#34 | Dr. Kyriakos Voutsas: «Warum soveräne KI ein Wettbewerbsvorteil ist»
In der neuen Folge von «AI und Gesellschaft»erklärt Dr.-Ing. Kyriakos Voutsas von Accenture, warum souveräne KI für Europa zur Schlüsseltechnologie wird. Geopolitische Spannungen, Datenschutz und die wachsende Abhängigkeit von internationalen Anbietern zwingen Unternehmen dazu, ihre digitalen Systeme stärker zuv kontrollieren. Besonders Branchen wie Banken,Energie oder Verwaltung setzen verstärkt auf lokale Datenhaltung und hybride Modelle. Die Schweiz liegt im europäischen Vergleich gut, hat aber bei konkreten Cloud-Plänen und CEO-Verantwortung Aufholbedarf. Voutsas sieht souveräne KI nicht nur als Risikoschutz, sondern als strategischen Wettbewerbsvorteil – vorausgesetzt, Unternehmen und Staat schaffen klare Regeln, wirtschaftlicheRahmenbedingungen und modernisierte Architekturen.
0:17 Willkommen bei AI und Gesellschaft. Unser heutiger Gast ist Dr. Kiriakos Wutzers ist Financial Services and data and AI Transformation executive by excenture herzlich willkommen. Philipp Kiriakos, du bist einer der führenden Experten für digitale Transformation und künstliche Intelligenz im Finanzsektor. Wir sprechen heute über souveräne KI. Souveräne KI ab es gibt eine Studie von Accenture dazu und warum gerade vielleicht mal voraus, warum gerade souveräne KI gerade jetzt so wichtig für. Besonders jetzt wichtig, weil wir dann in den globalen Kontext auch geopolitische Spannungen sehen. Wir haben unterschiedliche Regionen, auch die unterschiedliche Regierungen, wenn wir mit China, mit Russland in Europa, aber auch in den USA.
1:08 Die neuesten Bewegungen und Entwicklungen sehen ist es ein besonders wichtiges Thema, das Thema Kontrolle von Infrastruktur, von Daten, von Modellen, von Anwendungen wird immer wichtiger und dementsprechend ist das Thema Top auf der Gente von allen Unternehmen. Also sie, Verena KI schützt sensible Daten vor ausländischem Zugriff. Gibt es Beispiele, wo das einen entscheidenden Vorteil gebracht? Hat. Souveräne K vielleicht. Erstmal ist es nicht nur Daten, es geht aber auch um Infrastruktur, Daten, Modellen und Anwendungen. Da kommen wir vielleicht später dazu. Zum Thema Daten ist es besonders wichtig, bei hochregulierten Industrien, das kann dann auch der Public Sector sein, das kann dann auch die Finanzindustrie, auch die Energie oder Waffenindustrie, also Industrien, die Infrastruktur sensibel sind und für die Funktion. Eines Landes oder einer Regierung und einer Region, extrem sensitiv und wichtig sind für all diese Industrien ist dann der Schutz von besonders sensitiven Daten sehr wichtig. Also man spricht von Schutz, vor allem mal. Aber das heißt in der Studie, die Studie betont das sogar, dass souveräne KI nicht nur die Risiken mindert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.
2:34 Ja, und das ist besonders wichtig, wenn wir Daten miteinander 3 Elementen kombinieren. Ja, wenn wir die Daten mit den Anwendungen zusammenbringen und mit den KI Modellen, wieso? Weil dann schaffen wir tatsächlich eine Wertschöpfung, ja, wenn wir die Daten in einem lokalen Kontext mit Modellen, die eine lokale Ethik, ein lokales Verständnis, ein gewisses Business vielleicht für die Schweiz mitbringen. Und dann Anwendungen, die uns Schweizer Kunden oder Nutzer dann auch ansprechen. Dann ist es etwas Relevanteres für uns, dann ist es auch ein Wettbewerbsvorteil, also dann ist es nicht nur risikominderung, sondern tatsächlich etwas, was relevanter ist und wertschöpfend wirkt.
