15. Dezember 2025

#35 | Was passiert, wenn Chefs AI verbieten?» | Gast: Stéphanie Kioutsoukis

#35 | Was passiert, wenn Chefs AI verbieten?» | Gast: Stéphanie Kioutsoukis
AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt
#35 | Was passiert, wenn Chefs AI verbieten?» | Gast: Stéphanie Kioutsoukis

Stéphanie Kioutsoukis ist eine führende Unternehmerin und Innovationsexpertin aus Biel, die sich auf Artificial Intelligence, Organisationsentwicklung und strategische Innovation spezialisiert hat. Als Gründerin und CEO von zwei Unternehmen – Fresh Strategy und Fresh Solutions AI – hat sie sich als einflussreiche Stimme in der Schweizer und internationalen AI- und Innovationslandschaft etabliert.Stéphanie Kioutsoukis vertritt die zentrale These, dass Technologie und KI lediglich Werkzeuge sind, während die eigentliche Transformation im menschlichen Mindset beginnen muss. Sie beobachtet, dass uns oft noch die Vorstellungskraft fehlt, wie AI über die blosse Beschleunigung bestehender Aufgaben hinaus völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen kann. Daher sei Experimentierfreude («Trial and Error») unerlässlich, um diese Potenziale zu erschließen.Eindringlich warnt die Expertin vor einer Verbotskultur in Unternehmen. Da Mitarbeitende KI-Tools zur Arbeitserleichterung ohnehin nutzen, führen Verbote lediglich zu riskanter Schatten-IT auf privaten Geräten. Stattdessen sollten Firmen klare Rahmenbedingungen schaffen und Schulungen anbieten, damit sich Mitarbeitende «die Hände schmutzig machen» können, ohne bestraft zu werden. Unter dem Begriff «Rewire the Organization» erklärt Kioutsoukis, dass Organisationen ihre Workflows und Strukturen grundlegend neu denken müssen, um «AI-native» zu werden.Für die nahe Zukunft, insbesondere ab 2026, prognostiziert Stéphanie Kioutsoukis den Durchbruch von AI-Agenten, die ganze Prozessketten autonom übernehmen, sowie Fortschritte bei «Embedded AI» in der Robotik. Dennoch bleibt der Mensch unverzichtbar: Während KI analytische Fleißarbeit besser erledigt, verschiebt sich die menschliche Wertschöpfung auf kreative Lösungsfindung, Empathie und soziale Interaktion – Bereiche, die eine KI nicht ersetzen kann. Abschliessend appelliert Kioutsoukis besonders an Schweizer KMU, ihre kulturelle Zurückhaltung abzulegen und sich aktiv mit der Technologie auseinanderzusetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.Stéphanie Kioutsoukis auf LinkedIn: / skioutsoukis Fresh Strategyhttps://freshstrategy.ch/

0:19 Herzlich Willkommen bei unserem EI Podcast. Heute habe ich einen besonderen Gast hier. Das ist Stefanie Kyozukis Stefanie ist eine Vordenkerin, die die Brücke zwischen klassischer Unternehmensstrategie und der neuen Welt der künstlichen Intelligenz schlägt. Sie ist SEO von Fresh Strategy und Fresh Solutions EI und gilt als eine führende Innovationsexpertin der Schweiz. Bevor Sie den Schritt ins Unternehmertum wagte, war sie über 15 Jahre in Führungsposition bei globalen Konzernen wie Unileva, Novartis und GSK tätig. Heute nutzt sie die Erfahrung, um Organisationen dabei zu helfen, AI Native zu werden, sie ist aber nicht nur Unternehmerin, sondern gibt ihr Wissen auch als Dozentin an der Universität Zürich weiter, ist akkreditierter Coach bei der Innosuisse und berät als Innovation Advisor für die OECD. Ihr Motto lautet Technologie und KI sind Werkzeuge, aber die echte Transformation beginnt bei uns selbst. Ich hoffe, das ist alles korrekt. Ich habe mir da ein bisschen von AI natürlich helfen lassen. Ja, herzlich Willkommen, Stefanie. Ja, soweit doch keine Halluzinationen von der AI. Sehr gut.

1:25 Also ich freue mich sehr, dass du da bist und eben du sagst, die echte Transformation beginnt bei uns selbst. Heißt dass, wir müssen jetzt mal einen Main mind Change durchführen, bevor wir uns der neuen Technologie widmen können. Ich denke, was momentan passiert ist, dass wir sehr viele neue Tools zur Verfügung gestellt kriegen, zum Beispiel Large Language Models wie JGPT oder andere, und nutzen die Erregung für Aufgaben, die wir immer schon gemacht haben. Aber uns fällt momentan eigentlich das. Imagination Was könnte man damit sonst noch machen? Also welche Aufgaben könnten diese KIS uns abnehmen, die dann dann wirklich einen Mehrwert darstellen und diesen Schritt, denke ich, haben wir als Gesellschaft, aber auch als Unternehmer noch nicht gemacht. Wir stehen noch davor, dieses dieses Vorstellungsvermögen zu entwickeln.

