16. Januar 2026

#37 | Wie senkt kreative KI-Kommunikation den Stromverbrauch? | Gast: Joel Samsinger, CEO MOOST

#37 | Wie senkt kreative KI-Kommunikation den Stromverbrauch? | Gast: Joel Samsinger, CEO MOOST
AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt
#37 | Wie senkt kreative KI-Kommunikation den Stromverbrauch? | Gast: Joel Samsinger, CEO MOOST

Wie emotionalisiert man ein Produkt, dem Konsumenten jährlich nur sechs Minuten Aufmerksamkeit schenken? Joel Samsinger, CEO von Moost, bringt die abstrakte Energiewende mit kreativer Kommunikation und KI-Psychologie in die Haushalte. Um den Stromverbrauch bis 2035 um 13 % zu senken, setzt Moost auf Behavioral Design.Wie macht man ein Low-Involvement-Gut wie Strom zum digitalen Erlebnis? Im Gespräch mit Christoph Soltmannowski erklärt Joel Samsinger, CEO von Moost, wie er die Sechs-Minuten-Herausforderung knackt: Da Haushalte pro Jahr kaum Zeit für Energiefragen aufwenden, setzt Moost auf eine kreative Mischung aus Psychologie und KI. Statt abstrakter Sparappelle nutzt die Software präzises Profiling, um das individuelle Nutzungsverhalten zu verstehen und emotionale Anreize wie den «Joyful Impact» zu schaffen. Konkret heisst das: Statt mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen, motiviert Mos durch positives Feedback zu Ersparnissen und Fortschritten.Die Strategie: Psychologie vor TechnologieEin zentrales Instrument dieser Verhaltenssteuerung ist die Gamification. Nutzer werden durch spielerische Elemente wie «Streaks» motiviert, ihren Verbrauch aktiv zu steuern – eine Methode, die gemäss Singer besonders bei kompetitiven Zielgruppen für hohes Engagement sorgt. Wie bei Fitness-Apps werden die User für ihre Anstrengungen belohnt. Hier konkret, wenn sie ihren Stromverbrauch kontinuierlich reduzieren.Branding-Takeaway: Vertrauen durch DiskretionDa Konsumenten laut Erfahrungswerten irgendwann Vorschläge leid sind, kommuniziert Moost heute verstärkt den Wert der unsichtbaren Automatisierung. Dieser technologische Eingriff erfordert ein Höchstmass an kommuniziertem Vertrauen.Joel Samsinger auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/jsamsinger/Website Moost:https://www.moost.io//TIMESTAMPS/Herausforderungen der Energiewende (00:00:53)Motivation der Haushalte und Rolle der Energieversorger (00:01:47)Flexibilität und E-Autos als Herausforderung (00:03:01)MOOST als SaaS-Lösung für Energieversorger (00:05:02)Joyful Impact und Nutzerfeedback (00:05:59)Einsatz von KI und Profiling (00:06:58)KI analysiert Stromnutzungsdaten, um Haushaltsprofile zu erstellen und Optimierungspotenziale zu erkennen.Automatisierung und Steuerung von Geräten (00:08:22)Gamification zur Verhaltensänderung (00:10:45)Einsatz von Gamification-Elementen wie Streaks, um Nutzer zu motivieren.Kompetenzaufbau und Bewusstseinsförderung (00:12:40)Datenschutz und Pseudonymisierung (00:13:31)Opt-in und Regulatorik (00:14:47)Nutzer müssen aktiv zustimmen, damit ihre Daten für Optimierung genutzt werden.Internationale Regulierung und Netzanschluss (00:15:39)Energieverbrauch von KI und Effizienz (00:16:56)Diskussion über den Energieverbrauch von KI und die EZukunft der Datenerfassung und Messung (00:19:35)Technologie vs. Psychologie im Unternehmen (00:22:33)Bedeutung von technologischem und psychologischem Know-how für den Unternehmenserfolg.Karriereempfehlungen für junge Menschen (00:24:14)Empfehlung, das zu studieren, was Spass macht, da Spezialisierung wichtiger wird.Learnings und Herausforderungen bei MOOST (00:25:02)Wichtige Erkenntnisse und Herausforderungen aus fünf Jahren Unternehmensentwicklung.KI-Trend und Auswirkungen auf MOOST (00:26:22)Wie der KI-Trend die Nachfrage nach MOOST-Lösungen beeinflusst hat.Regulierung und Kontrolle von KI (00:27:54)Warum MOOST auf regelbasierte Steuerung setzt und generative KI nicht autonom agieren darf.Marktentwicklung und Akzeptanz (00:29:41)Energieknappheit und Verteilungsprobleme (00:31:16)Das Hauptproblem ist die gleichzeitige Nutzung von Strom, nicht die absolute Menge.Chancen und Risiken der KI (00:33:00)KI bietet viele Chancen, birgt aber auch Risiken, die verantwortungsvoll adressiert werden müssen.Kernfusion und kurzfristige Herausforderungen (00:33:52)Kernfusion ist noch weit entfernt, kurzfristig müssen andere Lösungen gefunden werden.