3:18 Also was macht denn die Schweiz da zum Beispiel? Was ist in der Schweiz speziell wichtig, oder? Was das kann von von der Sprache kommen ja nicht alle Modelle können tatsächlich mehr mit der Schweizer Sprache gut umgehen und das gibt uns schon einen Unterschied, wenn eine Anwendung unserer Sprache spricht und uns tatsächlich aus Schweiz addüt spricht, wenn wir eine Sprache sprechen, die wir verstehen, dann ist es etwas logisches, wenn wir eine Sprache sprechen. Die unsere Sprache ist, dann ist das auch emotional eine bessere Bindung, also Produkte und Anwendungen, die das Schaffen, schaffen eine bessere Bindung und dementsprechend ist das besonders wichtig. Aber es gibt dann auch andere Aspekte, es gibt das Thema Ethik im Umgang mit Daten.
4:04 Was darf ein Unternehmen machen? Was darf eine Anwendung anbieten? Und da hat jedes Land, jedes Unternehmen, jede Region andere Werte und ich bin sicher, dass wir hier in der Schweiz unsere eigene Ethikstruktur haben, die wir, wenn wir gut widerspiegeln können, auch etwas Besseres aus unseren Daten und Anwendungen. Kriegen also das Spektrum ist sehr breit, es gibt von ganz knallharten. Facts, Sicherheit, Datenschutz bis zu ethischen und kulturellen und so Softfactors auch jetzt ist es ja so, dass die Studie von Accenture zeigt, dass 62% der europäischen Unternehmen auf souveräne KI setzen. Spitzenwerte in Dänemark mit 80% sogar Deutschland 72%. In der Schweiz liegt der Wert nur bei 56%. Woran liegt das?
4:57 Das ist dann nur in klein ein bisschen weniger wie die anderen 2 Länder, immer noch Platz 3 und immer noch über den Durchschnittswert in Europa. Dementsprechend sind wir auch in der Schweiz immer noch Spitzenreiter, Ich denke wichtig ist. So, für mich macht es keinen Unterschied, ob das 60 oder 70 ist, sondern wie interpretieren wir das und wofür setzen wir dann souveräne KI ein. Und ich denke in der Schweiz, wenn wir das sonst in der Studie sehen, haben wir das Thema hybride, modernen Datenschutz. Welche Daten müssen unbedingt innerhalb der Schweizer Grenze bleiben? Das sind die wichtigen Themen und so, sofern die Schweizer Unternehmen diese Themen dann auch ein bisschen näher anschauen und auch in den Anwendungen und Applikationen dann integrieren, bin ich froh und optimistisch, dass wir gut mit dem Thema umgehen können.
5:58 Also jetzt ist es ja besonders in Branchen wie Bankwesen mit 76% öffentliche Verwaltung, 69% ist die Nachfrage hoch, was kann man sagen, welche Sektoren in der Schweiz profitieren am meisten? Von souveräner. Es ist erstens ein Bedürfnis, also für den Public Sektor und sicherlich für die Finanzbranche gibt es gewisse Daten, die extrem sensible extrem kritisch sind. Haben die müssen wir dann auch schützen. Das heißt, ein souveräne KI von der Infrastruktur zu den Daten, zu den Modellen, zu den Anwendungen ist es eine Notwendigkeit, nicht alle Daten natürlich im Public Sector, im öffentlichen Sektor und in der Finanzindustrie müssen so behandelt werden, deswegen sprechen wir von hybriden Modellen, aber für die, die tatsächlich auch Regulatorisch bedingt und gesetzlich bedingt. Auch geschützt werden müssen.
6:51 Dafür ist die souveräne KI auch eine super gute Lösung. Es. Ist ja so, dass nur 20% der Schweizer Firmen offensichtlich konkrete Pläne haben für souveräne Cloud Lösungen ist es ist es so, dass man das vielleicht, dass das Bewusstsein dafür nicht da ist oder dass es diese, dass es noch diese Lösung noch zu wenig gibt, oder? Dass sie zu wenig präsent sind es. Ist eine Mischung von 3 Faktoren. Ja, erstens, die Studie hat ein breites Pentrum von Unternehmen, wir haben also größere globale Unternehmen, die diesen geopolitische Spannung Spannungen schon haben, die haben natürlich viel eher solche Überlegungen gemacht, ja, und in der Schweiz haben wir dann auch einen ganz großen Sektor von mittelgroßen Unternehmen, die beschäftigen sich erst jetzt mit dem Thema. Das ist der eine Faktor, also wie groß und global unternehmen sind.