2:24 Also es war ja auch so, als Computer eingeführt wurden, man hatte oder schon früher beim Buchdruck, man hatte gar keine Idee, was das bedeuten könnte für die Gesellschaft. Ich glaube, heute ist es ähnlich. Absolut. Heute ist es ziemlich ähnlich, also als Amazon zum Beispiel in den 90er Jahren begann, online Bücher zu verkaufen, dachten wir alle, oh mein Gott, was soll das, das wird nie ein Geschäft, dieses Geschäftsmodell ist völlig zum Scheitern verdammt, aber heute sehen wir das ein Amazon einer der größten Konzerne ist, die im E Commerce tätig sind und auch darüber hinaus wie Cloud Computing et cetera, aber und genau in diesem Schritt stehen wir, wir sind momentan wirklich noch in sehr sehr jungen.

3:05 Waren der KI Entwicklung und uns fehlt das Vorstellungsvermögen. Was wären denn die Geschäftsmodelle der Zukunft, die die KI ermöglichen wird? Manche probieren das aus und es geht eigentlich nicht ohne Ausprobieren um diese zu entdecken und zu zu zu erschließen. Also trial and error, dass man sich da ein bisschen unbefangen auch an die Sache heranwagt. Jetzt gibt es viele, die warnen vorgefahren. AI wird uns den Job wegnehmen. AI wird die Welt kontrollieren, AI Verdummt, die Leute gibt es da auch eine gewisse Vorsicht oder gewisse Vorbehalte bei diesem Vorgehen? Also auf Englisch sagt man ja, i muss so schön a full with a tool.

3:49 Stays a Full und genau so ist es. Also man muss sich natürlich, wenn man diese Instrumente nutzt, auch Gedanken darüber machen, wie nutze ich sie und was mache ich mit dem Outcome oder diese Antwort, die mir zurückgespielt wird, begehe ich, also bin ich kritisch darüber dahin, ja bin ich kritisch eingesteckt und überprüfe sie oder nehme ich einfach alles als bare Münze und das denke ich, ist schon eine Aufgabe des Menschen und du hast ja auch angesprochen, dass ein Mindset Change stattfindet. Muss. Und dieser Change muss auch stattfinden. Wir müssen auch einen kritischen Geist gegenüber diesen AIS entwickeln, damit wir uns befähigen zu prüfen, ja, ist das was jetzt wo, womit wir uns das Leben erleichtern, auch wirklich gut für uns jetzt.

4:34 Bist du als Innovationsstrategien tätig? Was machst du denn als erstes, wenn du es jetzt einmal, wenn du da quasi einen Auftrag kriegst und gerufen wirst, was? Was was ist das erste, was du machst? Das erste, denke ich, ist ganz zentral. Ist sich überhaupt einmal die Hände dreckig zu machen und diese Tools zu benutzen. Ich treffe immer noch Leute an und gerade kürzlich gab ich eine, hatte ich einen Auftrag in Brüssel und da war der IT Verantwortliche, hatte zweimal irgendein Large Language Water wie JGPT benutzt eigentlich 0 Erfahrung damit und war aber der kritischste Gegner all dieser Tools und. Und ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, sich überhaupt mal die Hände schmutzig zu machen, die Tools auszuprobieren. Und man wird gute und schlechte Erfahrungen machen, aber wird auch sehen, wo sind die Grenzen, diese Tools und ich als Firma ist, ist das einer der zentrale zentralen Punkte und es reicht nicht der Bewegschaft zu sagen OK. Mach mal eine Schulung.

5:37 Ich denke, das fängt auf der obersten Führungsebene eben auch an, weil das Vorstellungsvermögen muss auch in Management entwickelt werden. Jetzt höre ich aber von vielen Unternehmen oder auch von Freunden und Bekannten, dass bei ihnen in den Unternehmen eine Verbotskultur sogar herrscht, dass man sagt, ihr dürft keine KI anwenden. Weil das ist ja gefährlich, da können ja irgendwie Daten raus, oder eben. Also ist gerade die Qualität der Arbeit leitet wurde bei uns gibt ganz viele Vorbehalte, also und und, und dann ist man eher vorsichtig und verbietet alles. Ja, das höre ich auch und das habe ich auch sogar live miterlebt und mit was da passiert ist. Die Mitarbeiter nutzen diese Tools ja ohnehin. Und erleichtern Ihnen das Leben. Mitarbeitenden sind auch unter Zeitdruck und brauchen Instrumente, die ihnen das Leben erleichtern, wenn man beispielsweise einen Bericht lesen muss von 80 Seiten. Ist die Versuchung sehr groß, das mal bei einem Chat GPC Heraufzuladen und eine eine Zusammenfassung dafür zu erhalten?

6:37 Nun, manche dieser Berichte sind auch ziemlich heikel, die Mitarbeitenden machen das dann trotzdem und zwar auf ihrem persönlichen Computer oder auf ihren persönlichen Tools und und und Abonnementen. Also das heißt, das Risiko hat man damit nicht vermieden, sondern eigentlich verlagert und eigentlich vergrößert. Ich hab das gesehen, dass Mitarbeitende von großen Firmen mit sehr, sehr heiklen Daten. Außerhalb der Firma das JGPT genutzt haben, was ihnen verboten wurde. Innerhalb der Firma innerhalb der Firma kann man natürlich auch gewisse Guard, Rails oder gewisse Rahmenbedingungen schaffen, auch Schulungen erbringen, damit die Personen die das dann nutzen werden und wollen sensibilisiert darauf sind.