0:18 Herzlich Willkommen in unserem AI Podcast heute bei mir zu Gast. Joel Samsinger Joel ist jemand, der an der Schnittstelle von Energie, künstlicher Intelligenz und Personalisierung tätig ist. Joel hat an der HSG St. Gallen an der MBA absolviert, war unter anderem bei Nobel Biocare tätig und hat vor gut 4 Jahren. Die Firma Most gegründet, ist also Founder und CEO von Most und der Claim von MOST ist AI energy assistance for everyone. Was macht ihr da genau? Also unsere. Unser Ziel ist, dass jeder Haushalt einen persönlichen Energieassistenten für sich selber bekommen soll.

1:01 Warum? Weil bis 2035, also das ist in 10 Jahren, sprich knapp zweimal schlafen und dann ist es soweit, müssen wir ganz, ganz viel Energie von Zeiten verschieben, da wo alle Strom verwenden auf Zeiten, wo wir genügend Strom aus erneuerbaren Energien haben. Wir sprechen da von einem Gesamtumfang von knapp 60 Kernkraftwerken, ja von der Größe von Gösgen hier in der Schweiz, die eben verschoben werden müssen und gleichzeitig. Müssten wir den Stromverbrauch pro Haushalt um 13% senken? Jetzt verbringen die meisten Leute, ich weiß nicht wie es dir geht, aber der durchschnittliche europäische Haushalt, der verbringt gerade mal 16 Minuten pro Jahr mit dem Thema Energie und von diesem Kontext stellt sich die Herausforderung und die Frage, wie kriegen wir die Leute denn dazu begeistert und aktiviert ihren Energieverbrauch zu senken und auf Zeiten zu verschieben, wo halt eben Strom aus erneuerbaren verfügbaren. Ist, und das machen wir mit unserem Energieassistenten, den wir als Service für bestehende Energieversorgung mit bestehenden Apps zur Verfügung stellen. Es ist also nicht nur ein nice to have oder vielleicht im Moment noch etwas, wo man dann Geld spart und sich ein gutes Gewissen aneignet, wenn man ja Energie spart, sondern es ist wirklich ein Challenge, der uns in der Zukunft wird. Entgegenkommen wird, dass wir wirklich sehr, sehr streng haushalten müssen, mit Energie

2:33 und sehr sparsam und effizient damit umgehen. Da seid ihr jetzt eigentlich schon dran, das zu machen, ist es schwierig, Menschen davon zu überzeugen, dass es sowas braucht, oder wird das so als eben lustige neue Geschichte, eine weitere lustige neue Geschichte, die man mit KI machen kann, angeschaut? Bei den Endkonsumenten ist es tatsächlich so, da ist Strom bisher noch kein knappes Gut. Das heißt, es kommt einfach aus der Steckdose, wir sind es uns gewohnt, dass es immer verfügbar ist und es gibt aber jetzt schon ganz viele Leute, die sich mit dem Thema befassen und dann eher so denken, wie unsere Kunden denken, nämlich die Energieversorger, die sich sehr bewusst sind, dass wir mit diesen sogenannten Flexibilitäten, also sprich Energieverbrauch, der. Schnell ohne Komfortverlust verschoben werden kann haushalten müssen.

3:28 Und da ist das Thema. Also wenn wir an die Energieversorgung denken, hier in der Schweiz, ist das sicher unter den Top 3 Prioritäten, diese flexibilitäten, also wie können wir Lasten auf Zeit, andere Zeiten verschieben und da haben wir grundsätzlich keine, müssen wir keine Grundausbildungsarbeit mehr leisten oder Überzeugungsarbeit mehr leisten, sondern. Da ist es wirklich so das Problem es erkannt, das drückt sehr sehr stark auf den Schwung, weil wir keine anderen großen Flexibilitäten haben und deswegen auf die Haushalte angewiesen sind. Einfach dass du ja mal ein bisschen von der von der Größe so ein bisschen Gefühl bekommst. Ein e Auto das früher Benzin betrieben war verbracht jetzt heute Strom, ja und das Macht.

4:15 Schlägt noch mal obendrauf mit einem Faktor 2 zu Buche. Bei jedem beim Haushalt mit einem e Auto und bei diesen Haushalten tut es einerseits weh, ja wenn das E Auto nicht zum günstigsten Zeitpunkt geladen wird, das heißt das sind auch die Haushalt, die wir jetzt heute sehr sehr gut abholen können und gleichzeitig aus Energie für so Gesicht sind, das genau die problematischen Haushalte, weil die eben viel zu Netzbelastungen führen und halt eben auch zu. Typisch, was sie genau daran laden, wenn der Strom eher schon teuer beziehungsweise knapp ist und entsprechend aus der an der Börse muss bezogen werden. Also das heißt zwar, euer Claim ist Energy Energy essence for everyone, aber eure Kunden sind ja die Energieversorger, nicht die einzelnen Kundinnen und Kunden. Das ist, das ist richtig so.

5:04 Wir haben eine, also unsere Technologie, die bieten wir als Software Service Lösung an, also. Und diese Ziel ist eigentlich immer, dass wir auf bestehenden Energie oder Apps von Energieversorgern im Hintergrund arbeiten. Das heißt, wir kriegen die Daten von den Haushalten, aber über die Energieversorgung, machen die Echtzeit Datenauswertung und schicken dann die Insights beziehungsweise auch die Steuerbefehle, wann ein e Auto lädt beispielsweise dann zurück in die Apps unserer Kunden, das sind die Energieversorger und da geht es dann. An die Haushalte dann. Ist ja bei euch ein Kernwert. Auch Joy Full Impact. Ist das wirklich so was Joy Full oder Stromrechnungen sind ja meistens etwas, das nicht so beliebt ist. Also wie wie schafft ihr es das einzige so Freudvoll zu verkaufen?

