Die Geschichte hinter meinem Weg zu Coaching, Selbstführung und einem Leben, das sich wieder nach mir anfühlt.
Filiz Kopystecki
Nach außen lief alles gut: Karriere, Familie, Verantwortung. Doch innerlich wurde der Druck immer größer. In dieser Folge erzählt Filiz Kopystecki von einem Wendepunkt in ihrem Leben, der sie dazu gebracht hat, vieles zu hinterfragen.
Wir sprechen über die unsichtbare Last, die viele Frauen täglich tragen, über gesundheitliche Warnsignale, alte Glaubenssätze, das ständige Funktionieren und den Weg zurück zu den eigenen Bedürfnissen.
Eine ehrliche Geschichte über Selbstreflexion, persönliche Entwicklung und die Erkenntnis, dass echte Veränderung oft dort beginnt, wo wir aufhören, nur für andere zu leben.
In dieser Folge erfährst du:
- warum Krisen manchmal ein Weckruf sein können
- weshalb viele Frauen ihre eigenen Bedürfnisse aus dem Blick verlieren
- wie Coaching dabei helfen kann, Muster zu erkennen und zu verändern
- warum Grenzen setzen nichts mit Egoismus zu tun hat
- und wie der Weg zurück zu dir selbst aussehen kann
Weitere Informationen unter: https://www.linkedin.com/in/filiz-kopystecki-geb-beckmann-3a8b71270?utm_source=share_via&utm_content=profile&utm_medium=member_ios
0:00 Speaker 1: Speaker 0: Herzlich willkommen bei Potenziale Erleben. Speaker 0: Den Podcast, der Mut macht, inspiriert und zeigt dass jeder auf seine eigene Atemweise sein Potential entfalten kann. Speaker 0: Du bekommst ehrliche Einblicke in die verschiedensten Lebenswege Und vielleicht inspirier dich ja die ein oder andere Geschichte. Speaker 0: Ich bin René Dein Potenzialen Falter. Speaker 0: Schön das du hier bist Phyllis bevor ich deinen Namen falsch ausspreche magst du Dich bitte selbst kurz vorstellen. Speaker 1: Ja, sehr gerne. Speaker 1: Also erst mal hallo René! Speaker 1: Ich freue mich heute sehr mit dir zu sprechen und es ist in der Tat nicht das erste Mal dass ich meinen Vor- und Nachnamen selber aussprechen darf.
0:41 Speaker 1: Das kenne ich schon aber genau gerne zum mir. Speaker 1: Mein Name ist Phyllis. Speaker 1: Nachname ist Kopistetski. Speaker 1: Es kommt aus dem polnischen. Speaker 1: Ich bin verheiratet und bin Mama von zwei ganz wundervollen Kindern. Speaker 1: Jetzt seit mittlerweile über dreizehn Jahren in einem Beruf unterwegs, der für mich wirklich pure Leidenschaft ist und zwar im Personalbereich. Speaker 1: Und da seit zwanzig-einundzwanzig mich auch offiziell systemischer Coach nennen und auch Menschen auf dieser Reise begleiten. Speaker 0: Sehr schön! Speaker 0: Dann haben wir ja schon mal einiges gemeinsam, zumindest was auch dieses Coaching angeht... Und ich find's toll, dass du dir die Zeit für ein Gespräch nimmst.
1:21 Speaker 0: Gerade dann auch wenn man Familie und Kinder hat. Speaker 0: da ist es sicherlich alles andere als immer einfach. Speaker 1: Ja das stimmt aber sehr gerne! Speaker 0: Wie hattest denn begonnen? Speaker 0: Dass du neu zu dir und deinen Potenzial gefunden hast weil wie du ja weißt in meinem Podcast geht es um das Thema Potenziale erleben und deshalb hätte mich natürlich auch bei dir interessiert. Speaker 0: Wie kamst du dazu? Speaker 1: Also da muss ich tatsächlich so ein bisschen zurückreisen und ich musste auch ganz ehrlich sagen, dass das für mich immer noch heute einen sehr erlebbaren Moment ist. Speaker 1: Der mir glaube ich auch niemals aus dem Kopf gehen wird weil dieser Moment für mich tatsächlich ganz viel verändert hat im Leben und ich sehr dankbar bin heute noch, dass es so passiert ist auch wenn es in dem Moment alles andere als schön war.
2:14 Speaker 1: Aber ich reiß gerne mal zurück, was da so damals in den Jahrzehnten passiert ist. Speaker 1: Ich glaube wir gehen alle durchs Leben und merken ach es läuft an der einen oder anderen Stelle nicht immer alles glatt und auch nicht alles rund und irgendwie fühlen sich mal Dinge nicht ganz gut an. Speaker 1: aber wir gehen immer weiter und machen weiter und denken ja das passt schon an dieser Stelle so. Speaker 1: Ignorieren vielleicht auch bewusstmal Ich sag mal, vielleicht auch körperliche Ereignisse oder ... Ja, wehwähchen nenn ich's jetzt an der Stelle mal ganz bewusst und sagen, ach komm morgen ist schon wieder ein anderer Tag. Speaker 1: Und dann sieht es schon wieder anders aus.