7:45 Der zweite Faktor ist, gibt es vertrauensvolle Lösungen für die souverän KI, und zwar auch für die Schweiz und das fängt so langsam aber wirklich an und dementsprechend erwarte ich, dass in den nächsten 6 bis 12 Monaten mehr und mehr Unternehmen auch aufgrund der Tatsache, dass es tatsächlich legitime Schweizbasität. So, wenn ein KI Lösungen geben wird, sich mit dem Thema beschäftigen werden. Das ist das zweite und das Dritte ist dann auch die Wirtschaftlichkeit von solchen Lösungen. Im Moment können wir nicht behaupten, dass es tatsächlich alles durchdacht und wirklich wirtschaftlich auch für km US oder für kleinere Unternehmen da ist und dementsprechend gibt es auch. Eine Diskussion.
8:34 Da müssen wir auch eine öffentliche Debatte mit deren Okulatoren, mit den Regierungen, mit Institutionen und mit Firmen führen, wie wir dann diese Wirtschaftlichkeit auch schaffen können. Aber das ist auf gutem Weg, kann man sagen. Also da gibt es, da werden Anstrengungen unternehmen, also in dem in Kommentar zu der Studie sagt Marco Huwile von Accenture, das gibt einen Zwiespalt zwischen der KI Beschleunigung und der Abhängigkeit von ausländischen Tech Anbietern ist das ist das so, dass man eben Beschleunigung ist ja auch ein Thema, es muss ja schnell gehen und so, dass dass man da ein bisschen ausgebremst wird und sagen wir erst mal vorsichtig sein und schauen, dass wir souverän. Bleiben und ich denke, man kann das kombinieren. Also es gibt es gibt Daten, Modelle, Anwendungen, die diesen Schutz brauchen, diesen souveränen KI schutz, es gibt aber auch Bereiche wo unsere Daten nicht sensitiv sind und dann können wir tatsächlich in den globalen Ventoren und Anbietern arbeiten um auch diesen Wettbewerb. Vorteil Diese Geschwindigkeit, diese Innovationskraft dieser Unternehmen, die Milliarden investieren, auch für uns nutzen zu können.
9:40 Deswegen müssen wir auf beiden Ebenen spielen und brauchen diese Dualität, brauchen diese Modelle, die dann auch sowohl auf souveräne KI als auch für die nicht sensitiven Daten auf globale KI dann auch sich stützen. Aber jetzt heißt es, dass nur 80% der Schweiz Organisationen. Ihren nationalen Ansatz als Hochsouverän ansehen im Vergleich zu 28% in Europa ist das ist das auch schon muss man, ist das auch schon kritisch, oder oder oder ich denke. Nicht, dass es heute kritisch ist. Das hängt auch damit ab, was wir vorher gesagt haben. Ja, die es gibt mehrere Gründe, wieso die Schweizer Firmen noch nicht so weit sind. Es gibt im europäischen Rahmen sicherlich ein paar mehr Möglichkeiten und tatsächlich vertrauensvollen. Souverän KI Anbietern und Lösungen, das wird sehr schnell dann auch für die Schweiz relevanter und wirtschaftlicher werden und deswegen ist meine Erwartung, dass dann diese Diskussion auch im Schweizer Umfeld dann auch tatsächlich intensiver wird.
10:46 Aber es. Ist nur in 14% der Schweizer Firmen CEO Sache also. Das Thema CEO ist sicherlich ein wichtiges, weil sehr oft regieren wir über Themen wie souverän, KI, ja. Das das muss die IT alles erledigen. Aber Souveränität von KI. Also wir haben angefangen unser Gespräch bei dem Thema geopolitischen Spannungen, das ist ein Executive Board, das ist ein CEO und ein C Level Sache, auf dieser Ebene müssen wir dann definieren was ist Wettbewerbsvorteil, was ist es nicht, was sind unsere sensitive Daten. Wo brauchen wir lokal lokale Modelle und Anwendungen?