5:58 Ja, das ist, das ist ein wichtiges Thema, weil heute wird ein Energieversorger eigentlich immer nur als Rechnungsstelle wahrgenommen. Und das wird auch nicht ändern. Aber wenn wir Leute mit abholen wollen, dann wollen die nicht nicht nur Geld sparen, das ist wahrscheinlich das wichtigste Thema bei den meisten Haushalten, aber es soll auch Fortschritte sollen wahrnehmbar sein, und das ist diese Joy Full Impact, indem wir den Leuten Feedback geben, zu wieviel Sturm, wieviel Geld, aber auch vielleicht für die Haushalte, die es interessiert. Und jetzt kommt dann eben die schöne Überleitung, wo wir. Wir KI einsetzen dieses Feedback eben auch zu geben, in unterschiedlichen Arten und weisen. Also die KI findet raus, wenn man schläft, besucht hat oder oder viel kocht und und gibt einem dann irgendwelche, steuert dann irgendwas oder gibt einem Ratschläge oder wie wie muss man sich das vorstellen so.

6:57 Das einfacher gesagt. Ganz einfach gesagt, dass viele kennen das von Cambridge Analytical, um jetzt hier ein unpopuläres Beispiel zu nehmen. Aber was sie sehr erfolgreich gemacht haben, ist ein sogenanntes Profiling. Im Profiling nutzen wir. Daten Stromnutzungsdaten von Smart Mietern um genau solche Analysen zu fahren, wie du sie beschrieben hast. Ja, also wir können rein aus dem sogenannten Lastgang von Haushalten können wir herausfinden, wie viele Menschen leben in dem Gebäude, was ist die Hauptnutzung des Gebäudes, ja, also wohnender Menschen, oder ist es vielleicht ein Landwirtschaftsbetrieb oder ein Restaurant, ein Friseursalon, die ebenfalls mit Smart Mietern?

7:42 Ausgestattet sind wir, können schauen. Sind die Leute tagsüber typischerweise zu Hause, bis hinzu ist ein Elektroauto vorhanden, ist eine Wärmepumpe vorhanden, die vielleicht angesteuert werden könnte und die vielleicht nichts nicht abends zwischen 6 und 90 eben im Betrieb sein müsste. Das sind alles Dinge, die wir in dem Profiling eben feststellen, und da nutzen wir eben einen KI basierten Service, den wir selber. Und die KI führt dann das auch die steuert das dann auch oder gibt. Gibt die einfach nur Tipps oder sogar Ermahnungen? Hey, du darfst nicht den ganzen Abend deinen Herd laufen lassen, er war das Licht nicht brennen, wenn du nicht zu Hause bist zusammen.

8:22 Ja, Ermahnungen sind sehr, sehr, sehr, sehr schwierig. Das ist auch noch mal deswegen Joy fulers muss den Leuten Spaß machen und es darf eben auch den Komfort nicht verhindern, deswegen also einerseits die Gerät, wir sind weniger auf Licht und kochen beispielsweise ausgerichtet, weil wir da halt sehen, dass Leute. Nicht bereit sind, ihr Verhalten zu ändern, sondern eher auf eben steuerbare Anlagen wie ein eher Auto wie eine Wärmepumpe, wie ein Batteriespeicher, wie ein Elektroboiler, da überall da, wo es die Leute nicht sehr, sehr stark interessiert, beispielsweise wann mein eher Auto geladen wird, sagen erst morgens um 6, wenn ich ins Büro fahren will, dann tatsächlich auch voll geladen ist.

9:07 So zu deiner Frage, ob wir auch Steuerungen auslösen. Ja, das machen wir tatsächlich und wir machen es immer in 3 Schritten und so sind auch unseres unsere ganze Technologie aufgebaut. Im Schritt 1 geht es immer darum den Haushalt zu verstehen, also wer ist jetzt auf der anderen Seite dieses Phone Screens, ja. Und was sind das für Leute? Was interessiert sie überhaupt, wie oft wollen Sie Vorschläge erhalten, sind Sie bereit, Dinge steuern zu lasten und erst dann kommt der Schritt? 2. Im Schritt 2 geht es eigentlich darum, die Leute zu aktivieren ja, das heißt, Vorschläge zu machen, wir nennen das immer Next Best Action advice, ja. Und diesen Next Best Action advice, das sind typischerweise Informationen, wie du deine Energieeffizienz, dein Autarkieguard oder wo auch immer, was wir auch immer aus dem Profiling herausfinden, du verbessern könntest. Und dann ist es eben ganz wichtig, das haben wir, mussten wir sehr, sehr schmerzhaft auch sehr früh feststellen, war jetzt nicht eine große Überraschung, aber dass die Leute. Irgendwann sich nicht mehr mit diesen Vorschlägen beschäftigen möchten, sondern sie möchten, dass gewisse Dinge automatisch ablaufen können.