7:20 Was sind eigentlich die Risiken und das ist aus meiner Perspektive zentral. Man Sie wissen nicht mehr in einem. Wir sind nicht mehr in der Phase, wo man diese Welle vermeiden kann. Die ist gekommen, die ist da jeder von uns benutzt sie ab und zu sicher mal. In seinem Alltag, sei es schon nur darum, seine Ferien zu planen. Eben KI Star. Das gibt es sogar auf dem Handy kann man kann man, kann man überall machen und wenn es dann halt nicht. Wenn da keine Anleitung da ist oder nur Verbote, dann ist auch eben, man spricht ja von souveräner KI, dass dann die, dass man dann als System arbeitet, die sicherer sind und das ist ja dann Wildwuchs und Freestyle, wenn die Mitarbeiter das einfach machen und du sagst, du sprichst davon Organisation AI native zu machen, wann wird eine Organisation AI native? Ich denke, das ist ein Prozess, der jetzt in, ich denke 2026 auch groß im Fokus stehen wird.

8:19 Ich denke, was hier passiert, ist unsere ganze Workflows, also so wie wir arbeiten, wird hinterfragt, mit der Kai, die bietet neue Möglichkeiten, gewisse Prozesse einfacher zu gestalten, schneller zu gestalten, produktiver zu werden und die humane Intelligenz auf wesentlichere Aufgaben zu lenken, wo sie wirklich gebraucht wird, beispielsweise einer dieser Prozesse ist das Prospecting im Sales, also man kann, was heutzutage häufig noch manuell geschieht. Studenten gehen durch Listen von Adressen von potenziellen Kunden und suchen die heraus, die relevant sind und die man dann anschreiben will, sei es per E Mail oder telefonisch, um sie ja auf ein Produkt aufmerksam zu machen.

9:05 Das kann heutzutage eine KI relativ einfach übernehmen, diese Aufgabe, so dass die. Die Zeit und das der das der Hinpower diese Leute die sich sonst sonst damit beschäftigen auf Aufgaben gelenkt werden kann die Mehrwert darstellen. Beispielsweise dann eben die den Kundenkontakt zu pflegen und den Kunden Kontakt aufzubauen. Also die menschlichen Faktoren, die die KI nicht kann oder ja vorerst mal noch lange nicht kann. Noch lange nicht kann denke ich auch ja. Jetzt aktuell leitest du ja auf dem Underwosamit das Programm Revired Organisation. Was heißt das, dass wir unsere Firmen jetzt alle neu verkabeln müssen? Wir haben das genannt, Rewire, weil es eigentlich darum geht, weil die KI verlangt, dass man eben diese Workflows noch einmal anschaut und sich überlegt, oh, wie setzen wir diese Organisation auf, also es fängt auf oberster strategischer Ebene an und sich überlegt ja, wie sieht, wie soll meine Firma und meine Wertschöpfung aussehen in der Zukunft und was bedeutet das heute für mein Organisationsdesign. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern, welche Decision Making Points.

10:20 Habe ich in der Firma. Was bedeutet das für die Skills, die wir in Zukunft haben können? Aber und am Ende natürlich stellt sich auch die Frage, welche Technologien müssen wir aufbauen und einführen in der Firma, es reicht nicht einfach Microsoft Copilot den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen, sondern natürlich muss ich auch überlegen, wenn ich jetzt einen Mehrwert schaffen will. Mit dieser neuen Technologie, was bedeutet das im Backend, welche Technologien brauche ich? Infrastruktur, Tools für Mitarbeitende und welche, wie muss ich die Daten dazu aufbereiten? Heißt es, dass auch große Investitionen getätigt werden müssen in dem Sinne? Die Digitalisierung erfordert immer wieder Investitionen.

11:02 Man muss ja am Ball bleiben und sich ständig auch erneuern. Und die Investitionen, die hier getätigt werden, sind ja können im Rahmen der Digitalisierung auch angeschaut werden. In der Anfangsphase besteht sicher eine große Lernkurve mit vielen mit vielen Projekten, die vielleicht nicht das gewünschte Resultat erzielen, aber am Ende des Tages wird sich die Investitions ja auch lohnen, weil. Wenn Vorausgesetzte Fokus liegt daran, auch wirklich einen Mehrwert damit zu zu erzielen. Aber auch Investitionen in den Menschen sind gefordert. Inversionen sind Menschen im Sinne von Ausbildung und Befähigung und so weiter.

11:44 Ja, im Sinne von Ausbildung, Befähigung, das Vorstellungsvermögen auch zu schärfen, kritische Denkfähigkeiten zu schärfen und am Ende des Tages auch den Menschen auf. Auf dem Arbeitsmarkt kompetitiv werden zu lassen. Jetzt heißt es ja so, wir müssen digitalisieren, wir müssen eben AI native werden, aber es besteht ja nicht auch die Gefahr, dass man das dann einfach nur der AI wegen Macht, sondern ich glaube, man muss ja den den Leuten auch eine Idee geben, was überhaupt möglich ist und was es überhaupt bedeutet und wie sie das in ihrem Geschäftsfeld einsetzen können. Eben das Vorstellungsvermögen fängt, fängt damit an, dass man sich damit befasst, eben sich die Hände dreckig macht und versucht, gewisse Aufgaben mit simplen KI Lösungen wie Chat, GPT, Microsoft Profile, was weiß ich. Heranzugehen, das schärft das Gefühl dafür, wo könnte ein Mehrwert entstehen, dann gehen wir in den Bereich von Automatisierungen, wo verschiedene Einzelaufgaben miteinander kombiniert wirken, also beispielsweise kann man ja heutzutage, sagen wir mal im Marketing linkedin post nehmen, viele Zeit, viel Zeit dabei, viele Personen fangen damit an, dass sie Jet Jipitit dazu einsetzen, um ihre Posts zu schreiben.