11:30 Und das ist nicht etwas, was die IT entscheidet, sondern tatsächlich auch auf Sea Level Etage entschieden werden muss. Also. Konkret empfiehlt Accenture ja 4 Maßnahmen. Das ist erstens eben die Verantwortung auf Sea Ebene, das haben wir besprochen, dann als zweites will sich hier Souveränität neu definieren. Dazu noch aus also. Souveränität neu definieren bedeutet aus der momentanen Denke, dass es ein risikominderndes Mittel ist. Zu der Mentalität, dass wir souveräne KI als ein Wettbewerbsvorteil verwenden können. Wenn wir also zu unseren Daten mit Schweizer Modellen Schweizer Anwendungen relevant und relevante Anwendungen, Applikationen für unsere Konsumenten und. Und natürlich auch dieses Business, die wir auch in anderen Industrien auch global sehr gut verwerten können. Wenn wir dieses Business auch in diesem Umfeld dann auch gut verwenden können.
12:28 Davon können wir auch profitieren, dadurch können wir auch n Wettbewerbsvorteil auch in diesem Kontext in diesem Umfeld das. Ist ja eine Chance, wenn man eh schon ja ein gutes Image hat von der Business, dass man auch in diesem Gebiet das so weiterzieht. Korrekt. Dann Empfehlt ihr weiter als dritten Punkt das Aufbau von hybriden Ökosystemen. Genau, und das ist dann die Hybrid Ökosysteme sind genau diese die lokale vertrauensvolle. So wären KI Lösungen und Anbieter und dann in Kombination mit nicht sensitiven Daten die globalen Ventoren, die dann auch natürlich eine andere Innovationskraft und. Investitionsvolumen haben und dementsprechend, wenn wir die beiden dann gut kombinieren können, dort wo wir Stabilität, Suiness und Sensitivität haben, sicherlich die souveräne KI und dort wo wir dann auch mehr skalieren, schneller innovationsfähig sein müssen mit den globalen Anbietern.
13:28 Die 2 Welten sollten wir dann kombinieren. Als viertes heißt es, die KI Architektur neu gestalten. Aus. Genau, konkret. Und genau diese 2 Welten, die wir kombinieren, müssen genau dieses, dieses Konstrukt zu schaffen, das ist nicht einfach. Man muss dann auch auf der Architektur Seite dann aufpassen, wie können wir diese 2 Welten sicher, stabil, performant. Ohne Lücken, ohne Sicherheitsrisiken und skalierbar dann auch für die Zukunft schaffen. Und all diese Aspekte, ja, das klingt sehr einfach in unserer Diskussion, aber solche 2 sehr unterschiedliche Technologiewelten zusammenzubringen, dass es stabil und reibungslos und sicher funktioniert, ist sicherlich sehr ein komplexes Thema. Jetzt war gerade in einem der.
14:20 Vorherigen Podcast, also das Thema ist es mehr, also die Eigeninitiative, die die Firmen machen müssen, oder braucht es auch irgendwie so Normen und Regeln und so die irgendwie vom Staat es. Braucht sicherlich 2 Sachen auf der einen Seite braucht es eine gewisse Regulierung oder Richtlinien oder Normen wie du das gesehen hast. Damit wir damit die Unternehmen dann auch Richtlinien haben, was gut ist und was nicht. Was dürften sie machen und was nicht? Das ist das eine Thema, das zweite Thema, wo ich denke wir mehr die Regierungen und auch die lokalen Foren, Institutionen involvieren müssen ist die das Thema der Wirtschaftlichkeit. Ja, das heißt, da müssen wir auch lokal investieren und besonders für KMUS und Firmen, die dann nicht global tätig hier sind und nicht diese Investitionskraft haben, sollten wir dann auch eine offene Debatte führen, auch mit der Regierung, mit Institutionen, mit Lokalen, dann auch vorne, um das Thema zu adressieren.
15:24 Wie können wir eine souveräne KI für die Schweiz? Betriebswissenschaftlicher dann auch gestalten, dass alle KMOS dann auch davon bringen. Das wäre jetzt so mein Gedanke gewesen. Wie ist das denn alles für KMO appliziert, können die das eigentlich anwenden und appliziert, braucht es vielleicht auch Subventionen oder sonstige Unterstützung? Im Moment gibt es das nicht, aber wir haben das auch gesehen. Auch in anderen Fällen von technologischer Innovation kam das Hand in Hand, also Regulierung und auch die Subventionierung. Das ist legitime Kombination von Mitteln. Das müssen wir sogar dann auch tatsächlich hier für die souveräne KI einsetzen. Diese Debatte müssen wir führen, und das darf nicht nur Debatte sein, sondern da muss dann auch tatkräftig finanziell unterstützt.