2:56 Speaker 1: Ja und bei mir war es aber am nächsten Tag nicht mehr so dass alles anders aussah sondern es ja war wie heute immer noch Erinnere ein relativ warmer Sommertag und ich saß in der S-Bahn zurück von der Arbeit nach Hause, in meinem wohlverdienten Feierabend. Speaker 1: Und ja da passierte es... Ich kann heute schon noch sagen das ist eines glaube ich der schlimmsten Momente war die ich so im Leben erleben durfte weil ich schlachartig wirklich keine Luft mehr gekriegt habe. Speaker 1: Ich konnte nichts mehr hören, ich konnte teilweise nichts mehr sehen. Speaker 1: Es war alles schwummerig um mich herum.
3:39 Speaker 1: Fühlte sich alles total schwer an, als hätte man mir irgendwie so Ziegelsteine auf die Brust gelegt und ich war eigentlich wie in unserem Überlebensmodus dagegen anzukämpfen und auch mir irgendwie innerlich sofort zu sagen jetzt mal ruhig bleiben ist hier gar nichts los reiste ich mal zusammen Ja und bin dann aus so einer überfüllten S-Bahn erst mal rausgesprungen. Speaker 1: Und habe mich dann erst einmal im Moment sortiert, aber aus diesem ich sortiere mich moment wurde eigentlich irgendwie wird sie gerade gar nicht besser. Speaker 1: Ich kann heute auch noch gar nicht wirklich sagen wie ich diesen Weg tatsächlich auf eine hause geschafft habe.
4:20 Speaker 0: Also das heißt du warst von der Arbeit auf dem Weg nach Hause? Speaker 1: Genau richtig! Speaker 0: Und bist du denn schon vorher ausgestiegen, als es dann oder auch ist ja gut. Speaker 0: Das war ja wie so eine Schockstarre oder die irgendwo in dir rausgelöst wurde? Speaker 0: Ich Speaker 1: bin erst mal ausgestiegen weil ich einfach auch dieses Drumherum nicht aushalten konnte diese Engel, diese Menschenmengen und diese Wärme und was da nicht so alles irgendwie dazugehört und brauchte da erstmal einen Moment am Bahnsteig bis sich dann die nächste S-Bahn namen um den Weg nach Hause anzutreten. Speaker 1: Und ich hab gesagt, ich kann dir aber ehrlicherweise auch gar nicht mehr so richtig sagen wie ich da so angekommen bin.
5:02 Speaker 1: Und habe dann versucht erstmal zu Hause ein bisschen zur Ruhe zu kommen und das für mich zu sortieren. Speaker 1: was ist hier gerade eigentlich passiert? Speaker 0: Beständig! Speaker 1: Und es gab aber so eine körperliche Reaktion die halt nicht nachließt und das war ein Gefühl... von Ziegelstein auf der Brust und einen nicht durchatmen können. Speaker 1: Kannst du dir das so vorstellen? Speaker 1: Ich hab eigentlich permanent nach Luft geschnappt bzw versucht, wenn man mal ganz tief die Luft einzieht und ausatmet. Speaker 1: Das war für mich überhaupt nicht möglich! Speaker 1: Und es war wirklich echt ein ganz, ganz furchtbares Gefühl weil ich einfach... Also ich glaube, das kann jeder nachvollziehen wie schlimm ist, weil man das Gefühl hat, man kriegt einfach keine Luft.
5:46 Speaker 1: Genau und hat immer so eine Flachatmung, die man eigentlich aber ausdehnen möchte. Speaker 1: Weil wo ist der Raum zum jetzt mal und wieder raus? Speaker 1: Aber es war einfach nicht möglich. Speaker 1: Und gut ich habe dann erst einmal gedacht ja mein Gott was ist ja stelle dich nicht so an so nach dem Motto Das musst du mal überprüfen lassen beim Arzt. Speaker 1: Das habe ich tatsächlich auch nächsten Tag direkt in Angriff genommen, weil so wollte ich natürlich Patu auch nicht zur Arbeit beziehungsweise meinen Alltag nicht gestalten. Speaker 1: Es war für mich irgendwie unvorstellbar, wie soll ich jetzt so weitermachen? Speaker 1: und bin dann zu meiner Hausärztin hat das einmal erzählt was da passiert ist und hab sie dringend darum gebeten mich ja einmal bitte auf den Kopf zu stellen, weil der Meinung bin, da stimmt irgendwas nicht also nicht dass es hier irgendwas mit dem Herzen nicht in Ordnung ist oder wie immer.
6:36 Speaker 1: Ja, die hat sich das dann ganz ruhig angehört und mich einfach auch von Untersuchungen über Untersuchung dann einmal durchgecheckt alles irgendwie. Speaker 1: Was denn auch so wichtig wäre kardiologisch Speaker 1: usw., Speaker 1: was man dann so machen kann? Speaker 1: Und ja, hat sich dann ganz gut mit mir in ihr Zimmer gesetzt und mich dann anguckt und gesagt also Frau Beckmann, so hieß ich damals noch da war der Name noch ein bisschen einfacher Wir können hier an der Stelle medizinisch nichts Speaker 1: feststellen." Speaker 1: Ja, habe ich gedacht. Speaker 1: Das ist ja auch schön! Speaker 1: Jetzt stehe ich hier ohne Diagnose aber mit einem Haufen Symptomen. Speaker 1: das kann jetzt nicht sein.
