten sind zahlen sie da quasi mit und die haben sehr stark sich ausgebaut. Im Bereich Entertainment war das ein zu schneller zu grosser Ausbau, all diese verschiedenen unterhaltungs Sendungen die da lanciert worden sind. Das glaube ich nicht, weil es war wirklich eine Frage, wer definiert als, wer ist privat neben dem öffentlich rechtlichen überhaupt im Fernseh und Radio Bereich unterwegs und sie haben einen, der hat hier ein starkes Standbein aufgebaut und ist damit auch einzigartig.
7:12 Also das mit Abstand der grösste Radio und Fernseh Anbieter, insofern glaube ich, dass waren strategisch richtigen Schritt, es kam dann Covid, das hat nicht vereinfacht und der Werbe Markt, er ist unter Druck und das sehen wir halt. Momentan aber, das wird auch wieder kommen. Und sie haben gesagt, Sie konzentrieren sich eigentlich auf den Journalismus. Bei der NZZ heisst das auch, dass jetzt irgendwann diese 35% auch noch verkaufenwerden.ch Media, dieser Anteil oder weil die NZZ das behalten, das passt ja eigentlich nicht mehr so in ihr Geschäft. Also jetzt mal sagen, das ist auch Journalismus. Ich meine ist immerhin das zweitgrösste publizistischen Unternehmen der Schweiz mit allen regional Titel. Genau die haben Sie eigentlich dort gebündelt.
7:52 Und war es ein Fehler, dass die NZZ dieser regional Zeitungen abgegeben? Überhaupt nicht. Das war ein strategisch wichtiger Schritt, dass man das wirklich gebündelt hat. Das hat auch geholfen, im Fokus zu haben. Peter Wanner hat aus der Arzt heraus das Regional Medien Geschäft vorangetrieben, bei der NZZ Base ein bisschen stiefmütterlich behandelt und man hat so wirklich die Kompetenzen bündeln können und hat dann auch wirklich Kosten reduzieren können, das haben wir glaube ich in den letzten Jahren auch bewiesen, dass wir das konnten und die Frage ist mehr, wie geht die Reise weiter in diesem regional Medien Geschäft. Gute auch. Davon haben Sie jetzt mehr hätte ich getrennt, haben diese minderheits Beteiligung könnte aber sein, dass sie das irgendwann auch noch ausschlafen. Konzentrieren wir uns auf die NZZ, sie haben gesagt, wirklich, und das finde ich doch bewundernswert, wir machen jetzt nicht eine quer. Gewisse eben online Wohnungsinserate und Autoinserate und so noch propagieren, sondern wir machen wirklich Kerngeschäft Journalismus und wir konzentrieren uns darauf.
8:52 Ist dieser Schritt erfolgreich, also kann man heute so seriösen Journalismus noch finanzieren, rein über Lese und wert, weil er Markt schrumpft, das Wissen. Wir, der Werbe Markt schrumpft, aber was wir gezeigt haben in den letzten Jahren, wir sind heute bei der Tageszeitung, wenn ich als Beispiel das nennen, sind wir profitabler als vor 20 Jahren bei der Tageszeit. Und wenn ich den generell dem Markt, Publizistik oder Kern dieses umfasst, bei uns die Tageszeitung umfasst. Die Wochenzeitung umfasst auch das ganze Veranstaltung, das Geschäft, dass wir auch da drin haben, dann sind wir auf einem Zehnjahreshoch, wäre gewesen, das heisst, wir sind da zumindest stabil und das zeigt, man kann das machen jetzt.
9:40 Sie haben vorhin gesagt, die Marge ist nicht gross, oder das ist heikel, nicht viel Luft nach oben und nach unten, und das stimmt sicher, also da muss man sich nach der Decke strecken, aber wir investieren ganz. In die Publizistik. Wir bauen das aus, wir bauen auch gewisse Bereiche aus, anderen müssten wir dann auch Kostenmässig ein bisschen runterfahren, aber wir bauen auf. Und das ist erfolgreich. Sie haben gesagt, die Tageszeitung ist heute profitabler als noch vor langer Zeit, jetzt haben sie ja auch mit Eric Gujer einen Chef, Redaktor, der sich klar rechts der Mitte definiert oder positioniert, war das auch inhaltlich die richtige Position für diese Zeitung, hat das geholfen, also ein ein klarer Auftritt nach aussen. Ich würde ja sagen, das freiheitlich bürgerlich liberale Positionierung.