13:10 Ja. Aber man kann ja da noch viel weitergehen und den Postschreibungsprozess und die die ganzen Content Management Prozess automatisieren. Also was wir bei meiner Firma zum Beispiel machen, wir machen an einem omatischen Prozess der gewisse Opening Leaders in unserem Gebiet. Beobachtet. Das heißt diese Posts, diese opinion Leaders wöchentlich herausgeben, analysiert und sagt, was könnten Posts für uns sein aufgrund dieser Themen, die diese Opinion Leaders gesetzt haben, aber nicht nur einen Post dafür macht, sondern dann zum Beispiel 5 oder 10 Optionen dafür macht und wir Menschen schauen uns das dann an und sagen.

13:57 Okay diese Post passt mir. Ich passe jetzt noch dieses Wort an oder ich füge ein Beispiel aus dem realen neben hier noch ein Et cetera et cetera. Das ist eine Kette von Aufgaben, die nun automatisiert ist, die ich als Mensch nicht mehr selber und und eigenhändig machen muss. Aber eben das muss ja den Leuten oder dem It Chef, der nur zweimal irgendwo auf einem Sprachmodell, wenn du musst du mir eigentlich mal erläutert und erklärt werden und es müssen ihm die Augen geöffnet werden, dass das überhaupt möglich ist. Ist das primär vielleicht auch deine Aufgabe? Aufgabe das ist die Möglichkeit. Ja, wir versuchen sehr häufige, die, die unsere Kunden auch zu mit inspirierenden Beispielen eben dieses zu aufzuzeigen, was überhaupt möglich ist, am Ende des Tages.

14:43 Also deshalb fängt ja der Prozess, sich damit zu befassen, damit an, eigentlich diese Tools zu nutzen, dann sich. Hilfe von und Inspiration von außen zu holen, hilft natürlich, um fürs eigene Unternehmen das Potenzial zu entdecken. Und und dann muss man durch den Prozess gehen, indem man eben die eigenen Workflows analysiert und versucht zu verstehen, wo verlieren wir Zeit, wo könnten wir Zeit gewinnen oder diese humane Energie oder die humane Intelligenz besser einsetzen. Wie kann man denn die Prozesse beschleunigen, diesen also diese, diese Entwicklung? Welche Entwicklung?

15:28 Dass man, dass die, dass die Leute offener werden für man spricht ja so vom Digital divide, dass es Leute gibt, die einfach das nicht oder nicht mehr wissen wollen. Und gibt es da irgendwelche Methoden, dass man, dass man diesen divide verkleinern kann? Vermutlich gibt es immer 20% einer Belegschaft geben, die sich einer neuen Lösung verweigert. Und dann gibt es natürlich immer die 20%, die sofort immer alles alles übernehmen und dann gibt es die, die große großen Teil der Belegschaft, die vielleicht skeptisch oder einfach unwissend ist. Schulungen sind sicher ein groß, ein guter Start zur zur Verfügung stellen auch Experimentiermöglichkeiten zur Verfügung stellen, ohne dafür bestehen.

16:14 Bestraft zu werden ist ja eine großes Angst der Mitarbeitenden, dass wenn sie jetzt versuchen, auch bestraft werden. Ja und? Und das also eben Möglichkeiten geben, mit diesen Tools zu experimentieren und dann nicht bestraft dafür zu werden. Vom Vorgesetzten beispielsweise sagt jetzt hast du deine Zeit verschwendet mit Ki, du hättest doch besser das so und so gemacht. Da gibt es eine Anekdote von dem von dem Springer Chef Töpfner da ist irgendwas schief gelaufen, da stand dann irgendeine Falschmeldung in der Bild Zeitung oder irgendwo anders in einer in der Zeitung des Verlags, und das war offenbar, hat da jemand einfach was mit KI gemacht und Ki hat halluziniert.

16:58 Und dann fand der Drifner aber, der der oberste CEO, ja klar, es wäre ein Fehler und muss sich entschuldigen, aber es wäre ein ein schuldbarer Fehler, weil derjenige, der das gemacht hat, hat sich wenigstens mit KI beschäftigt. Genau, ich. Ich habe momentan sehr viele Telefonate mit Leuten aus der ganzen Welt, weil wir bereiten da was vor und unsere Samits und suchen Speaker. Eine dieser Personen hat mir erzählt, sie hat ist ein CEO, eine Firma, eine Tech Firma und er hat. Mir erzählt, dass er seit 2 Monaten auf einen Bericht wartet, eines Mitarbeitenden und er hat nach 2 Monaten mit den Mitarbeitern mal das Gespräch gesucht und gefragt, du wo ist dieser Bericht, ich brauche den für diesen und diesen Zweck.