16:12 Wie schätzt du denn die Situation jetzt ein? Was denkst du, wie wird es in 2 Jahren zum Beispiel aussehen? Der Souveränitätslandschaft, der in Europa und. Welche Rolle wird die Schweiz da spielen? Ich denke, für die nächsten 23 Jahren. Ich gehe davon aus, dass auf der globalen geopolitischen Seite diese Spannungen weiter erhalten bleiben werden. Ja, ich sehe eine Entspannung in dieser Situation, dementsprechend dieses Bedürfnis nach diesen Lösungen wird weiter bleiben, diese Diskussion, Regulierung und Wirtschaftlichkeit mit Subventionen, die wird intensiver geführt werden in den nächsten Monaten in 26.
16:52 Durch diese Debatte und durch diese Unterstützung wird dann auch das Thema wirtschaftlicher und einfacher auch für Kimos und Schweizer Unternehmen, also in 2 Jahren sollten wir, wenn wir genau die gleiche Studie durchführen, sollten wir tatsächlich am oberen Grenze sein, auch bei Kimos und globalen Unternehmen, die dann Souveränität, KI in dualen Hybrid Systemen dann auch eingeführt haben. Was ist eure Rolle bei Accenture dabei? Was macht ihr genau? In diesem Umfeld, wo wir komplexe souverän KI und Global KI dann auch Systemen und Architekturen aufsetzen müssen, ist es genau unsere Expertise in dem Umfeld solcher Architekturen zu designen, zu entwickeln, aber auch zu implementieren und drittens auch zu verwalten oder zu führen. Und natürlich, wenn wir das einmal geschafft haben. Ist es das wertvollste auch für uns allen als Kunden und Schweizer die richtigen Modell und Applikationen obendrauf zu entwickeln?
17:51 Und das ist, wo ich am meisten Spaß habe, ich bewege mich auch persönlich in dem Bereich und mein Unternehmen entwickelt auch die Modelle und die Applikationen. Sind die unterschiedlichen Bereiche, sei es im öffentlichen Sektor oder in der Finanzindustrie oder in der Life Science Industrie. Und das ist dann auch der wirtschaftliche Aspekt. Wird da hoffentlich auch berücksichtigt. Man sagt, man muss jetzt nicht irgendeinen riesigen Überbau machen, also nehme. Ich mal an. Nein, also wir machen das ja sowieso nicht, wir folgen eigentlich den Bedürfnissen der KMU oder der globalen Unternehmen. Wenn es keinen Business Case gibt und keinen Wert generiert, dann wieso sollten wir das tun? Wir arbeiten immer Wertorientiert und Business Case orientiert und sobald wir dann auch tatsächlich ein Business Case haben, können wir sagen okay das sind das sind die positiven Einflüsse, vielleicht wird mehr Umsatz generiert, vielleicht ist es ein besseres Kundenerleben ist, vielleicht haben wir eine Kosteneffizienz.
18:53 Unabhängig von dem oder im Zusammenhang mit dem Kommen gewisse Kosten mit Investition und wenn unsere Kosten der Dienstleistungen mit diesen Benefits einen positiven Wert haben, dann haben wir einen guten Case, da arbeiten wir sehr gern zusammen mit unseren Kunden da dran. Ki hat ja, ich habe das auch immer wieder gemerkt, jetzt als Journalist. Das hat einen zweifelhaften Ruf bei gewissen Leuten. So sagt Ja, KI nimmt uns die Arbeit Weg oder KI ist. Dumm hat also, wenn wenn jetzt aber die digitale Souveränität hat, die da auch eine eine eine Rolle kann, die da auch dazu beitragen, dass die Leute da mehr Vertrauen schöpfen, solche KI.
19:38 Lösungen ich glaube fest daran, dass KI, so wie sehr viele andere technologischen Innovationen in den letzten 30 Jahren nicht uns arbeitslos machen wird, sondern wir werden. Andere Rollen und eine andere Art der Arbeit dann auch. Und die Definition von Arbeit und Beschäftigung wird dann das sein. Ich habe dann, als ich vor 30 Jahren angefangen habe, habe ich gelernt, indem ich eine Mappe genommen habe, und dann habe ich das in der Bank zur nächsten Station gebracht, habe eine Unterschrift bekommen und so habe ich den Prozess gelernt. Heute mit der KI werden wir das dann auch in digitalen Systemen im Umgang mit Daten, in den Umgang mit Agenten lernen. Und das wird die nächste Generation. Meine Kinder werden genauso lernen, sie werden Daten getrieben, lernen Agenten getrieben werden und sie werden andere Rollen haben und diese Rollen existieren heute nicht oder die sind jetzt am schaffen und ich bin zuversichtlich, dass auch eine sehr gute und Breite.