10:18 Und genau da kommen dann die steuerbaren Assets mit ins Spiel, wo dann von uns, von unserer Technologie dann eben gesteuert wird, wann beispielsweise der optimale Zeitpunkt ist für eine Elektroautoladung und wir diese dann auch initiieren. Ist es dann? Ich arbeite ja auch mit Gamification, habe ich gehört, also kann man das dann auch spielerisch umsetzen in dem Sinne, was macht ihr da genau? Ja, das das das Spielen ganz viel spannende Themen aus dem aus der Gamification Science mit mit rein auch da. Es startet eigentlich immer im Profiling. Ja, ich nehme jetzt mal ein Beispiel Streaks, das kennen wir vielleicht die jüngeren Zuhörer, die wer kennt vielleicht. Jetzt gar nicht mein Sohn, das kennt das bestimmt. Ja, das wollte ich David auf keinen Fall implizieren. Aber von Snapchat kennt man das vielleicht von Flames oder bei Woop ist es wird es angewendet und du kriegst jeden Tag so eine Flamme, wenn du dein deine woop Band trägst. Ja und wenn du es einmal nicht machst, dann. Dann wird ein Score zurückgesetzt, so ein ganz einfaches Gamification Prinzip um Leute eben auf bestimmte Verhaltensweisen eben zu notchen. Und warum ist das Profiling hier wieder so wichtig? Ein solches Streak, der kommt ungefähr bei 7% der Haushalte gut an.

11:45 Die restlichen 93% der Menschen interessiert sowas nicht und wollen auch solche Inhalte nicht bekommen und deswegen das Profiling, weil wir müssen herausfinden bei welchen Menschen spielen wir das aus und bei welchen, welchen Menschen eben nicht und dann funktioniert es eben sehr sehr schön, wenn wir beispielsweise sehen. Christoph, Du hast deinen Energieverbrauch jetzt dreimal in Woche in Folge reduziert. Ja, dann sehen wir, dass die Leute wirklich aktiv werden und versuchen, in der Woche 4 noch mal tiefer zu sein. Eine Woche 5, noch mal eine Woche, 6 noch mal. Und das ist dann wirklich einen erheblichen Impact haben kann, solche Gamification Prinzipien anzuwenden eben. Das ist ein Notch, sag mal oder es gibt da als was an Alternative ja etwas zu wussten, also die Leute kompetenter zu machen, sie nicht einfach nur zu.

12:32 Stupsen oder so, sondern sie wirklich ein Bewusstsein zu schaffen und so. Aber wir wendet sozusagen beides an. Beides ja absolut auch hier. Profiling wird angewendet, wir versuchen übel Interaktion herauszufinden, wie gut kennt sich ein Haushalt bereits mit dem Thema Energie aus, es ist ein Haushalt, der kaum weiß, was eine Kilowattstunde bedeutet. Oder ist es ein Haushalt, der bereits jedes letzte Prozent an Autarkiegard schon am optimieren ist? Und da gibt es eben beides und einem Haushalt eben kaum versteht, was ne Kilowattstunde bedeutet, müssen wir andere Inhalte ausspielen als eben diesem. Ihr Nerdican vielleicht Haushalt, der bereits schon solche Inhalte kennt und deswegen diese nicht auch nicht. Braucht jetzt wenn du sagst Profiling. Also da komm ich mir dann vielleicht n bisschen vor wie ein Insekt unter dem Vergrößerungsglas. Wenn ihr da genau schaut was ich den ganzen Tag mache. Da nicht auch Bedenken wegen Datenschutz so. Super, super wichtiges Thema.

13:33 Ja, das ist auch der Grund, weshalb wir unser System so gebaut haben, dass es mit vollständig pseudonymisierten Daten umgeht, das heißt, wir als Most. Wir wissen nicht, niemals, dass es jetzt Christoph ist. Aus Glattbrück, der. Platte Anlässt. Genau das wissen wir nicht, sondern wir wissen nur, dass das EKZ Kunde x 053 ist und dann ist es tatsächlich so. Ja EKZ könnte diese Informationen dann theoretisch wieder matchen, deswegen es ist Pseudonymisiert, nicht anonymisiert. Und darauf haben wir aber in dem Sinne keinen Einfluss. Das heißt, wir aus Datenschutzgründen, aber auch aus Sicherheitsgründen, arbeiten immer nur mit pseudonymisierten Daten und sind deswegen auch.

14:21 Ja, ist unsere Technologie relativ gut Schützbar vor vor Angriffen, wo eben Data Leaks diese sehr sehr sensitive Daten preisgeben könnten, nicht betroffen. Wären kann man sich der Sache dann auch ganz verweigern. Es gibt ja Leute, die große Vorbehalte haben gegenüber KI oder auch generell gegenüber. Digitalisierung dass sie sagen, das möchten wir so, neumodische Sachen möchten wir lieber nicht mitmachen. Ja, da ist die Regulatorik ganz klar. Ja, das braucht einen sogenannten Double Optin, das heißt, ich muss erstmal zustimmen, also ich kann verweigern, dass ich überhaupt einen Smart Meter verbaut bekomme. Ja, das sind dann die. Die nennt man tatsächlich dann auch die Verweigerer, und das ist eine sehr kleine Gruppe, weil man muss dann aktiv werden, aber es braucht dann einen aktiven Opt in, um eben dass die Daten für solche Zwecke genutzt werden können. Ansonsten dürfen Smart Meter Daten nur zur Optimierung des Stromnetzes und für die Energieabrechnung verwendet werden, das heißt, das ist im Gesetz sehr, sehr klar geregelt, was man eben darf und was nicht.