17:45 Und der Mitarbeiter sagt ja, ja, ich brauche noch 2 Wochen. An diesem Nachmittag ist das IO hat sich das Io hingesetzt, hat Chachi Pitti genommen, hat mit Chachi Pitti den Bericht erstellt und hat den Mitarbeiterinnen gefragt nächsten Tag ja, ist das ungefähr der Inhalt in deinem Bericht und er hat gesagt ja und und er hat gesagt ja wieso nutzt du eigentlich chachi Pitti nicht dazu und er hat sich total dem verweigert daraufhin hat dieses Io gesagt. Ich will in meiner Belegschaft niemanden mehr, der sich diesen Tools verweigert, weil sie erleichtern uns das Leben, machen uns schnelle, Kompetitiver, produktiver und wir können uns Energie anderswo einsetzen.

18:26 Also wer ist eigentlich eine traurige Story, weil er hat dann in der Belegschaft gefragt, ja wer benutzt dieses Tool oder wer wird es in der Zukunft nutzen wollen und die Leute die das nicht nutzen wollten, ja für die sah sah es dann auch schlecht aus bei ihm in der Firma wirklich weiterzumachen. Eben. Ich glaube, es ist auch so, wie man das integriert. Ich weiß von einer anderen Redaktion, wo es hieß, wie braucht, wurde mal intern gefragt wurde, wie braucht die RKI. Und dann zum Beispiel braucht ihr es auch, um Experten zu finden, für irgendwelche Themen zu sagen, Nein, wir verlassen uns da lieber auf unser persönliches Netzwerk, aber auf die Idee, dass man vielleicht beides tun, es gibt da nur entweder oder auf die Idee, dass man vielleicht beides tun könnte, das eine, das traditionelle und und und.

19:11 Und das neue auf die ist niemand gekommen, also ich glaube, wir, wir, wir müssen jetzt nicht voll umschalten auf KI. Aber wir können es integrieren. Ja, die KI kann es auf jeden Fall auch inspirieren, eben das Beispiel Netzwerk ist ein gutes Beispiel, wir haben ein eigenes Netzwerk und unser Vorstellungsvermögen geht nicht über das eigene Netzwerk hinaus, auch unsere Fähigkeiten, andere Leute. Zu sehen geht es wahrscheinlich auch nicht darüber hinaus. Die KI, die hat eine Datenbank, die weit größer ist als unser kombiniertes Wissen in diesem Raum und in dem Sinne hat sie auch die Fähigkeit, Leute Heraufzuheben, die interessant sein könnten, auf die man nicht gekommen wäre, wenn man sich nur auf das eigene Netzwerk verlässt. In diesem Sinne, ich denke auf jeden Fall, es geht darum.

19:54 Unsere Arbeit zu erleichtern und auch zu verbessern und auch dazu zu lernen. Ich sehe meine Kinder, wie die damit umgehen, haben einen sehr, sehr spielerischen Umgang. Und dadurch lernen sie wahnsinnig viel. Also du hast vorhin angesprochen, ja verblödet die Menschheit eigentlich, weil wir alles nur als bare Münze nehmen und glauben, ich sehe das eigentlich ganz anders, ich denke, es erlaubt uns, indem wir eine sozusagen eine Modsvorlage der Karriere erhalten, zu einem Thema, auch eine Reflexion, es ermöglicht eine Reflexion, unser kritisches Denken regt es an, auch wenn wir 50% der KI antworten nicht annehmen, haben wir dazugelernt, weil wir dann wissen, Aha, die anderen 50%, die geben mir oder die ermöglichen mir einen Schritt weiter zu gehen. Eben.

20:47 Also ich hab ja auch, das ist kein Geheimnis, im Vorfeld unseres Gesprächs hab ich mal die KI über dich ausgefragt und hab natürlich auch nicht nur das gemacht, sondern auch selber geschaut, aber. Kann ich dann ganz viele Sachen gefunden und die meisten davon stimmen, manche aber nicht, dass du da für die Desa irgendwas gemacht hast. Für die globale Wasserversorgung offenbar halluziniert, das muss man dann halt, das muss man noch sehr kritisch anschauen und und und und hinterfragen. Ich bin auch schon, ich bin gespannt, wie es dazu gekommen wäre, das. Werden wir das werde ich auch losfahren. Aber jetzt so ein Ausblick auf die 2026, also was wird da wird, was wird da auf uns zukommen? Also ich denke 2025 war agenatic AI, also diese Agenten ein großes Thema.

21:35 Ich glaube sie noch nicht wirklich in der Unternehmenswelt angekommen. Man spricht darüber, dass man etwas machen will, wir haben einige dafür entwickelt, aber alle Piloten oder die Piloten sind momentan noch in der Phase wo viele. Viele diese stoppen. 2026 wird auch, weil die Technologie so schnell voranschreitet, die Agent AI ziemlich Fuß fassen, also ganze Prozesse. Ein Beispiel war der Linkedin Prozess, wir können uns auch überlegen andere Aufgaben wie ein Personal Assistant mit Agenten zu ersetzen, das wird viel viel mehr Fuß fassen, was ich glaube auch kommen wird ist embodit AI also.