7:16 Speaker 1: und sie war dann recht besonnen und lehnte sich so in den Stuhl zurück und sagte zu mir aber Sie würde mich vielleicht darauf aufmerksam machen wollen dass solche Symptome auch andere Ursachen haben können hat mir dann eine Visitenkarte über den Tisch geschoben und gesagt, ich dürfte die gerne mitnehmen. Speaker 1: Und mir das in Ruhe anschauen. Speaker 1: Wenn ich dazu mit ihr noch mal sprechen möchte, könnten wir das sehr gerne tun. Speaker 1: Ich barf einen Blick auf die Karte und las Psychologe so und so. Speaker 1: Das war für mich echt ein Moment, dass ich gedacht habe, das kann doch jetzt hier nicht ernst sein! Speaker 1: Also was möchte sie mir damit eigentlich gerade sagen?
8:01 Speaker 1: Ich hab hier Symptome, also auf mir. Speaker 1: Geht's nicht gut? Speaker 0: Zumal man ja auch den Depsychologe, wenn er mal ins Spiel gebracht wird hat der schon einen leichten Beigeschmack. Speaker 0: Stimmt irgendwas mit mir und so weiter. Speaker 0: Da sind ja schon gerne noch solche Bilder da in dem Zusammenhang. Speaker 1: Ja! Speaker 1: Und ich will auch fast damit ausdrücken dass ich das persönlich genommen habe in dem Moment. Speaker 1: Ich hab mich nicht ganz ernst genommen gefühlt und es wirkte für mich so ein bisschen abgetroschen nach dem Motto, ja also da ist da oben was nicht in Ordnung bei Ihnen. Speaker 1: Also gucken Sie da doch vielleicht mal hin. Speaker 1: Und ich fand's fast nahezu frisch. Speaker 1: Ja, also in dem Moment habe ich mich wirklich angegriffen gefühelt.
8:44 Speaker 1: Ja Speaker 0: verstehe ich. Speaker 1: Hab mich dann aber auf den Weg gemacht zur Arbeit gedacht, ja gut soll die mein ihr Ding machen? Speaker 1: Und ich mache jetzt meinen Ding. Speaker 1: Ja, wenn dann losgefahren hab ich mich natürlich... Hab mir auf dem Weg zur Arbeit auch Gedanken gemacht und versuch mal diesen generellen Gedanken dazu zuzulassen. Speaker 1: Könnte es sein dass da tatsächlich etwas anderes ist? Speaker 1: Man muss halt sagen, wenn man mich in der Zeit kannte nach außen also perfekter könnte das nicht sein. Speaker 1: beruflich erfolgreich engagiert funktioniert die Frau übernimmt Verantwortung, hat ihr Leben im Griff reist.
9:28 Speaker 1: Macht was sie will! Speaker 1: Hat doch alles, ne? Speaker 0: Ja interessant. Speaker 1: Aber wie sah es denn dann innerlich aus? Speaker 1: und wenn ich da mal ganz ehrlich war gab's da tatsächlich einiges an Themen die sich so breit gemacht haben, die auch immer wieder mal laut wurden. Speaker 1: an der Stelle ... im Sinne von erfülle ich eigentlich all die Erwartungen an mich oder die, wie andere an mich stellen. Speaker 1: Ob das jetzt bei der Arbeit war oder auch im privaten Umfeld in Richtung meiner Eltern und in Richtung meines Partners. Speaker 1: Also ja, ich sage heute vielleicht auch... Ja, das war schon Druck vielleicht da an der Stelle.
10:11 Speaker 1: Gefallen wollen gesehen werden Lob Anerkennung Hallo hier bin ich. Speaker 0: Was mir da in dem Zusammenhang gerade einfällt ist, das kenne ich von mir selber auch. Speaker 0: Wem mache ich es eigentlich gerade recht? Speaker 0: Mache ich's den anderen Recht oder mach' ichs mir grade auch selber recht und... Da auch mal genauer hinzuschauen, dort das mal zu hinterfragen, ist durchaus sein Raum Speaker 0: wert.". Speaker 1: Ja! Speaker 1: Und ich hab dann versucht mal diese Themen zuzulassen und habe dann tatsächlich bemerkt ja, Verlister gibt so einiges an Themen. Speaker 1: Wenn man die äußere Schale mit dem Inneren hier gerade mal vergleicht, dann findet man nicht so wirklich viel was da gerade übereinander passt.
10:59 Speaker 1: Gut und nun war ich ja in einem Job oder bin es seit... ...zwei-tausend dreizehn der ganz ganz viel mit Mensch umgeben zu tun hat, mit Coaching, mit Therapieerfahrungen, mit klassischen Personalthemen. Speaker 1: und ja war ... in einer Umgebung, die vielleicht auch aufmerksam war für solche Themen. Speaker 1: Beziehungsweise hatte ich eine ganz tolle Kollegin zu dem Zeitraum... ...die in der Personalentwicklung tätig war, systemischer Coach als aber auch therapeutische Ausbildung hatte und mich wohl auch schon seit einiger Zeit mal beobachtete. Speaker 1: plus mein Chef war auch aus der Richtung.