15:26 Und wenn man jetzt möchte, dass man einen Energieassistent bekommt, ja dann muss man sich da aktiv dafür ein. Das ist nicht Pflicht oder wird auch nicht Pflicht oder könnte vielleicht mal Pflicht werden. Es es gibt tatsächlich in. In vielen Ländern gibt es gibt es schon Pflichtvorstöße, das nennt sich in den Niederlanden gibt es beispielsweise ein sogenanntes Nonfirm Capacity agreement, das heißt, Wenn du Strom beziehen willst. Musst du dich dafür einwählen, dass du von deinem Energieversorger runterregeln lassen könntest? Und dann brauchst du einen Service für unseren, der das im im Hintergrund machen kann. Und ja, da kann man jetzt sagen, ja, das ist theoretisch nicht Pflicht. Ja, du musst das nicht machen, aber Fakt ist ist, dass ja ganz viele Überbauungen stand heute leer stehen, fix fertig gebaut wurden, aber leer stehen, weil sie keinen Netzanschluss kriegen, das heißt, diese sind so begehrt, Aha, das eigentlich faktisch, dass alle Menschen.

16:26 Dass man das fast machen. Ja, genau, jetzt gibt es ja die scharfen Kritiker der KI, die sagen, wir wissen ja, dass gerade aufgrund davon, dass es KI gibt, werden diese Risiken. Wegen Rechenzentren, die Unmengen von Energie fressen. Gebaut ist das auch einkalkuliert, also die Bilanz unter dem Strich, wenn ihr sagt, ihr setzt die diese stromfressende KI da an um Strom zu sparen, kommt da am Schluss wirklich irgendwie ist man da, hat man da eine positive Bilanz zum Schluss. Die Frage ist gerechtfertigt und da muss ich ehrlich zugeben, diese Analyse haben wir nicht gemacht, wie weit es geht. Das ist tatsächlich so, es ist wahrscheinlich auch eine relativ schwierige Analyse zu machen, was wir, was wir machen in der Hinsicht, und das ist der Vorteil von uns als Plattform, wir trainieren Daten, Daten.

17:25 Daten, also wir dürfen nie Daten von einem Kunden zum anderen austauschen, aber was wir machen dürfen, ist, dieselben Algorithmen mit den Daten von Kunde A und Kunde b zu trainieren, und das ermöglicht einen ganz, ganz wichtigen Punkt, nämlich das Clustering. Clustering bedeutet, dass wir Haushalte mit vergleichem Strom, vergleichbarem Stromnutzungsverhalten sehr, sehr schnell in Kategorien einteilen können und mit diesem Clustering können wir bereits mit sehr wenig Daten, also das heißt, dass wir diese nicht lange, lange speichern müssen, aber auch, dass wir diese sehr, sehr einfach prozessieren können, halt eben sehr effizient dann dann ausspielen. Ich bin mir sicher, also wenn wir jetzt vielleicht auch noch eine Dimension mit Hinzufügen, die Haushalte, der Energieverbrauch von Haushalten ist verantwortlich für 22% des weltweiten CO 2 Ausstoßes und Energie macht da so einen unglaublich großen großen Anteil aus, das, sodass ich. Würde jetzt fast meine Hand ins Feuer legen, dass der netto Benefit von dem was wir liefern 13% Energieeinsparungen um ein Hundertfaches gedeckt wird von dem, was wir an Energiekosten verursachen durch die Rechenleistungen der KI. Eben.

18:45 Es gibt ja also, wenn man die Zahlen aufschlüsselt, ist ja auch unglaublich, was zum Beispiel die Landwirtschaft zum CO 2 Ausstoß beiträgt und man man hat da immer so als als Laie hat man so eine. Verschobenes Bild etwas und wahrscheinlich ein auch ein abendfüllendes Thema. Wir wollen jetzt mit dem unserem EI Podcast wollen wir nicht oberflächlich sein, aber ein bisschen auf der Metaebene bleiben, deshalb denkst du, dass wir uns auch eine an eine Zeit gewöhnen müssen, wo alles gemessen wird und genau analysiert wird. Ich meine das gibt es ja auch auf freiwilliger Basis im Sport, dass man also so irgendwelche Fitness. Geräte dabei hat die Herzschlag und weiß ich was alles messen, ist das eigentlich die Welt der Zukunft, wo alles in auch in Zahlen und Daten erfasst wird.

19:35 Ja. Aus rein persönlicher Sicht muss ich sagen, ich hoffe nicht. Aus realistischer Sicht glaube ich, es wird, es wird einen Mix geben aus Dingen, die so systemrelevant sind, dass wir gar keine Wahl haben werden, ja, als dass gewisse Dinge halt aufgezeichnet werden und und gemessen werden. Ich glaube, da macht es auch massiv Sinn, ja, und es ist eigentlich immer eine. Eine ein schmaler Grad zwischen wo betrifft es die den persönlichen Datenschutz und dass dieses Recht auf Datenschutz und auch nicht fortlaufend beobachtet zu werden im Vergleich zu gesellschaftskritischen Themen wie beispielsweise Netzausbau, was uns Milliarden kostet und ja, da müssen halt alle mitmachen, damit diese diese Netzausbau beispielsweise sehr effizient gemacht werden kann.