22:20 Also eigentlich Roboter, die mit durch KI intelligenter geworden sind, vielleicht noch nicht in der breiten Masse, aber definitiv Use Cases, die über einen sprechenden Hund hinausgehen, werden wir auch auch sehen, aber. Was auch klar ist, die KI kann heute noch nicht unser Bild, unsere Welt abbilden. Was wir heute sehen, ist also der Output, eine KI oder eines Large Langabors basiert darauf, welche Wahrscheinlichkeit hat es, dass diese Frage, die man stellt, eine gewisse Antwort erfordert und diese Antworten basieren auf eben Language, auf Wörter und eine Kombination von Wörter, dort, wo wir noch Schritte machen müssen, ist wirklich das. Aber die Welt besteht ja aus mehr als nur Sprache, zum Beispiel Physik und ein wirkliches Abbild der Welt zu erzeugen mit der KI.

23:19 Soweit sind wir natürlich noch nicht in 2026. Wobei, ich bin da bisschen unterwegs, auch mit so Bewegtbildgeneratoren wie WO 3 und so. Es ist schon erstaunlich wie. Also wenn man da eingibt, man möchte eine Person in gewissen Dance Moves haben, in dem und dem Style von dem und dem Choreographen und so, dann weiß die KI das schon. Also das ist schon sehr erstaunlich und das sind ja dann nicht nur Wörter, sondern das ist wirklich, es ist wirklich live Action zum Teil, das finde ich schon sehr spannend. Ja, also die. Es gab ja 2025 bereits, auch diese Videos von diesen Katzen, die von einem Sprungbrett runtergesprungen sind und Figuren gemacht haben, wie wie die, die die.

24:02 So Turmspringer eigentlich machen. Ja, und die Kai hat in diesem Zusammenhang verstanden, dass es eben eine Gravita, eine eine Erdanziehungskraft gibt, dass sie runterfallen. Sie hat verstanden, dass das Wasser nach oben spritzt, sie hat verstanden, die ganzen Bewegungen, diese Katzen, also man hat dann schon sehr, sehr große Fortschritte gemacht, aber man ist also ein wirkliches Abbild der Welt, ist es wahrscheinlich noch nicht. Auch natürlich mit sehr viel vor. Wie sagt man Bias und das ist einfach. Ja, also sehr zeitlang waren ja alle Uhren immer auf 10 nach 10 gestellt, das Glas immer. Ja, und und auch die ganzen Bildgeneratoren wenn man Business Bilder stellen will, bringen sie auch immer noch sehr, sehr viele Männer anstatt Frauen als als Business Personen.

24:47 Ja ja. Und eben das haben wir vorhin Vorgespräch gebraucht. Es ist die EI Welt schon sehr. Hattest eine Frauenquote oder sind die Frauen da und in der Unterzahl oder wie, wie wie nimmst du das wahr? Meine Wahrnehmung ist, und ich spreche von Events, an denen ich teilnehme, beispielsweise. Ich war letzte Woche in Paris an einem großen Event mit circa 5000 teilnehmenden. In diesem Event war die Frauenquote, Ich denke unter 20%. Und auch alle Personen, die auf der Bühne standen, waren Männer. Bis auf die Moderatorin. Habe mich sehr erstaunt, habe mich sehr erstaunt.

25:31 Für mich ist es ein Anzeichen dafür, dass noch nicht genügend Frauen in dieser Welt verkehren, vielleicht mehr als in anderen Sektoren. Kann gut sein, aber also wir, wenn wir uns im Semit organisieren, da wo es schon immer sehr stark darauf, dass Frauen und Männer in gleichermaßen vertreten sind. Braucht es eine Quote? Vermutlich nicht, aber ich hoffe, dass sich mehr Frauen für diese KI Themen auch begeistern können und den Einstieg finden. Wie siehst du denn, wenn du jetzt viel auch international unterwegs bin? Wo steht die Schweiz? Also wir haben ja glaube ich so Hobbs in der Schweiz mit Zürich oder auch Davos, wo KI und Robotik ein großes Thema sind, sind wir da. Allgemein gut unterwegs im Vergleich zu anderen Ländern und.

26:18 Ich habe, was sich momentan entwickelt ist verschiedene Hubs weltweit, viele Städte und Länder versuchen sich im Kami Bereich auch einen Namen zu machen an Paris. Wir haben jetzt sicher ganz sicher Zürich auch oder die Schweiz im Allgemeinen. Wir haben die USA in China sicher, ein paar Städte und die Schweiz ist sehr bekannt für seine Innovationskraft, bringt auch sehr große Innovation einen heran. Das nehmen nicht nur, wie es so war, sondern das wird wirklich so, auch international. Von außen nimmt man das wenig wahr, dass es die Schweiz ist. Also man schaut die Berichte im Detail an und da ist die Schweiz immer rank Nummer 1, wenn es um Innovationskraft geht. Aber aber. Also die Unternehmen, die daraus entstehen, oder die Lösungen, die dann von anderen Unternehmen gekauft werden, haben häufig auch ein Schweizer Ursprung.