10:32 Ähm, die Erika und die Redaktion wählt und ist ja nicht eine einzelne Person, sondern das gesamte Redaktion. Aber was er sicher geschafft hat und da, da, das verdient Hochachtung, er hat eine viel klarer Positionierung der Zeitung hingekriegt und hat auch die Qualität, steigert also insofern, ich bin überzeugt, es braucht einen Chefredakteur, Chefredakteurin, die Sonne klare Positionierung findet, gerade in der heutigen Zeit, weil wie war Ski findet man überall und das ist jetzt nicht. Also die NZZ hat dann auch mal gesagt, wir wollen noch ins Ausland stärker gehen. Nzz in Österreich das war aber nicht so erfolgreich. Nzz geht auch in Deutschland. Ist das erfolgreicher?
11:14 Also wenn ich die beiden Modelle vergleiche, man hat damals versucht relativ eigenständige Österreicher auch zusammenbauen, digital primäre oder einzig mit einer auch eine Infrastruktur und was wir erkannt haben einerseits der Markt Österreich ist a priori klein aber doch komplex Punkt 1 und Punkt 2. Wir haben wirklich erkannt wir müssen das stärker aus aus Zürich aus dem Kern Produkt heraus definieren, das heisst wir sind in Deutschland viel graduell gewachsen, wir haben das mit ganz wenig Leuten begonnen, wir haben es in der gleichen IT Infrastruktur gemacht, damit war unser kosten Struktur eine ganz andere als im im K.
11:55 In in Österreich und entsprechend waren wir ab Jahr 3 profitabel. Also das bescheidene und etwas grossen effizient etwas Zwingli. Deswegen ist von daher jetzt gibt viele Verlage die arbeiten online mit diesen Bezahlschranke, das sieht man jetzt auch schon im Blick, ganz klar, es gibt immer mehr Artikel da heisst Blick plus, da braucht es ein zusätzliches Abo dafür bis eigentlich die Strategie der NZZ in Bezug auf bekomme ich was gratis online oder muss ich dafür bezahlen? Als bei uns kriegt man fast nichts gratis, weil wir der Überzeugung sind, guter Journalismus, dem muss man bezahlen. Notabene bezahlt man auch beim öffentlichen rechtlichen aber woanders. Man zahlt über Gebühren, weil sie, wie auch meine Journalisten und Journalist innen, die wollen ja Lohn kriegen, das haben, und dann wäre es logisch, dass die Kunden bezahlen, jetzt kann ich das in unterschiedlichen Formen machen, ich kann das machen, indem ich die Werbung verkaufe, aber wenn ich jetzt mal 20 Jahre zurück gucke, dann hatten wir vor 20 Jahren 80% berb einnahmen 20 Nutzer Markt heute ist es genau umgekehrt. Also das heisst, die Leser bestimmen heute eigentlich, das sind die wichtigen bei den Einnahmen. Ob die Leser.
13:10 Definieren Umsatz sie definieren nicht unbedingt den Inhalt. Natürlich müssen Sie es mögen, sonst würden Sie es nicht kaufen, aber man schreibt dem Leser nicht nach, dem nach dem Jahr dann. Könnte sagen, wenn ich jetzt eine Zeitung lesen, finde es eigentlich besser, wenn eine Zeitung von den Machern wirklich mit dem Hintergrund gemacht ist. Ich schreibe für meine Leser statt, ich schreibe für meine werbe Kunden. Das ist genauso, und das merkt man auch. Also heute. Früher haben viele Journalisten und Journalist innen nicht wirklich Kunden fokussiert gearbeitet, sondern sie haben vor allem für ihre Kollegen und Kolleginnen geschrieben, heute ist das anders, heute schreibt man wirklich auch mit dem Kunden im Blick, man hat auch die ganzen Kenngrössen. Man sieht werden dieser Artikel gelesen und.
13:51 Nichts auch gefährlich sein kann. Also so klein. Oder ich weiss nicht kriege, ich spreche von werden sie gelesen, werden Sie zu Ende gelesen, werden sie kommentiert. Und das wird alles analysieren. Daraus analysiert logischerweise sind online, das heisst wir sehen, dass alles. Gut online schon, aber macht dann nicht immer noch ein Unterschied. Wenn ich eine Zeitung habe oder online lesen. Ja, wir Sehens im E Paper da wissen wissen, wie es auch sehr genau und wir wissen Ausrede Scans, das E Paper und Print sich praktisch identisch verhält. Also entsprechend wissen wir für die Zeitung. Ja, jetzt die Frage auch noch mit der NZZ am Sonntag. Da gab es oft. Solche Gerüchte ihr, welche Dienste am Sonntag Nähe an die NZZ rücken, hatte das Gefühl entweder am Sonntag ist ein bisschen Weg von der NZZ, unter der Woche soll das jetzt mehr stattfinden oder sag mal ganz getrennte Sonntags Markt ist ein anderer Markt.