20:40 Zukunft auch für unsere Kinder da ist. Wie müssen wir uns denn darauf vorbereiten? Oder sagen wir mal spezifisch oder sagen wir mal unternehmen, was müssen die tun, auch ihr habt ja große, ja, ihr seid auch für sehr große Unternehmen tätig, aber ich glaube auch für KMU. Und was müssen die, was müssen die tun oder welche Richtung müssen sich. Gewöhnen also. Das Erste ist dann auch, wir müssen, weil das ist dann auch eine sehr häufige Frage oder eine Diskussion, unsere Universitäten müssen weiter ein Thema dranbleiben und das kritische Denken und Umgang mit neuen Technologien weiter, wirklich muss dann ein Teil der Ausbildungen der Universitäten sein, das ist Nummer 1, die Unternehmen dann auf der anderen Seite, sei es kein muss oder größere. Die müssen sich Gedanken machen, in welchen Bereichen des Unternehmens macht es überhaupt wirtschaftlich Sinn, KI, generative, KI oder Kenntnis des KI dann auch einzusetzen? Gibt es diesen Business Case und dann gezielt für diese Bereiche die relevanten Fähigkeiten, müssen sie dann aufbauen und diese natürlich mit der neuen Generation der Mitarbeiter der zukünftigen Mitarbeiter, die aus den Unis kommen. Ist n komplexes Thema mit mehreren Dimensionen was da zusammenkommen muss.
21:56 Also ich glaube, wir leben in spannenden Zeiten. Du beschäftigst dich ja schon sehr lange mit KI, glaube ich, habe ich in deinem linkedin Profil auch gesehen, ich glaube schon so 2008 oder sowas und. Also meine Promotion war also 97 habe ich damit angefangen eine Promotion mit humanoiden Robotern und KI war zwischen 2002 1005. Ja, also jetzt ist es 20 Jahre später bin ich sehr froh, dass wir nicht nur darüber diskutieren oder vornehmen, sondern tatsächlich das in der Realität auch erleben dürfen. Ist das? Mit uns ist die Welt für dich immer, oder dass auch, dass auch der Beruf immer spannender geworden. Ist natürlich. Also es ist ein Traum, 20 Jahre später das, was ich damals gelernt habe und promoviert war, dass tatsächlich jeden Tag mit unseren Kindern, mit unseren Communitys und auch mit unseren Kunden und Unternehmen die. Nicht nur zu diskutieren, sondern auch zu implementieren und neue Lösungen zu schaffen, das ist dann jedermanns Traum. Also ich spüre da eine große Euphorie. Gibt es aber auch Punkte wo du sagst, da müssen wir als Menschen eben vorsichtig sein?
23:03 Es gibt 2 Punkte wo ich mir Sorgen macht. Der eine Punkt ist, dass wir unser kritisches Denken vielleicht vernachlässigen, ja, weil tki, du hast es früher erwähnt, die kann. Verhalten simulieren aber das ist eben eine Simulation und deswegen müssen wir das kritische Denken weiterentwickeln und immer kritisch an den Resultaten der generativen KI schauen. Stimmt, das, ist das eine Halluzination, also das ist der eine Punkt, der zweite Punkt ist, KI generiert neue Daten, die können stimmen oder auch nicht und. Insofern wird dann das kritische Denken auch bei der Auswertung der Daten verwenden. Ist das okay aber da, gibt es ein Risiko, eine Gefahr, dass wir eine neue Welt von nicht stimmenden Daten haben, und das macht mir Sorgen, dass das größer und größer wird. Diese 2 Sachen müssen wir gut kontrollieren in der Zukunft. Wir sind jetzt sehr schnell durch alles durchgegangen. Du hast dich auch sehr gut vorbereitet. Gibt es irgendeinen Topic, dass wir jetzt irgendwie noch gar nicht.