27:05 Wir sind sehr bescheiden in unserer Kultur, wenn ich mit einem US basierten Startup spreche, dann sagen die, ich will schon in der ersten Finanzierungsrunde was weiß ich 8000000 US Dollar Racen in der Schweiz habe ich dann Beträge wie 500000. Aber das ist vielleicht auch die allgemeine Schweizer. Kultur dass man erst mal sehr vorsichtig ist und weniger so auf Trial and Error arbeitet. Richtig, ja, und das steht uns ein bisschen im Weg. Es kommt, es gibt Momente, wo das uns im Weg steht, aber in der Entwicklung als Standort ist Zürich, insbesondere auch Lausanne und Nom, BTH und EPFL, große KI Talente kommen aus diesen Schulen heraus und das spornt natürlich auch die Innovationskraft der Firmen in der Region.

27:58 Und deshalb lassen sich auch große Firmen hier nieder. Wir sind ja Google in Zürich, wir haben Mistral und diverse große Firmen sich hier eine Niederlassung geschaffen haben, auch wegen diesen Talenten, die aus unseren Hochschulen kommen. Wenn du da so strategisch vorausschaust was muss die Schweiz, was müssen wir alle tun? Die Zukunft? Die Schweiz lebt. Also die Schweiz. Das Land lebt eigentlich von den Kimus, die alten meisten Schweizer haben oder arbeiten in den Kimus und unser Wohlstand hängt auch sehr stark davon ab, wie es diesen Kimus geht und ich denke, was wir, was ich gerne anregen möchte, ist, dass die KMUS sich auch endlich damit befassen, was bedeutet. KI für mich.

28:46 Wir sind noch eine große abwelt Kultur oder vielleicht vielleicht verdagungskultur, das ist noch nicht bei den Schweizern. K muss angekommen und wir sprechen zwar über Tarife und Zöllef mit den USA und das ist ein großer Schock jetzt gewesen, aber das heißt auch, wir müssen uns ein bisschen neu erfinden. Geht es dann darum, vielleicht darum, die KMU ein bisschen zu inspirieren? Was, was man machen kann? Ich glaube das. Ist ja, ich hoffe sehr, dass ja, ja, das wäre natürlich meine meine Hoffnung. Also wenn wenn ein KMU gerne nach Davos kommen möchte zu unserem Samit um um mal zu schauen was das sein könnte und dort haben wir natürlich auch Leute von internationaler, internationale Leute, die sprechen, dann wäre das sicher eine eine Einladung.

29:33 Also KMU ist nicht nur ein Thema für die großen Konzerne, sondern auch für den Kleinen. Oder Kleinunternehmer und so. Ich kann ein Beispiel nennen. Es gibt Bereiche, wo man nicht denkt, dass die KI wirklich einen Mehrwert schafft. Was wäre das krasseste Beispiel? Krasseste Beispiel also, mein Mann ist Architekt und er hat sich jetzt bisher stetig geweigert, irgendetwas mit KI zu machen, weil er sagt, ja, wir sind in Baubranche tätig und uns ist, wir haben viel Erfahrung, es ist handwerklich und es ist natürlich. Auch sehr sehr komplex. Man kann natürlich keine Pläne zeichnen mit KI, das geht noch nicht, kürzlich auch durch.

30:17 Durch meine Einrichtung hat der damit versucht herum zu experimentieren, sie haben sie haben dank DKI einen Wettbewerb in sehr kurzer Zeit abschließen können, sie hatten eigentlich keine Zeit diesen Wettbewerb, diese Anfrage. Zu beantworten, ich hab gesagt, benutze jetzt diese KI und haben das gewonnen, das war und das war für mich schon, also man wenn man inspiriert ist und wenn man die Sache diese Tools benutzt, dann sieht man plötzlich Anwendungsbereiche an die man gar nicht gedacht hat, weil er dachte sich ja in meinem Kerngeschäft, Pläne zeichnen, Häuser bauen kann ich das nicht anwenden, aber um eben Kunden zu akquirieren.

31:03 Gibt es ganz, ganz viele Möglichkeiten. Eben. Es gibt ja auch vieles im im im täglichen Leben, wo man das, wo man das anwenden kann, aber wie ist das, wenn du jetzt ins Jahr, sagen wir mal 2030 klickst? Braucht es dann noch Innovationsstrategien und Strategie wie dich oder übernimmt das auch die KI? Um eine große Motivation mit der KI zu arbeiten, zu beginnen, war eigentlich der Grund, weil, dass ich davon ausgehe, es. Braucht weniger Consultants in der Zukunft und das wird ganz, ganz vielen Arbeitsbereichen so sein. Die Arbeit, die wir tun oder die Knowledge, das Know How, das wir haben ist ja in ist basiert ja auf Vergangenheitsdaten und dann müssen wir uns vorstellen können, was bedeutet das für die für die Zukunft, die ganzen Analysen kann eine KI heute schon besser machen als als ein Mensch.