14:41 Wir sprechen auch zum Teil andere Leser an und wir wollen dort ein anderes Konzept. Der Sonntags Markt ist ein anderer Markt ist auch ein anderes lese verhalten und entsprechend wollen wir auch ganz gezielt eine andere Positionierung der einst am Sonntag als er einst haben. Nichtsdestotrotz gibt viele Bereiche, da lohnt es sich Synergien zu nutzen und ich gebe ihnen 2 Beispiele, macht es wirklich Sinn, dass man die Produktion einer Zeitung zweimal aufbaut? Macht es Sinn, dass man zweimal Bild Redaktion hat? Macht es Sinn, dass man 2 korrektorate hat? Macht es Sinn, dass man 2 Grafik Teams hat? Wir glauben Nein. Das wird jetzt. Zusammen, das wird zusammengelegt. Dann gibt es andere Bereiche, wie zum Beispiel bestens Bereich, wo wir der Überzeugung sind, wir müssen das beste Team haben auf den unterschiedlichen Wissens Themen drauf und spielen, stehe über die unterschiedlichen Kanäle aus. Natürlich mussten die Geschichte für den Sonntag ein bisschen anders erzählt werden, als wir die Tageszeitung, aber auch eine wissenschaftliche Geschichte ist jetzt zum Beispiel NZZ, im Print erscheint die auch am Samstag, also anders ist das das das nicht, aber das klar.
15:44 Man muss ein bisschen Magazin noch machen und entsprechend haben wir das Energien. Wir konkurrieren mit der neuen Times, das heisst, wir müssen mit den ganz grossen auch konkurrieren können und ich bin selbst Naturwissenschaftler bei schwierigen seit 5 Physiker über molekularbiologische Verfahren zu schreiben, das heisst wir müssen auch die die Breite der Themen abdecken können. Ein Interessantes ist, wie wir konkurrieren mit erneuert habe gerade gelesen die Washington Post die streicht 200 Stellen erstaunlicherweise es ihnen so einen Stellenabbau dann auch bei der NZZ geplant, wenn sie sagen, dass wir nutzen Synergien, wir brauchen dann vielleicht nicht mehr 2 korrektorate sondern rein und so weiter. Das heisst dann letztlich auch, dass da Personal abgebaut.
16:24 Wird also in den letzten Jahren immer gemacht haben. Wir haben versucht, neue Sachen aufzubauen, gleichzeitig muss mir natürlich Kosten berücksichtigen und sparen ist in jedem Unternehmen eine Alltags müssen wir immer machen, wir müssen uns überlegen, wo haben wir Möglichkeiten, sodass es für den Leser nicht nachteilig ist, sodass die Qualität sogar gesteigert werden kann und am Beispiel Wissenschaft und Wissen bin ich überzeugt, man kann hier durch ein gemeinsames Ressorts sogar die Qualität erhöhen. Und da ist natürlich auch noch nie fragen. Politisch gesehen kann jetzt der Chefredakteur der NZZ am Sonntag das jetzt erneuert. Gerade geholt haben Beat balzli kann er jetzt in einem Kommentar schreiben, das Gegenteil, das Erico ja am Samstag in der NZZ schreibt, liegt das drin.
17:09 Ja, das muss darin liegen können. Ähm, es ist ein anderes Produkt, aber es wird sicher so sein. Ich glaube, es wird auch immer ein bisschen zugespitzt, wir sind liberales hausen auch in sein NZZ lesen haben Sie hier unterschiedliche Meinungen in der Redaktion, und das zeigt ja auch, dass er gehen ja unterschiedliche Meinungen zulässt, was auch absolut richtig ist. Wir haben über. Eine Bandbreiten. Innerhalb einer Bandbreite und innerhalb dieser Bandbreite wird auch Dienst Sonntag sich zurechtfinden. Also das ist spannend, wie sich das entwickelt wird. Sie haben damals auch Jonas Breuer geholt für die NZZ am Sonntag. Das war dann nicht so ein langes, eine lange Ära und hat gesagt, wir wollen digitaler werden, dass das war irgendwie der die Aussage, was heisst, das digitale kann eine Zeitung heute noch digitaler werden, was sind das für Anforderungen. Also wenn man jetzt am Sonntag anguckt, dann wurden viele Inhalte historisch rein für den Print geschrieben und ausgewertet.