20:37 Werden wir in einer Zukunft leben, wo alles alles fortlaufend gemessen wird und immer mehr Systeme auch miteinander sprechen können? Ich glaube, das ist der Wichtigste. Sprechen miteinander machen im Hintergrund irgendwas, dass wir vielleicht auch uns überlegen müssen, ob wir das irgendwie kontrollieren müssen oder ob wir die einfach machen lassen. Ganz genau. Ich glaube, es wird wird immer mehr in die Richtung gehen. Und es hängt sehr, sehr stark zusammen mit den persönlichen Vorteilen, die einem Endkunden geboten werden können. Ich glaube nicht, dass wir in der Schweiz so betroffen werden sein, dass ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung Dinge gemessen und für uns Entscheidungen getroffen werden, da sind wir sehr, sehr stark geschützt.

21:21 Aber da, wo die die Benefits halt sehr sehr stark überwiegen, dass halt Leute freiwillig bereit sind, gewisse Daten freizugeben, ein ein sehr bekanntes Beispiel, das wahrscheinlich wir alle kennen, ist ist über Google Maps. Ja, das ist der Nutzen einfach so groß, dass wir bereit sind, unsere Location preiszugeben und auch wohin wir uns bewegen. Weil der Service halt einfach fantastisch ist. Und ich glaube in die Richtung, diese und diese Zukunft glaube ich ja, dass es sehr viele Services geben wird, die uns sehr, sehr stark transparent machen. Aber ich glaube ebenfalls daran, dass es nicht eine ein Zwang ist, dem jeder sich beugen muss, sondern halt eben eine persönliche Abschätzung ist. Wie wichtig sind meine persönlichen Daten und wie privat will ich die halten im Vergleich zu den potenziellen Services?

22:19 Machbar ist ja vieles und auch immer mehr technisch. Aber wenn jetzt so ein Unternehmen aufpasst, wie muss ist es dann mehr ein? Braucht es dann mehr technische Skills oder auch psychologische Skills vor allem. Bis jetzt. In in einer frühen Phase. Was ist es? Ganz klar, es braucht, braucht die Technologie, wir mussten auch die IP aufarbeiten, damit wir mit sehr, sehr großen Kunden europaweit überhaupt ins Gespräch kommen konnten, geschweige denn einen Vertrag abzuschließen für eine Technologie, die man behaupten würde, ja, Energieversorgung wie eine E.ON. Die haben ja unbeschränkte Mittel, das heißt technologisch extrem wichtig, aber der psychologische Aspekt, ich glaub, den kann man eben auch sehr, sehr schön kombinieren mit Technologien, das heißt, wir haben viele technologische Aspekte, die auf Psychologie basieren.

23:16 Und wir nutzen das Feedback von Nutzerinnen und Nutzern, um sehr, sehr schnell sogenannte AB Tests machen zu können, um herauszufinden, was interessiert die Menschen überhaupt auf psychologisch Ebene. Und deswegen, glaube ich, ist es ein sehr, sehr, sehr, sehr wichtiges Zusammenspiel, reinforcement Learning, ja, wir spielen Inhalte aus. Und schauen dann durch Implizites und explizites Feedback. Wie haben diese Inhalte räsoniert bei den Haushalten und können so dann eben wieder psychologisch herausfinden, ist das ein Haushalt, der eben sehr sehr stark preisgetrieben ist. Das ist ein Haushalt, der sehr, sehr stark auf ökologische Aspekte optimieren will, und das würde ich, deswegen würde ich sagen, kommt das, spielt das sehr sehr stark Hand in Hand und wird bei uns jetzt als Firma ja richtig. Also ist eigentlich beides wichtig. Was sol man jetzt einem jungen Menschen hat? Soll eher Informatik oder Psychologie studieren. Ja, das sind beides Themen, die ich glaube. Die haben unglaublich viel Potenzial, was man raten soll, es macht das, was dir Spaß macht, weil. Wenn du Spaß daran hast, dann wirst du auch gut und das ist genau das, was es im Zeitalter von KI, glaube ich, trotzdem sehr, sehr stark brauchen wird.

24:31 Praktisch in jedem Bereich. Es braucht halt die Leute, die sehr, sehr gut sind in etwas und ich würde mal sagen, die einfachen Aufgaben, wo es nicht viel Kontext braucht, es nicht viel seniorität braucht oder v. Diese Dinge werden halt auch sehr viel durch gerade KI halt ersetzt werden können. Jetzt seid ihr da seit 5 Jahren dran. Was war denn euer Learning in der Zeit oder dein persönliches Learning? Was oder was waren Challenges, mit denen du nicht gerechnet hast? Da, glaube ich, wird es wird es täglich mindestens 22 bis 5 Themen geben, die wir, die wir fortlaufend lernen. Aber was? Dinge, die wir gelernt haben, die wirklich von großer Bedeutung sind.