11:41 Speaker 1: Und wie es dann vielleicht auch so sein sollte, gab's bei der Arbeit eine Ansprache von meiner Kollegin. Speaker 1: Die dazu führte, dass ich reagiert habe, wie ich glaube noch nie reagiert hab, nämlich indem ich mitten an meinem Arbeitsplatz in Tränen ausgebrochen bin und sie mich nur anguckt und meinte, oh mein Schwindel ist was denn los? Speaker 1: Komm mal mit! Speaker 1: Wir gehen mal im Raum. Speaker 1: also die war ganz perplex Ja, und hat dann erst mal kurz mit mir über dieses Thema gesprochen. Speaker 1: Wie geht es mir? Speaker 1: Und kann sie gerade irgendwas Speaker 1: tun?". Speaker 1: Also die war auch irgendwie tatsächlich ein bisschen perplex. Speaker 1: Hörte aber anscheinend auch nur so vier, fünf Sätze und war direkt weg und holte meinen Chef der sich dann mit mir in den Raum setzte und sich ganz entspannt zurücklähnte mich anguckte mit einem Grinsen was ich natürlich mehr als frech fand.
12:36 Speaker 0: In dem Moment. Speaker 1: Genau. Speaker 1: und sagte, Phyllis weißt du was? Speaker 1: Ich freue mich gerade dass dieser Moment endlich da ist. Speaker 1: Und ja wir jetzt hier vielleicht weitermachen können. Speaker 0: Ich habe noch eine Frage ganz kurz. Speaker 0: Weil du gesagt hast das hat eine Ansprache stattgefunden gegenüber dir alleine oder warst du da im Rahmen von Publikum? Speaker 1: Das ist ein Gruppenraum, der wenn er voll war sicherlich so von zwanzig dreißig Menschen umfasste. Speaker 0: Also du warst nicht alleine in dem Moment? Speaker 1: Nein das war eine absolute Bühne die ich da mit meinem Auftritt bespielt habe sozusagen.
13:22 Speaker 1: Ja genau und er war anscheinend sehr erleichtert dass ich mich jetzt so zeige was ich, wie gesagt in dem Moment nicht so ganz greifen konnte. Speaker 1: Aber im Nachgang auch Dano sagen kann vielen Dank an der Stelle. Speaker 1: An aufmerksame Talente nenne ich jetzt mal die aus dem Bereich Coaching Personal Entwicklung kommen und gemerkt haben dass da einfach bei mir ganz viel los ist. Speaker 1: Und ja das war eigentlich wirklich mein. Speaker 1: Ich überspitze es jetzt vielleicht an der Stelle auch mal. Speaker 1: mein lebensrettender Moment, weil tatsächlich dann das Thema Coaching in meinem Leben kam.
14:03 Speaker 1: Und ich mit einer ganz wunderbaren Frau arbeiten durfte die dann sozusagen Beginn meiner Reise war, die mich begleitet hat und zwar hast anderthalb Jahre lang im System Mission Coaching Prozess also eine eins zu eins Begleitung nur für mich mit meinen Themen Entdehme ich halt anfangen durfte mich intensiver mit. Speaker 1: Ja meiner persönlichen Entwicklung angefangen im Kind da sein, ja rüber ins Coaching zur Selbstführung aber auch im Begreifen meiner Muster und im Aufbrechen meiner Glaubenssätze. Speaker 1: Und einfach zu verstehen warum bin ich wie ich bin?
14:48 Speaker 1: Das ist total gut so! Speaker 1: Aber... dass ich auch nicht immer nur stark sein muss, nicht es allen recht machen muss. Speaker 1: Immer Verantwortung tragen muss für alles das was um mich herum passiert und die eigenen Bedürfnisse hinten anstelle Und ich glaube Befreien da hätte es an der Stelle auch für mich dann nicht sein können. Speaker 1: also Es war ja eine absolute Reise der Reflexion des Bewusstwerdens, des Musterkennens aber auch ganz spannender Perspektivwechsel mit ihr erleben durfte und ja auch eine gewisse emotionale Klarheit, aber vor allem einfach eine innere Veränderung.
15:30 Speaker 1: Und das ist glaube ich das was am wertvollsten für mich war dass dieser Coachingprozess nicht mein Leben über Nacht verändert hat sondern er hat den Blick auf mich selbst verändert und das hat eigentlich am Ende alles verändert. Speaker 0: Das ist aber dank dieses Coachings auch möglich gewesen, nochmal wirklich anders auf dich zu schauen was dir vorher so gar nicht möglich war. Speaker 0: Total! Speaker 1: Also ich will wirklich sagen dass es für mich ein absolut kraftvolles Tool ist in dieser Begleitung ja zu einem selbst zu finden. Speaker 1: Ich weiß nicht, ob Hilfe zur Selbsthilfe da vielleicht der richtige Begriff für ist.
16:12 Speaker 1: Aber diese Haltung die da an den Tag gelegt wird und die Methodik und die Fragetechniken, die verwendet werden also man muss ja einfach auch dazu sagen Coaching ist nicht gleich Ratschläge sondern Coaching is eigentlich genau das was ich eben gesagt habe wenn man nicht Tipps geben sondern jemanden in eine Reflexion bringen in ein Bewusstwerden bringen In dieses, wie erkenne ich eigentlich Muster? Speaker 1: Wie hängen Dinge zusammen. Speaker 1: Wie kann ich mich von einer anderen Seite auch nochmal betrachten und vor allem... ...wie kann ich Glaubenssätze die sich vielleicht auch sehr früh in Kindheitstagen manifestiert haben so was wie du musst? Speaker 1: aber wie kann ich so etwas verändern aufbrechen und für mich vielleicht auch ins positive verändern und ja Refrain nenne ich es jetzt mal.