31:57 Und in dem Sinne, meine Arbeit verlagert sich von einer analytischen Arbeit hin auf eine Arbeit, die zusammen mit der KI kreative Lösungen versucht zu suchen. Also wir Menschen müssen dann auch gefordert sein, die unsere eben Vorstellungsvermögen zu schärfen und diese Lösungen zu entwickeln. Also wir müssen lernen, mit KI umzugehen, und sie wissen, wo man sie einsetzt. Aber müssen wir jetzt vielleicht auch ein bisschen auf unsere USPS, kurz menschliche Wesen, konzentrieren, Sachen, die. Ki nicht kann oder uns nicht gut käme also so im Pflegebereich und und so weiter im im in der Kommunikation die menschliche Kommunikation oder sehe ich das ein bisschen zu esoterisch, wenn man sagt das das Können ein ein eine KI kann nicht so empathisch sein wie ein Mensch. Vermutlich wird sie das nie sein können. Das sehe ich auch so, also auf jeden Fall die Empathie oder die Wärme, die ein Mensch einem geben kann. Das soziale kann eine KI sicherlich nicht in die Richter setzen, am Ende des Tages gibt es aber auch in der Pflege, auch in der Kommunikation Aufgaben, die eine KI oder ein Roboter übernehmen kann und das besser als der Mensch und ich würde es herunterbrechen auf.

33:15 Aufgaben ich glaube nicht, dass die KI oder ein Roboter uns Menschen ersetzen wird, aber wird gewisse Aufgaben übernehmen, die wir Menschen heute machen und in Zukunft nicht mehr machen werden, weil wir uns fokussieren auf menschliche Stärken. Wie in der Pflege beispielsweise den sozialen Kontakt zu haben, anstatt die Pillen in eine Box zu füllen. Ja genau. Also das sind dann so die diese Faktoren gibt es noch. Ja, also das war jetzt ein sehr interessantes Gespräch. Gibt es noch irgendeinen Aspekt, den wir, der dir noch auf dem Herzen liegt, über das wir noch sprechen sollten oder könnten? Ja, ich. Ich würde mich natürlich sehr freuen, viele dieser Zuhörer in Davos kennenzulernen.

33:57 Bitte kommt auf mich zu, falls falls ihr dort sein werdet und auch diese Stimmen zu hören, die aus der Schweiz kommen und im KI Bereich arbeiten, vermehrt dieses Netzwerk zu pflegen und zu zu aufzubauen. Also ich glaube, da ist ja sehr viel los in Davos wie in Zürich oder vielleicht auch in Biel, wo du zu Hause bist. Was was läuft da ihr seid, ihr habt ja eine Tradition im. Uhren, weinmechanik und so weiter merkt seid, ihr ist da auch viel los oder was? Was läuft da? Als ich von Calmus gesprochen habe, nämlich eigentlich den Puls in der Mittelland, also in in in Biel, und ich denke, während, ja, es gibt, es gibt gewisse Vorstöße, es ist noch nicht auf dem gleichen Level wie andersorts, ich arbeite auch viel in London.

34:48 Und in in Brüssel oder in anderen europäischen Städten. Und dort ist der Enthusiasmus diesen Instrumenten gegenüber wesentlich größer. Wir sind doch sehr kritisch eingestellt im Verhältnis zu einer angelsächsischen Kultur oder auch sogar eine, ich nenne es mal europäische Kultur unter Umständen. Ist das ein Hindernis oder ist das vielleicht auch sag Vorteile? Man sagt ja, die Schweizer sind eher zurückhaltend, aber wenn sie es dann machen, machen sie es gründlicher oder strukturierter oder so. Ja, also dadurch beides ein Hindernis und ein Vorteil. Und was Gründlichkeit anbelangt, ja, weil das wird sich im Zusammenhang mit KI auch verändern. Welche Qualität ist überhaupt noch notwendig? Wir sehen das im Kommunikationsbereich sehr stark, oder geht man heutzutage auf Instagram, wird man überflutet von KI Filmchen, also ist wahrscheinlich mehr als 50% der ganzen Inhalte, sind KI generiert. Ich fühle mich da ein bisschen mitverantwortlich, aber das ist ein anderes.

35:51 Thema. Und, und, und. Vor ein paar Jahren hätte man gesagt, ja, es braucht ein Content Manager, es braucht jemand, der professionell diese diese Filme schneidet und so weiter und sofort. Diese Aufgaben haben sich jetzt total verlagert. Und auch den Qualitätsstandard. Als ich vor 10 Jahren 15 Jahren im Großkonzern gearbeitet habe, eine TV Kampagne gemacht haben, haben wir eine riesen Budget und eine TV Kampagne über Millionen, eineinhalb Millionen oder mehr Budget um eine globale TV Kampagne auf die Beine zu stellen. Das hat sich verändert, weil mit der Digitalisierung und auch jetzt wird die KI die Kosten gesunken sind in der Produktion dieser Inhalte und auch man muss sie nicht die gleiche Qualität erreichen, weil man. Ganz einfach, ganz schnell zu den niedrigeren Kosten. Ganz viele verschiedene kommunikations Kommunikationsmittel erstellen kann. Insofern wird sich auch die Qualitätsanspruch in vielen Bereichen reduzieren oder verändern. Ja und in anderen Bereichen wo es absolut zentral ist, sagen wir mal metech.

37:00 Da geht es um Leben und Tod, da werden wir ja nicht das Risiko eingehen, dass ein, dass man mindere Qualität hat, dort wird aufrechterhalten werden. Also wir leben in spannenden Zeiten. Das ist etwas, was ich oft sage. Am Ende der Podcast folgen, aber ich glaube, das ist wirklich so und wünsche dir da weiterhin viel Erfolg und spannende Zeiten. Besten Dank für das Gespräch und bis bald.