25:17 Ist das so? Du hast es am Anfang angesprochen, du musst ein wirkliches Problem lösen, ja, und das heißt nicht, einen Nagel zu haben, der dann das passende Loch dazu sucht, sondern wirklich wo. Wo kann ich ein Problem lösen, was wirklich wichtig ist? Und das war für uns extrem wichtig, weil wir sind gestaltet mit unseren persönlichen Backgrounds aus recommendal Systemen, wie sie eben Netflix, Spotify, Youtube und so weiter nutzen und haben dann erstmal die Anwendungen finden müssen und die Value Propositions und das merken wir jetzt sehr, sehr, sehr stark. Heute am Anfang war es immer sehr, sehr schwierig, die Lösung zu verkaufen, jetzt mittlerweile kommen die Kunden auf uns zu. Und da, das ist genau dieses Indiz, dass wir ein ein Wichtiges.

26:01 Problem hat das vielleicht, wenn ich zurückdenke 5 Jahre 2020 oder so. Da war ja KI noch nicht in aller Munde, so wie es jetzt ist. Seit 23 Jahren hat das euch da vielleicht auch etwas einen Auftrieb und Bus gegeben, dass die Leute wirklich finden, das ist jetzt an der Zeit, dass wir auch auf dieser ebene KI einsetzen. Ja, von von den Innovationsabteilungen unsere Kunden auf jeden Fall. Ja, der Druck ist sehr, sehr stark gespielbar ja, wir müssen was machen, Auftrag von der Geschäftsleitung, wir müssen was machen. Und gerade für Energieversorger bietet sich ein KI basierte Energieassistent natürlich an. Ja, das wird teilweise schon fast erwartet, wird es von den Endkunden so gefordert, da glaube ich sind wir noch in einem Innovator Bereich, das heißt das ist noch unter 3 unter den 13% aber auf der Energieversorger Seite hat es uns einen massiven Buß gegeben.

26:58 Spannenderweise Wir verwenden selber selten den Begriff KI gegenüber unseren Kunden, weil wir in einem Hochsensitiven und regulierten Bereich sind und deswegen, wenn du unsere Plattform nutzt, wirst du auch sehen. Hier gibt es einen sehr prominenten Teil, der heißt Rules. Und Rules ist eben deswegen, weil unsere Kunden eben trotzdem sie wollen, die KI für Mustererkennung, für Clusterbildung, für Prognosen und so weiter aber Steuerung dürfen nur in einem sehr sehr engen Spektrum ausgeführt werden, weil es halt eben hoch reguliert und hoch kritisch sein kann. Und deswegen gibt es diesen if this then that configurator, wo halt eben sehr sehr stark geregelt oder einschränkt was?

27:45 Die jetzt tatsächlich gesteuert werden kann, sprich inputsignale können von der KI kommen, aber es ist jetzt nicht, dass eine generative KI mal frei Dinge steuern. Übernimmt nicht die Kontrolle, ja, aber was wäre denn deine persönliche Haltung dazu? Denkst du, man könnte der KI mehr vertrauen und mehr zutrauen? Stand heute nicht. Wir, wir machen ganz viele Tests und schauen immer wie wie wäre die Performance muss dann. In den asyetischen Bereich kommen sogar. Ja. Es kommt, es kommt ein bisschen darauf an, welche Technologien wir verwenden, aber grundsätzlich, wenn wir es jetzt mal ganz vereinfacht darstellen, ja dann hast du mit generative KI eine Blackbox.

28:27 Ja ja, und mit dem klassischen Machine Learning hast du halt datenbasierte oder KI basierte Outcomes, die du aber Regelbasiert weiter verwenden kannst und in einem Blackbox Szenario ist halt eben die Sorge immer da, wir verstehen nicht was die KI macht und. Und haben somit auch keine Kontrolle, dass das, obwohl wir historisch betrachtet es immer gut funktioniert hatte, wissen wir nicht, wie sich das System morgen verhalten wird und das ist das was, was unserem Kunden zurecht finde ich große Sorge bereitet und deswegen unser System auch genau darauf ausgespielt ist.

29:09 KI gerne für alles was wir. Was wir an neuen Mustern erkennen müssen, aber wo es dann Steuerungen oder Kundeninteraktion auslöst, da brauchen wir schon heute noch die Kontrolle und deswegen ja im klaren Nein, dieses Thema sind noch nicht parat für diesen Schritt ermaßen. Aber kommt ihr nach neuem Geschmack gut voran oder ist das etwas, wo man dann auch immer wieder ausgebremst wird? Oder würde es für euch, wäre es euch lieber, wenn es etwas schneller alles gehen würde, die Entwicklung? Ja, nein. Grundsätzlich glaube ich es genauso wie es läuft. Stand heute ist ist es auch genau richtig, weil eine eine Innovation, die muss immer mit den gesamten Menschen in einem Markt funktionieren können und da gehören auch die Menschen die dazu, die halt eben kritisch gegenüber einer KI sind, auch kritisch gegenüber Digitalisierung und Datenerfassung und Nutzung.