16:58 Speaker 1: also umbenennen kann man's auch nennt Das ist eigentlich das, was es für mich so anders gemacht hat. Speaker 1: Also die Form dessen kannte ich vorher einfach nicht. Speaker 1: Sonst redet man über seine Probleme mit der Mama und dem Papa oder seinen Partnern oder den besten Freundinnen. Speaker 1: Das hilft natürlich auch immer und das ist ganz viel wert. Speaker 1: Das will ich gar nicht sagen dass das nicht die Form ist, die man begleitend wählen sollte. Speaker 1: Ich glaube das ist noch ein Add-on, was dazu gehört. Speaker 1: aber... Coaching ist einfach noch mal was ganz anderes als mit der Mama reden. Speaker 0: Ich finde es auch schön, dass du das Beispiel jetzt bringst, weil das Thema der Begriff Coaching oder Coach zumindest ist das meine Erfahrung die ich machen durfte.
17:48 Speaker 0: Ja, was soll ich sagen? Speaker 0: In einer gewissen Schublade gesteckt wird eher Coach. Speaker 0: Es gibt ja so viele und... Was ist das jetzt eigentlich? Speaker 0: Das Internet ist voll von Coaches muss ich selber auch feststellen. Speaker 0: Woher sollte derjenige auch wissen, was sich genau mache, worin nicht wie gut bin. Speaker 0: Es ist ja auch ein Sich-trauen und auch ein Vertrauen, dass man hier aufbaut. Speaker 0: Ist schon auch klar, dass es da... Ja, das hat so, wie soll ich's sagen, das ist schon gar nicht so einfach Finde ich jetzt in meiner Position, dass man da auch die Möglichkeit hat. Speaker 0: Wie können es Menschen feststellen? Speaker 0: Dass ich sie ja in erster Linie gut mit ihnen meine und sich gerne auf ihren Weg begleiten möchte. Speaker 1: Ja also da trist du auf jeden Fall einen wunden Punkt bei mir.
18:32 Speaker 1: Ich finde auch das ist mittlerweile einfach der Begriff ist so runtergeworgt will ich es mal fast schon nennen klar Gut, es gibt Coaching an so vielen Bereichen. Speaker 1: Aber was er tatsächlich wirklich bedeutet und was auch dahinter steht? Speaker 1: Ich glaube da muss man einfach einmal wenn man darüber Bescheid weiß dass das ist, was sich so viele nennen können vielleicht einfach damit auseinandersetzen. Speaker 1: Was kann denn Coaching in gewissen Phasen tatsächlich wirklich bringen? Speaker 1: Was bedeutet es tatsächlich? Speaker 1: Und ich glaube Und das ist auch in Ordnung so, dass es in vielen Bereichen auch was unterschiedliches sein darf. Speaker 1: Aber gerade dann wenn man über solche Themen schaut wie eine Begleitung mit Menschen?
19:18 Speaker 1: Dann ist es glaube ich schon wichtig da einmal hin zu gucken. Speaker 1: welchen Hintergrund bringt diese Person tatsächlich in dem Bereich auch mit? Speaker 1: und Es gibt Gott sei Dank auch diese zertifizierten Ausbildungen, die ich zum Beispiel auch gemacht habe. Speaker 1: Was mir auch ganz wichtig war, dass es letztendlich eine anerkannte Institution ist durch die man ausgebildet wird. Speaker 1: und da reden wir dann aber auch bei so einer Ausbildung nicht von einem Wochenende Workshop nenne ich's jetzt mal sondern das ist dann wirklich auch ein Jahr bis anderthalb Jahre intensives Arbeiten an sich selbst und mit diesen einzelnen Tools den Methodiken, den Fragentechnikten etc... und auch eine Abschlussprüfung, die ich zum Beispiel machen musste.
20:02 Speaker 0: Kann ich auch nur bestätigen an der Stelle das ist wirklich auch vieler Selbstreflektion jeder stattfindet. Speaker 0: also so war es auch für mich Ich mache jetzt noch jeden Kurs oder jede Ausbildung die ich mache mach in erster Linie weil ich immer wieder auch feststelle, natürlich habe ich Themen und die möchte ich mir auch gerne anschauen. Speaker 0: Und ich stelle einfach auch fest die ihr aufgeräumter Ich selber bin desto klarer und auch offener und auch präsenter kann ich auch gegenüber dem anderen sein. Speaker 0: Und darum geht es mir persönlich wie ist das für dich? Speaker 0: Das war jetzt auch du hast Es war ja auch ein Weg den Du begleitend gehen durftest mit dieser Frau. Speaker 0: und wo hat sich da zu? Speaker 0: was hat es Dich geführt? Speaker 1: Also ich fand es total spannend, weil meine initiale Reise war ja abgeschlossen mit meiner Coach die mich damals dann ja mit dem Thema begleitet hatte.
20:53 Speaker 1: Wir haben damals noch mal mein Notfallkoffer geparkt für Allofälle, also das muss man natürlich auch dazu sagen und ich weiß nicht ob du mich da, ob du das bestätigen würdest aber... Man ist ja nie fertig! Speaker 1: Genau, da kommen auch immer wieder Themen hoch oder es zeigen sich gewisse Muster. Speaker 1: Glauben das jetzt vielleicht auch noch mal in einer anderen Form und genau wie du sagst ist es auch gut so. Speaker 1: aber für mich war auch wichtig ich bin hier nicht am Ende Ich würde trotzdem gerne mein Notfallkoffer packen. Speaker 1: was is wenn? Speaker 1: Was kann ich dann tun? Speaker 1: Und es ist tatsächlich wie du sagtest auch in der Ausbildung nochmal so gewesen dass alles auch nochmal hochgespült wurde ich das auch teils noch mal wieder von einer anderen Perspektive erleben durfte und auch nochmal wieder dran wachsen durfte.