18:02 Das ist einfach ökonomisch nicht mehr aus Gestalt bar. Natürlich ist das für uns gerade am Sonntag ist die Print Zeitung ganz wichtig, ganz wichtiger Kanal, aber gleichzeitig verbaut man sich Chancen, wenn man diese super Inhalte nicht auch digital aus spielt. Das heisst, man muss digital denken von Beginn weg und das hat Jonas feuert auch in den letzten 2 Jahren aufgebaut und setzen jetzt konsequent weiter. Fort. Aber das Tragische ist ja eigentlich, dass alle Verlage eigentlich immer noch mit ihren Produkten wesentlich mehr verdienen, als sie online verdienen, oder? Also es gibt eigentlich keinen wirklich so wahnsinnig grosses Erfolgserlebnis online.
18:43 Ja, das liegt natürlich auch daran, dass man Fehler gemacht hat in der Vergangenheit, dass man vieles gratis diskutiert hat, liegt zum Teil natürlich auch einen öffentlich rechtlichen, die auch gratis diskutieren. Und von daher oder scheinbar gratis da. Komme ich? Noch äh und und von daher ist man dann im grossen Wettbewerb. Man ist auch nicht mehr in dieser territorialer Eingrenzung, die man war beim Print an die Aargauer Zeitung gibt es nur hier die Luzerner Zeitung da, von daher ist der Wettbewerb bedeutend grösser geworden, aber ich kann sagen, bei uns macht digital der Umsatz bereits 35% der aus und das. Ist aber nicht nur Werbung. Sondern das ist aus ital. Aber es ist Abos und wir haben den letzten 223 Jahren auch die Abo Preise digital immer konsequent erhöht. Genau das dauert noch fragen?
19:32 Wenn man jetzt die NZZ und die NZZ am Sonntag abonniert hat. Da kommt man schon auf hohe Beträge. Also ich weiss jetzt nicht genau, da ist man irgendwie so bei 1000 Franken passt, oder? Wenn sie ihn in Nähe von 1000. Hatten wir glaub ich mal Ihr Chef oder ihr Verwaltungs bedingt damals Herr schon gesagt, das ist für uns eine absolute Grenze, also 1000 Franken über 1000 long zu gehen ist dann schon mutig Zahl kommt kommt das dazu? Also ich glaube anders die Leute dann auch. Wir sehen jetzt gerade, ich meine dieser unglaublichen Krieg in Israel, wir sehen unsere Nachfrage, auch unsere Abo steigen wieder. Leute brauchen Orientierung in Zeiten, die ungewiss sind. Wir haben es bei Covid gesehen, wir haben zum Ukraine Krieg gesehen, wir sind jetzt wieder und ich bin überzeugt, dass die ganze Jenny entwickelt, die ganze künstliche Intelligenz Entwicklung dazu führen wird, dass Qualität noch viel mehr auch einen Wert hat und auf das setzen wir strategisch und das wollen wir weiter verfolgen, ob 1000 Franken die absolute Limite ist.
20:41 Das würde ich jetzt mal hinterfragen, aber es ist ganz klar das ne, das ist ne das ne Ansage. John eine hohe Preis, den man sich daneben auch leisten können muss. Von daher gesehen, aber es ist natürlich schon so, wenn wir von auf den sozialen Medien sprechen, sie tatsächlich so, dass würde ich sagen, seriöse Medien wieder wichtig werden oder noch wichtiger werden, weil natürlich heute kann jeder mal irgendetwas auf Social Media stehen, kein Mensch kann man nachprüfen, das hat dann schon die Aufgabe eines seriösen Blattes wieder, NZZ eben, gewisse Recherchen und gewisse Dinge daneben auch nachzuprüfen, also der Faktencheck usw wird viel wichtiger. Werden in Zukunft genauso was sie ansprechen und das ist ein gutes Beispiel, natürlich haben wir Ressourcen auch gespart in gewissen Bereichen, aber gerade in dem Bereich haben wir massiv wieder zugelegt, das heisst wir. Die befassen sich zum Beispiel mit Open Source Intelligence und versuchen rauszufinden.
21:33 Sind die Angaben, die man findet im Netz sind die war sind die nicht bar, weil er findet ja ganz viel fähig aus statt also, und das finde ich auch eine ein Kampf der der Lobbyisten und der PR Geschichten stand. Die NZZ ist natürlich eine Institution in der Schweiz, oder? Und da stellt sich die Frage, kann sich diese Institution, die, glaube ich, wie alt ist 2? 143 Jahre. 250 Jahre kann die auch dieses Jahr 300 noch erleben als Zeitung oder ist ja eben keine Zeit, wir vielleicht dann rein digital. Aber wie sehen Sie die Zukunft eines solchen Marke? Ist ja wirklich eine eine der zentralen Medien Marken. Der Schweiz. Ich glaube, wir verkaufen ist Vertrauen und nicht ein Produkt im Papier oder so was.