24:07 Angesprochen haben. Ich denke es gibt KI allgemein, hat unterschiedliche Ausprägungen. Wir haben das Thema der traditionellen KI, da sind Machine Learning Modelle, das ist nichts Neues, das ist schon seit 20 Jahren im Einsatz bei unserem Unternehmen. Deswegen nicht neu, keine neue Risiken. Das wird weiter stabil bleiben. Es gibt das Thema der generativen KI, das ist also KI, die aus unterschiedlichen Dokumenten, stimmen, Videos, Text, neue Dokumente oder neue neuen Inhalt generieren können. Vielleicht ist es auch ein Video, vielleicht ist es ein Foto, das ist die KI, die wir jetzt dann mehr mehr im Einsatz sehen, die generative KI.
24:55 Es gibt dann auch die dritte Welle, die noch kommt, und das heißt Agent ist es KI, wo die generative KI dann tatsächlich selber die Rolle eines digitalen Teambades übernimmt und dann auch aktiv wird in den Systemen eines Unternehmens. Und das ist das spannendste neueste Feld, womit ich mich beschäftige. Und da würde ich sehr gern dann auch vielleicht heute und ein anderes mal dann auch mehr in diesbezüglich dann auch ganz. Großes Thema war gerade auch in der letzten und in der vorletzten folgen großes Thema, aber was auch noch, was ich auch noch ansprechen möchte, ich hatte ja die Gelegenheit, ich wurde eingeladen in euer Zentrum, das Hub oder wie wie nennt ihr das genau das?
25:35 Jenny I. Studio. Was habt ihr? Das ist das ist mitten in Zürich, also für die, die es. Will ich nicht wissen, dass es da gleich neben dem. Das gibt den. Lokal Hilton und das mitten in Zürich und sehr faszinierend, was ihr mir da auch gezeigt habt und so was habt ihr da alles vor. Was macht ihr da alles? Das ist 1 der globalen Geny I Studios the Accentural also damit ist es eine Ehre für uns. Das ist dann auch ein Beweis, dass wir hier mit den lokalen Universitäten tatsächlich auch die kritische Masse an sehr intelligenten und innovativen Leuten haben. In diesem Geneal Studio entwickeln wir von Prototypen das können humanoide Roboter sein oder KI Modelle, digitale Avatare oder auch geneal Lösungen bis zu Lösungen, die in die Produktion gehen und die tatsächlich dann auch bei Unternehmen auch bei im Kunden in der Kundeninteraktion aktiv sind.
26:32 Also da können Kunden und Interessenten zu uns kommen, um Inspiration zu holen. Um eine Markt über sich zu bekommen, was läuft, was existiert da draußen, was ist ein Trend, was nicht auch mit unseren Leuten schnell Prototypen entwickeln, damit ist die Inspiration dann auch ein bisschen greifbarer, das Momentum und die Energie wird dann immer höher und natürlich kann man dann auch nicht in Monaten oder Quartalen, sondern in Wochen solche Lösungen aufsetzen und das ist das spannendste. Also ich find spannend was allgemein in Zürich passiert. Ich glaube die auch die Schweiz ist so ein ein Hotspot geworden, bist auch krank so Leuten wie ihr die die da solche Initiativen ergreifen, solche Sachen, das ist.
27:16 Also wenn wir sehen, die Dichte der globalen Unternehmen, die bekannt sind, und das sind die globalen, die global größten Unternehmen, ja, also die sind alle hier vertreten, wir haben in Zürich. Wirklich eine eine Hardrolle jetzt mittlerweile. Es gibt sehr viele KI, Machine Learning, Geni, Ingenieurs und Leute, die dann auch die Technologie verstehen, also hier in Zürich zu sein in diesem Umfeld jetzt schon seit ungefähr 23 Jahren und für die nächsten Jahren ist es wirklich best place to be. Und dann hoffe ich, dass du auch noch eine Zeit hier bleibst.
27:59 Das ist die Absicht, die. Und lassen wir uns wieder treffen und dann noch ganz viele andere Themen machen. Ja, darauf würde ich mich freuen. Christoph, vielen Dank. Dann herzlichen Dank für das Gespräch Kiriakus und arbeite dahin viel. Erfolg. Vielen Dank. War sehr interessant.
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