21:43 Speaker 1: Was hat sich da damals gezeigt, warum war das so? Speaker 1: Und wie ist es heute? Speaker 1: Ich glaube, ich gehe auch in jeder Lebensphase nochmal wieder anders mit den Themen um. Speaker 1: Ich hatte ja eingangs gesagt, ich bin mittlerweile Mama von zwei Kindern. Speaker 1: Das bin nicht zu dem Zeitpunkt damals noch nicht gewesen. Speaker 1: dass sich Dinge für mich nochmal wieder anders zeigen oder ich vielleicht auch noch mal anders über gewisse Sachen nachdenke, die mich in der Kindheit geprägt haben. Speaker 1: Meine Mutter selber auch zu mir sagte auch Willis warte mal ab wenn du selber irgendwann Mama bist. Speaker 1: das sind so dinge die man dann auch erst versteht. Speaker 1: Oder dieser Satz auch wir haben es doch nur gut gemeint Wir wollten nur das Beste für dich.
22:25 Speaker 1: ja also Das was vielleicht Für mich zu Problemen nenn ich jetzt mal geführt hat Auch heute als Mama nochmal wieder anders verstehe, warum vielleicht dann gewisse Dinge in der Kindheit meine Eltern auch so entschieden haben wie sie es entschieden haben. Speaker 1: Hat in dieser Coaching-Arbeit in der Ausbildung für mich noch mal einen anderen Stellenwert gehabt als jetzt auch wiederum als Mama. Speaker 1: also ich finde das auch immer nochmal spannend zu sehen dass wir auch in jeder Lebensphase die wir durchlaufen nochmal wieder Anders auf Themen gucken Sie anders aufbrechen Sie anders mitnehmen Und daraus vielleicht auch wiederum was anderes für uns machen. Speaker 0: Ja, genau das ist auch das Schöne finde ich weil auch Ich kann nur sagen also da Schließe ich mich deinen Aussagen auch nur an.
23:11 Speaker 0: Auch in der Beziehung zu meiner Frau hat sich auch durch die Arbeit, die ich an mir machen durfte, auch was verändert weil ein muss ja mal klar sein es funktioniert nicht dass ich sage Ich hätte jetzt meine Frau oder mein Mann so und dann wird das schon funktionieren? Speaker 0: Weil du so kann ich mir's vorstellen sondern ich muss schon auch selber den Anfang machen und erstmal mir schauen Was habe ich selber für Themen? Speaker 0: Was für Macken und so weiter? Speaker 0: Ja Das ist schon interessant. Speaker 1: Aber das ist ein schönes Thema, René, weil kennst du diesen Fingertrick? Speaker 1: Den finde ich ja besonders schön! Speaker 1: Wir können es jetzt hier gerade nicht per Video ja zeigen, deswegen muss ich's erklären. Speaker 1: aber wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt dann streckt man ja den Zeigefinger aus.
23:55 Speaker 1: die drei anderen Finger Mittelfinger Ringfinger Kleinerfinger Die zeigen in Richtung zu dir selbst Speaker 0: Könnts genau Speaker 1: Genau Und ich glaube, das ist auch etwas was viele häufig vergessen. Speaker 1: Zeigst du mit dem Finger auf jemand anders zeigen automatisch aber gleichzeitig drei Finger in deine Richtung. Speaker 1: also schau auch bei dir hin und dafür muss man aber auch bereit sein. Speaker 1: und Ich finde dass es auch ganz wichtig zu adressieren Coaching funktioniert nur dann in der Begleitung wenn Du tatsächlich auch bereit bist an Dir zu arbeiten. Speaker 1: und Es wird sicherlich Momente geben da is Ist man nicht bereit oder vielleicht an dem Thema noch nicht bereit zu arbeiten?
24:36 Speaker 1: Aber wiederum anderen und das ist wiederum auch was Schöne, wie du sagtest. Speaker 1: Es ist irgendwo ein Leben langes Arbeiten an sich und lernen aber es ist total wichtig dass man wirklich auf den Willen hat oder den Wunsch etwas zu verändern. Speaker 0: Und es ist auch schön und auch gut so, dass es immer wieder Momente gibt wo ich merke nehm ihr gelingt das ein oder andere immer noch nicht. Speaker 0: Und das da durchaus sein. Speaker 0: Ja absolut! Speaker 0: So wie ich das ja auch an anderen akzeptiere weil woher nehme ich mir das Recht dass ich sage du hast so'n so zu sein muss auch ich schauen oder möchte ich schauen wie gelingt es mir vielleicht beim nächsten mal etwas anders zu sein? Speaker 1: Richtig, das darf sogar sein.
25:17 Speaker 0: Wo stehst Du denn jetzt gerade? Speaker 0: Ja, natürlich haben wir jetzt schon mitbekommen. Speaker 0: Was hattest du schon alles vor dir? Speaker 0: Dann diesen Druck auf der Brust – wie ist er heute zu Tage? Speaker 0: Hat sich das verändert? Speaker 0: Hat es sich gelegt? Speaker 0: Kommt's noch ab und Speaker 0: zu?". Speaker 1: Also ich würde tatsächlich sagen dass der nahezu weg ist. Speaker 1: aber ich will auch mich sagen dass immer alles perfekt läuft definitiv nicht. Speaker 1: was ich auf jeden Fall verändert hat ist dass ich so dieses Bild nach außen muss immer alles und es ist perfekt ist funktioniert und die Starke usw. Speaker 1: Das hat sich auf jeden Fall verändert, ich bin authentischer geworden mit meinen Paketen, mit meinem Sein, mit dem was da sein darf, mit all der Schwäche, die irgendwie auch zum Mensch gehört Und es hat sich vor allem verändert dass ich das aussprechen kann.