22:17 Wir verkaufen ein Versprechen, ein Vertrauens versprechen, und das hoffe ich zumindest. Und dafür arbeiten wir jeden Tag, dass es das auch in 6070 Jahren noch gibt, weil ich bin überzeugt, es braucht diese Art von Vertrauens, würdiger Information auch in 6070 Jahren noch indirekte Demokratie, ob man diese Meinung teilt, ist eine ganz andere Diskussion. Noch eine Frage zu den anderen Engagements, nämlich. Sie hatten ja einerseits das Risiko mich Forum gekauft, was noch relativ gut passt. So zum zur Grund Struktur Ente, die auch sehr wirr. Arbeitet viel Wirtschaftsjournalisten, das Macht dann aber auch das Zürcher Filmfestival. Das hat dann schon bisschen mehr Fragen auf geworfen. Was hat das Filmfestival mit der NZZ zu tun? Ja gut, ich meine, du musst los, was Christian Jung macht. Mit dem Festival erkoren, quartiert ein wahnsinnig tolles Programm, er ist für die Kunden da mit 150 Filmen dieses Jahr 50 Welt und Europa Premieren und die Kunden Zahl am Schluss dafür und finde es toll ich meine wer dem Film Roger Stone gesehen hat zum Beispiel letzte Woche, der merkt was das mit der Sache zu tun hat, das ist wirklich höchste Qualität, natürlich gibt es da auch Elemente die mehr auf Glamour ausgerichtet sind, ausmacht Mehrwert der einst am Sonntag auch. Nzz denn auch ein bisschen Glamour haben, das ist schon klar.
23:38 Aber kann man damit auch Geld verdienen? Also ich hab jetzt gesehen wie die Zahlen sind leicht rückläufig gewesen. Vom Filmfestival war natürlich auch wunderbares Wetter, schönes Wetter, gar kein Kino wird eigentlich in diesem September, Oktober also. Kann man damit auch Geld verdienen? Also jetzt mal zuerst in Zahlen. Die Zahlen sind leicht rückläufig. Ja, aber die Frage ist das die richtige Messgrösse das hängt ja auch damit zusammen wie Filme hat man so, ich glaube wir müssen das beste Quartier Programm hinkriegen und nicht unbedingt die meisten Besucher, sondern haben ja ein Qualitäts versprechen ganz ähnliche Vereins Zeit diesmal ganz generell zur zweiten Frage oder um das noch abzurunden wir hatten dieses Jahr natürlich auch viel weniger Stars, das war getrieben durch den Streik in Hollywood, andere Festivals hatten praktisch keine, wir hatten doch ein paar, aber da merkt natürlich sofort.
24:29 Was ist die Berg? Und dann den letzten hat sie bereits erwähnt, weiter war sehr schön, entsprechend haben viele Leute auch bevorzugt um sie zu setzen, aber trotzdem wir hatten sehr guten Zulauf und wir hatten auch an tollen Feedback und was für uns auch nicht unwichtig ist, gerade im Industriesektor, die Leute die herkommen die lieben es und sie sagen Sie kommen wieder als heisst zum Beispiel die Manager dieser Welt oder die Co. Nen entsprechenden Film. Nuss wirklich aus Hollywood? Nee, nee, ich mein nicht, äh, den Glamour Manager, ich mein wirklich die Leute Industrie. Die Liebe des Herrn zukommen, die fühlen sich hier extrem wohl, fühlen sich auch wohl in der Schweiz, wo sie wissen, man pöbelt sie nicht alle 2 Sekunden.
25:14 Dann jetzt, so war der Profitabilität, Geschäfte im Kultur Umfeld sind immer schwieriger auszugestalten, das ist eine Binsenwahrheit und entsprechend haben wir hier sicher Herausforderung, dass wir auch gemerkt haben, nach Covid sind die Kosten auf der Event Seite nochmal gestiegen und die Sponsoren machen eher rückläufig. Wir glauben aber mit der Qualität des Festivals dir liefern. Dass wir da durchaus ein interessanter Partner sein. Und es geht ja noch weiter. Jetzt sind sie plötzlich Besitzer des Frame oder dieses Kosmos früher also das heisst, die NZZ geht auch sehr neue Wege, eigentlich. Oder ja, ich würde das mal sagen, das ist im ZDF. Gehen wir diesen Weg, also weil das ZDF hat gesagt, okay, ich hab zwar diese 11 Tage im Jahr.