30:10 Und von dem her glaube ich es so, wie es stand heute ist. Aus den regulatorischen Bedingungen, die wir haben. Der Kurdenseitigen Readiness, glaube ich, sind wir, können wir uns nicht beklagen oder auch nicht unbedingt wünschen, dass es schneller laufen würde, sondern ich glaube, die Technologie, die technologischen Fortschritte, die gehen sehr, sehr schön Hand in Hand mit dem Markt. Das Einzige, was ich mir wünschen würde. Ist glaube ich, dass wir schneller mehr Menschen dazu begeistern könnten, Flexibilitäten zur Verfügung zu stellen, weil ja, wir haben es gibt, das ist die wichtigste oder eine der wichtigsten Ressourcen, die wir haben.

30:52 Es gibt keine Industrie, die sich so schnell wandeln muss, und wir haben viele Lösungen am. Horizont droht ja die Energieknappheit und ja, dann ist es wahrscheinlich besser. Wir bewegen uns mental und technisch schon von alleine dahin als wir nachher. Gezwungen werden. Das das ist. Oder einfach keine Energie mehr oder nicht mehr genügend Energie vorhanden ist. Genau. Was bedeutet nicht genügend Energie vorhanden sein. Wir müssen mit weniger auskommen, ja. Oder die die Nutzung verlegen. Das ist das Hauptproblem, wir haben genügend Strom, das Problem ist das Verteilungsproblem, das heißt, dass alle Leute den Sturm gleichzeitig nutzen wollen und ja, deswegen ist. Da laufen wird.

31:38 Wir sehen es halt aus anderen Ländern. Ja eben das Beispiel aus den Niederlanden, was ich vorhin gebracht habe, da wird es dann schon sehr sehr real. Oder wenn ich plötzlich kein Geld mehr bekomme für die Solaranlage, die ich mir vor 5 Jahren angeschafft habe, mit wo ich mit einem Einspeise Preis gerechnet habe, dann wird es dann sehr, sehr real für die für die Leute und das ist glaube ich, das was was dann für Ägel sorgt, in der in der Bevölkerung und ich glaube. Da sobald es für E gesorgt oder zu stark für E gesorgt, dann fangen Debatten an, die dann nicht mehr ganz rational sind. Immer. Aber trotzdem das ein bisschen vereinfacht zu sagen, ich glaube KI. Man hört oft eben, dass dann die KI so viel Strom frisst und und Sachen verbraucht und was sonst alles noch passieren kann, dass irgendwas außer Kontrolle gerät oder die Menschen verdummen. Gleichzeitig gibt es eben auf der anderen Seite ja eben auch so Leute wie ihr, die so die Probleme der Zukunft schon heute anpacken, würde ich sagen.

32:36 Und es verändert sich einfach. Also die Challenges verändern sich, die Welt verändert sich und es kommen neue Herausforderungen, aber auch neue Probleme auf uns zu, um das so ganz platt und philosophisch zu sagen, aber ich glaube, es ist halt so, ja. Definitiv. Oder oder siehst du irgendwas anderes noch am am Horizont, wo wir uns drauf gefasst machen müssen oder auch Chancen, die uns sich sicher geben? Ja, also Chancen. Chancen gibt es ganz viele. Ja, also es vergeht kaum ein Talk, wo ich nicht völlig verblüfft bin ab den neuen Möglichkeiten, die täglich geschafft werden, jetzt im Bereich von von Modellen die uns zur Verfügung stehen. Aber ja, du sagst es, du sagst es richtig.

33:19 Ja, es gibt auch ganz viele, ganz viele Risiken und und gefahren und ich glaube unsere Aufgabe ist es genau da da halt ein mit einem technologischen Weg zu finden, der halt eben funktioniert und Grund netto einen Benefit liefert für für alle, für alle Teilnehmenden. Gut, dass man uns im Physikunterricht vor 40 Jahren schon erzählt hat, dass irgendwann die Kernfusion kommt und dass wir uns dann über Energie keine Sorgen machen müssen. Aber ich glaube, es ist auch heute noch satzgeist und das kommt dann in 50 Jahren. Ich glaube, es ist heute auch noch 50 Jahre weit weg. Ja, und also selbst wenn. Selbst wenn, also ich glaube an die Technologie, ich glaube, das wird kommen und es wird uns ganz viele Probleme lösen aus gesellschaftlicher Sicht und energiesystemrelevante Sicht.

34:06 Es gibt aber auch Dinge, die werden wir in den nächsten 10 Jahren nicht anders lösen können und diese diese Herausforderung ist sehr real. Also ich habe eingangs gesagt, 60 Kernkraftwerke, die uns fehlen, ja, weil alle Strom zwischen 6 und 09:00 Uhr abends verwenden, das ist ein Thema, das werden wir nicht anders lösen können als dadurch, dass alle Verbraucher, dazu zählt, Landwirtschaft, Industrie, Zweckgebäude, aber eben auch Haushalte, die. Mit dazu und ja, diese Dinge müssen wir schnell lösen. Also ich hoffe, dass das auch so passieren wird und bin gespannt, wie sich das entwickelt. Und vielleicht sprechen wir uns dann in ein 2 Jahren noch mal schauen, wie sich die Welt weiter gedreht hat und wie sich Euer Business und eure Projekt verändert hat. Vielen Dank, dass du ihre Story.

34:57 Würde mich sehr freuen. Vielen Dank ebenfalls. Was?