26:07 Speaker 1: Ich kann darüber reden, ich kann sagen wie's gerade empfinde warum ich so entfinde und kann dann v.a. Speaker 1: viel besser schauen Wie kriege ich den Weg nach vorne jetzt gestaltet? Speaker 1: Das ist auf jeden Fall anders geworden und ich weiß in dem Moment mir einfach eher zu helfen. Speaker 1: Und natürlich gibt es auch Momente da, denke ich mehr, ja hallo genau das muss da kennen wir doch ne? Speaker 1: Aber es ist mir bewusst und allein das ist einfach zu der Zeit nicht da gewesen also so tief vergraben bewusst dass sich eigentlich selbst ran kam und dementsprechend natürlich in den momenten auch gar nichts dagegen tun konnte als immer nur noch weiter drauf schaufeln.
26:47 Speaker 0: Und darum geht es auch. Speaker 0: Willis, wo befindest du dich jetzt gerade? Speaker 0: und gehört das ja auch mehr im Vorgespräch gesagt? Speaker 0: Du bist ja noch in Erziehungsurlaub der dann irgendwann zu Ende geht. Speaker 0: wie geht's für dich weiter mit den Erkenntnissen die du gewonnen hast? Speaker 0: Wo geht die Reise hin? Speaker 0: Hast du schon eine Idee? Speaker 1: Ja, also es geht natürlich in meinen ganz geliebten Beruf seit zehntausendreizend zurück. Speaker 1: In meiner HR-Welt das ist mir ein Herzensthema. Speaker 1: ich arbeite einfach unheimlich gerne mit Menschen und ja liebe diese HR Welt definitiv deswegen genau Ich bin aktuell noch an Elternzeit wird jetzt aber zu August zurück in mein Job gehen Und da freue ich mich wirklich auch schon sehr drauf.
27:34 Speaker 1: Aber ich habe auch entschieden, das und es hat sich einfach mit der Geburt meiner Tochter noch mal so sehr stark als Wunsch herauskristallisiert. Speaker 1: Mich bewegen mittlerweile seit meinem Mama da sein natürlich auch noch viele andere Themen als die klassischen Filles-Themen, die ich vielleicht irgendwie seit Dasein mit mir trage. Speaker 1: Und das ist einfach ... Ja, wie umschreib ich es am besten. Speaker 1: Der mental load des Mama da sein nenne ich jetzt einfach mal ja. Speaker 1: also Ich trage jetzt nochmal mehr Verantwortung nicht nur für mich sondern auch für meine Kinder. Speaker 1: das thema mitdenken Das Thema emotionale wachsamkeit.
28:19 Speaker 1: Man funktioniert als man hat unheimlich viel zu organisieren und drumherum. Speaker 1: also könnte ich jetzt glaube stunden drüber sprechen. Speaker 1: Und jede mama wird wahrscheinlich abnicken was man nicht immer alles so, als komplettes mentales familiensystem auch irgendwo trägt ja diese ganzen organisatorischen themen und und Jetzt begleitet mich das Coach da sein, ja nun seit Jahrzehntausendundzwanzig. Speaker 1: Immer in unterschiedlichen Formen habe ich es entweder im Job ausgeübt oder aber auch selbstständig neben meinem Job und hab eher immer so die Zielgruppe der beruflichen Neuorientierung gehabt weil das einfach auf total zu meiner Expertise passte wie ich hier nun seit oder habe.
29:14 Speaker 1: Und ich hab aber jetzt durch die Geburt meiner Tochter nochmal gemerkt, ich glaube, ich möchte noch mal eine andere Zielgruppe ansprechen, die ja für mich einfach nochmal an Wichtigkeit gewonnen hat und das sind Frauen und vor allem arbeitende Frauen und Mütter. Speaker 1: also... Frauen dabei zu begleiten, wieder Zugang zu sich selbst zu finden. Speaker 1: Klarheit über ihre Bedürfnisse zu gewinnen aber auch ihr Leben bewusster nach eigenen Vorstellungen zu gestalten statt nur den Erwartungen anderer zu folgen. Speaker 1: und ja alles was ich so um dieses ganze Thema mental load dreht aber auch wir haben diesen schönen englischen neuen Begriff von people pleasing also dieses nicht nein sagen People-pleasing wirkt halt oft nach außen, wie Nettigkeit ist aber häufig ganz klar Angst vor Ablehnung oder Konfliktvermeidung.
30:10 Speaker 1: und ja einfach da Frauen auf dem Weg zu begleiten weil ich es auch verstehe. Speaker 1: Ist mir total wichtig. Speaker 1: und genau da wird die Reise ebenfalls hingehen. Speaker 0: Ja und ich glaube, man muss es auch erst an sich erleben um das natürlich auch dieses Verständnis und auch sich nochmal anders hineinversetzen zu können in gewisse Situationen. Speaker 0: Von da ist es jetzt an der Zeit. Speaker 1: Genau richtig! Speaker 1: Und das ist mir auch total wichtig um noch mal so die Brücke zu unserem Thema von vorhin zu schlagen Coaching um das Coaching Willens vielleicht und dieser abgedroschende Begriff. Speaker 1: Ich finde es auch total sich bei dieser Zielgruppe auch irgendwo ein Stück weit wiederfindet und sagt, ich stehe auch dahinter.