26:03 Also solche Filme. Besser ich ja genau, Filmfestival hat gesagt, ihr habt diese 11 Tage im Jahr, aber ich brauch andere Plattformen an denen ich auch die Marken und Events. Weiterentwickeln. Und entwickeln kann analoge ist es. Es gibt einen Opern Haus, es gibt einen Schauspiel, Haus gibt Kunsthaus. Nicht alle grossen Event Events einer Stadt haben ein Haus. Jetzt haben wir das auch. Jetzt haben Sie auch ein Haus und auch das Gebiet natürlich einerseits Kosten, da muss man auch wieder schauen, dass man das auch erfolgreich betreiben kann, weil die Leute vom Kosmos, die konnten das nicht, oder da, da war am Schluss ein ein riesen Defizit, haben sie nicht Angst, dass es ihnen auch passieren könnte? Ja, ich möchte mich nicht so zu den Leuten des Kosmos äussern. Ich glaube, da gab es ein paar Herausforderungen, aber wir haben ein bisschen Plan genau angeschaut und natürlich, das ist nicht trivial.
26:55 Also das Geld liegt nicht auf der Strasse, jeder Franken muss verdient werden. Aber wir sind überzeugt, wir können uns weg. Die managt das. Besser kann man schon mal festhalten. Wir hoffen das, dass das so kommt, dann ist ja schön, dass wir so ein Kulturhaus Kulturraum auch weiter bespielen können, mit interessanten Film noch ein noch etwas zum bisschen weniger schönes Thema ist das Thema, das ja gehackt worden sind als Firma in diesem Frühling war. Erzählen sie doch mal, was ist da genau passiert und was sind eigentlich die Lehren daraus? Als was ist passiert? Wir wurden am 24. März angegriffen von einem Hacker kollektiv, das heisst Play und die haben sich bei uns eingenistet.
27:37 Und ich wünsche das niemandem. Aber ich sagen für jeden CEO es nicht eine Frage ob, sondern wann und wie stark. Wir haben den letzten 3 Jahren massiv investiert, der Verhalten Verwaltungsrat wie auch ich haben hohes Gewicht dem Thema gegeben, haben massiv investiert und das Thema Cyber Sicherheit und Schutz, aber sie sind trotzdem reingekommen. Und war das jetzt rein? Sag mir mal Leute, die einfach Gelder pressen wollen oder was auch politisch, weil wir wissen die Ente dann relativ harten Kurs gefahren im Russland Ukraine Konflikt, sprich sehr gegen Russland auch. Geschrieben oder klar, sich positioniert für die Ukraine hat das eine Rolle gespielt oder war das jetzt rein einfach?
28:20 Die wollten Geld von der. Nzz also wir haben eine ganz klare Position in einem Angriffs Krieg bezogen. Das ist so und und diese Organisationen sind fast alle sehr Russland nahe, jetzt können wir. Wirklich sagen, dass es auch eine politische Komponente hat, nicht abschliessend, was wir wissen. Es hat eine ökonomische Komponente, die Gruppe, die uns angegriffen hat, Play ist die Sechstgrösste, das sechstgrösste Hacker kollektiv der Welt, das heisst die greifen jeden Tag. Und wo sitzen die weiss. Man überall verteilt auf die beiden und greifen jede Woche in der Schweiz mehr wir Firmen an. Und dann kommt natürlich immer die Frage, hat die NZZ jetzt bezahlt oder hat sie nicht? Haben wir nicht.
29:04 Sie haben nicht bezahlt und mussten dann natürlich. Was müssen sie, was müssen Sie machen, also was sind überhaupt für Daten Back gewesen oder sind überhaupt Daten weg gewesen, was kam dann auch finanziell auf sie? Also die. Die erste Frage ist ja, schaffe ich es den Betrieb aufrechtzuerhalten? Das nichtmal sind Daten weggekommen, sondern arbeite ich weiterhin zusenden würde man jetzt im Radio oder Fernsehen sagen oder in der Print und Digital Welt können wir weiterhin unsere Produkte den Kunden das heisst das war unser Erster unser erst Absicht wirklich den Dienst aufrechtzuerhalten und da hat wirklich das ganze Team hat extra Stunden gearbeitet zum Beispiel hat mir Herausforderung mit gewissen Print Exporten und da haben die Leute händisch gearbeitet zwar Herr Kohl ist eine Aufgabe, die haben das toll gemacht. Gleichzeitig mussten wir natürlich von der Seite her dafür sorgen, dass diese Angreifer draussen gehalten werden können.