30:57 Speaker 1: Auch wenn Coaching ja nicht das hatten wir Tipps geben usw. Speaker 1: ist und darum geht es mir auch nicht. Speaker 1: aber... Ich bin natürlich einfach in der Person, an der ich dann unterwegs bin mit diesen Themen auch einfach authentisch und ich glaube dass was auch wichtig ist, sich dort ein Stück weiter zu finden als jemand, der sich begleiten lassen möchte. Speaker 0: Absolut! Speaker 0: Absolut. Speaker 0: Phyllis, haben wir noch was vergessen? Speaker 0: Gibt's noch etwas, Speaker 1: das du gesehen hast? Speaker 1: Wir haben ja noch was zu vergessen! Speaker 0: Sicherlich... Bestimmt, das gäbe noch viel zu erzählen. Speaker 1: Ich wollte gerade sagen also ich glaube wir beide könnten hier stundenlang über dieses Thema sprechen einfach weil es auch für uns beide glaube ich ein Herzensthema ist da überhaupt mehr aufzuklären und vielleicht auch dieses kraftvolle Tool dann auch mehr ins positive zu bringen.
31:46 Speaker 1: aber ich glaube was man nochmal mitgegen kann oder dass mir total wichtig ist aus dieser Erfahrung die ich gemacht habe Die Gesellschaft ja sie ist wie sie ist ja also nach außen hin Soll doch immer alles laufen und immer alles perfekt sein. Speaker 1: Wir sollen funktionieren, ist doch immer irgendwie alle schön! Speaker 1: Ich möchte einfach noch mal dazu aufrufen da mehr Mut auch zu haben die Schwäche zu zeigen und sich Hilfe zu holen und auch zu sagen ich kann nicht mehr. Speaker 1: Es geht gerade nicht mehr es ist mir alles zu viel. Speaker 1: Ich finde, das wird einfach viel zu sehr unter den Teppich gekehrt.
32:28 Speaker 1: Dass wir nach außen funktionieren müssen und immer die heile Welt spielen. Speaker 1: Wir sind nicht weniger wert und auch nicht schwach wenn wir das einfach mal zulassen sondern ich finde gerade im Gegenteil zeigt dass einfach wie stark wir an der Stelle sind auch einfach zuzugeben es geht nicht mehr ich will nicht mehr kann nicht mehr Gewinn daraus, etwas für mich nach vorne. Speaker 1: Und ich glaube dazu möchte ich einfach nochmal aufrufen an der Stelle Ja sagt es einfach wenn ihr so weit seid und holt euch die Hilfe. Speaker 1: Es ist absolut keine Schwäche und darf bitte eigentlich auch kein Tabuthema mehr sein.
33:11 Speaker 1: An der Stelle und da adresse ich vielleicht jetzt auch gerade noch mal die Mamas An dieser Stelle explizit, weil ich einfach weiß dass auch da gerade die Scham teilweise hoch ist zu sagen Ich bin überfordert. Speaker 1: Ich schaff's grad nicht mehr Weil ja dann die netten Worte kommen wie Ja du hast dich aber dafür entschieden also musst Du doch jetzt auch nehmen müssen wir nicht Wir sind alle nur Menschen und wir haben alle unser Kontingent. Speaker 1: Und na und wir dürfen an der stelle absolut sagen wenn es mal nicht mehr geht. Speaker 0: Ja, und es gilt nicht nur für die Frauen. Speaker 0: Es gilt natürlich auch für die Männer wobei ich glaube die tun sich noch mal schwerer. Speaker 0: zumindest das ist so mein Eindruck. Speaker 0: Aber ich stimme wieder voll und ganz zu und kann das auch nur bekräftigen oder bestätigen dass das durchaus sein davon soll.
33:59 Speaker 0: Auch...es geht ja auch ums Thema Grenzen. Speaker 0: Auch Themen setzten. Speaker 0: Die Grenzen von sich selber zu erkennen, zu erfahren und auch zu signalisieren. Speaker 0: Wo geht's einfach nicht mehr? Speaker 0: Absolut! Speaker 1: Richtig Speaker 0: Phyllis, hat mir großen Spaß gemacht mit dir. Speaker 1: Herzlichen Dank! Speaker 1: Mir auch. Speaker 1: Vielen Dank, dass ich dir sein durfte heute. Speaker 1: Ja Speaker 0: dann wünsche ich dir alles Gute und natürlich auch deiner Familie und dass du auf tolle interessante Frauen wie auch generell Menschen stößt und ihnen dabei helfen kannst sich auf ihren Weg zu machen. Speaker 1: Ja vielen dank. Speaker 0: Ich hoffe das dir die heutige Folge gefallen hat vielleicht ein Gedanken, der dich bestellt oder ein neuer Impuls.
34:44 Speaker 0: Wenn du möchtest teile diese Folge gerne mit deinen Mitmenschen, abonniere Potenziale erleben um keine neue Geschichte zu verpassen und bleibe inspiriert dein Potenzial zu leben!
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