29:58 Da gab sozusagen, man bezeichnet dies als rote Zone, wir hatten diese rote Zone, aber wollten sie nicht ultra Ot werden lassen, das heisst, wir haben gehofft, dass dieser roten Zone noch stabil bleibt und haben dann während Wochen in dieser roten Zone den Betrieb aufrechterhalten, dann muss man parallel eine neue It Welt aufbauen und das ist Wochen gegangen und haben wir dann kurz vor Ostern haben wir dann umgeschaltet in die neue, in die neue Welt. Und Kundendaten. Das war dann auch immer so. Die Gefahr, dass jetzt Kundendaten, Adressen natürlich und und Telefonnummer. Was weiss ich alles das rausgeht. Kommt nach Waren bei uns nicht betroffen. Bei Media waren gewisse Kunden.
30:41 Wir sind auf der gleichen Infrastruktur, waren gewisse Print Adressen betroffen, aber in einem sehr überschaubaren Rahmen, was bei uns betroffen waren waren Mitarbeiter, Daten auch Löhne und Ähnliches das natürlich hässlich und wir hatten zu Beginn geglaubt das sei weniger stark betroffen, haben aber feststellen müssen, dass mehr davon betroffen und da mussten wir dann schauen wie wir mit dem umgehen, aber wir waren der Überzeugung, auch nach der Konsultation mit vielen Experten und notabene muss da wirklich sagen, wir haben in der Schweiz tolle Unterstützung vom National Center für Cyber Security. Der Kantonspolizei und unterschiedlichen Stellen. Wir hatten selbst einige Berater, die uns unterstützt haben in diesem Prozess, die haben uns allen gesagt, zahlt einfach nicht wegen den Daten, weil die Lecken sowieso, das heisst, sie werden sowieso zweimal verkauft.
31:30 Und sie haben das ja auch transparent gemacht. Jedoch viele Firmen, die versuchen, das möglichst unter den Tisch zu wischen und möglichst irgendwie zu schauen, dass das nicht an die Öffentlichkeit geht. Sind sie ein Verlag, da kann man schlecht irgendwie das unter den Tisch wischen, nehme ich jetzt mal an, weil sie auch der Öffentlichkeit verpflichtet sind, in der öffentlichen Raum auch arbeiten, aber was, was, was ist, der Tinten, sie geben jemanden, eine Firma sollte man das transparent machen, sondern sagen oder so. Lieber nicht sagen, sondern das melden den Behörden, sondern nicht melden, weil man muss ja noch immer nicht in der Schweiz, man muss nicht melden, wenn es nicht eine Infrastruktur ist, die da betroffen ist. Ich würde mal sagen, wie immer. Das hängt davon ab. In unserem Fall war es gar keine Frage, Wir sind ein Medium und wir sind auch da der der Öffentlichkeit verpflichtet und wie sie bestens wissen, Medien Lebens über Medien zu schreiben, das heisst auch Informationen, die wir an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weitergegeben haben, waren innerhalb kürzester Zeit auch draussen, haben mich ein bisschen enttäuscht, dass dem so ist. Aber muss man zur Kenntnis nehmen, wenn man 600 Leute informiert.
32:32 Dann ist. Das. Ein rennt überall, weil ich weiss nicht ich weiss nicht ob es überall ist, aber es gibt einfach gewisse Leute die lassen Information lecken das ist schade, aber die Realität und was wir nicht machen wollten ist unsere Leute im Dunkeln lassen, damit haben wir uns für Transparenz entschieden. Ich glaube der Weg ist grundsätzlich verbessern, weil diese Stigmatisierung von Cyber Attacken hilft nicht und ich glaube auch man lernt nur dabei, also wir sind im Austausch mit einigen Firmen, haben auch unsere Erfahrungen weitergegeben, werden im Januar eine Konferenz dazu machen, werde ich auch darüber sprechen, mehr im Detail. Was der Vorfall war, weil ich glaube wirklich, es ist ein Risiko, das wird jede Firma treffen.
33:16 Wir hatten das Pech, wir waren davon betroffen, vielleicht hat es auch eine politische Komponente gehabt, wir wissen es nicht, aber wir waren betroffen und jeder, der das hört, kann er was davon lernen. Können jetzt schon ein Geschäftsmodell ausmachen oder zum Beispiel Veranstaltungen zum Thema wie schütze ich mich und was tue ich in einem bestimmten Fall, wenn es daneben. Eingetroffen ist ja ganz ehrlich gesagt ist es vor, dass es nicht allzu häufig passiert. Aber man aber es ist eine ein riesen Problem für ganz viele Firmen. Man muss sich diese Gefahr dieser Risiken bewusst. Vielleicht noch ganz zum Schluss eine Frage, wie sieht eigentlich das Verhältnis der Schweizer Verlage zur SRG aus? Ja, ich würde mal sagen, auf der persönlichen Seite sehr freundschaftlich und es gibt auch viele in Steven, wo wir auch gemeinsam Themen vorantreiben. Aber es gibt natürlich einen Konflikt der Geschäftsmodelle und da der, der ist brutal.
34:10 Die SRG hat sehr hohe Gebühren einnahmen und kann sich deshalb auch Sachen leisten, die die Verlag in der Form sich nicht leisten können. Und die Gretchenfrage, die sie eigentlich stellt, ist, wird durch diese SRG auch gewisses gewisse Werden dadurch auch gewisse Produkte verunmöglicht und auch in die in den in den Verlust. Treten ja, da würde ich jetzt, würde ich jetzt sagen, die Verlage haben immer noch nicht begriffen, dass die meisten Gelder heute bei Google, Facebook, tiktok und Twitter sind, dass dort das Geld sitzt und nicht bei der SRG, weil ja die, weil die Werbung immer unwichtiger wird. Ja, aber jetzt sprechen wir wieder nur von der Werbung und unser Geschäftsmodell habe ich vorher erklärt.
34:51 Jetzt 80% der Nutzer Markt und wenn ich ein Angebot habe, das notabene sehr gut ist der SRG, dann überlege ich mir zweimal, ob ich dann noch ein oder 2 Medien apos nehmen und da sind wir in einem ganz klaren Wettbewerb um um die Zeit der Nutzer. Das ist eine Realität und der muss man sich stellen. Und der Stellen wir uns aber gleich. Lange Spiesse wäre natürlich sinnvoll. Okay da wollen mal schauen, wie es da weitergeht, weil ich finde interessant, dass sich die Verleger immer an der SRG abarbeiten und sich eigentlich nicht so richtig eingestehen können, wo eigentlich die grossen Konkurrenten. Das tun wir.
35:31 Und wer? Heute ja eigentlich eben dieses Sprechen von Zeit. Die Leute sind heute auf Netflix und sie sind stundenlang auf den sozialen Medien und eigentlich gar nicht unbedingt bei der SRG, also eigentlich müsste man eine gemeinsame Front machen, wäre jetzt meine Meinung eine gemeinsame Front gegenüber diesen. Produkten, statt sich immer gegenseitig Aufzug reifen und dass man seit Jahren. In das tun wir teilen diese Ansicht nicht ganz. Ich glaube, es gibt verschiedene Initiativen, wo wir auch gemeinsam unterwegs. Könnte man ja noch. Das könnte man auch noch fördern, ändert aber auch nichts an dieser Konstellation Frage Ich glaube das eine tun und das andere nicht lassen, also das Beispiel Leistungsschutzrecht, wo wir uns auch gemeinsam einsetzen dafür, dass Inhalte, die heute von den Suchmaschinen betragen, genutzt werden, Inhalte gerade genutzt werden und darauf ein Geschäftsmodell aufgesetzt wird und die nicht bezahlt werden, dass wir das nicht gut finden, das macht wir gemeinsam. Gut, weil ich immer das Gefühl habe, man geht davon aus, dass dann sehr unökonomisch Modell, das quasi alles ist, immer ein ein fixer Bereich.
36:34 Wenn die SRG etwas verliert, gewinnen wir etwas, umgekehrt stimmt aber natürlich gar nicht, weil ein gewisser Teil des Geldes geht dann einfach irgendwo anders hin. Das kann passiert von daher. Gut, ganz zum Schluss, da können wir noch viel darüber diskutieren. F. Aber jetzt haben wir gar keine Zeit mehr, 5 Sätze zum Ergänzen noch für den Felix Graf seriösen Journalismus heisst für mich. Sauber recherchierte Analysen, fundiert eingearbeitet durch ein breites Wissen. Mein führungs Grundsatz lautet. Ich vertraue Leuten und ich fördern gute Leute. Die beste Zeitung für mich ausser der NZZ ist der Kamm ist. Meine Schwäche ist viele.
37:24 Viele wollen nicht weiter nach fragt mein Lieblingshobby ist hängt von der Jahreszeit ab. Aktuell rudern aktuell rudern. Und im Winter ins Kino gehen oder so. Zff ist jetzt schon wieder vorbei, aber wir haben das Frän jetzt vielen dank Felix Graf für diesen diese interessanten Aussagen im com zum Kauf von Presse Verein Zürcher Gesellschaft noch einmal der Hinweis, dieser Podcast kann finden auf Apple, man kann finden auf Spotify oder eben auch als Video auf youtube die nächste Ausgabe dann in rund 2 Monaten vielen Dank für Interesse und allen eine gute Zeit.
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