# 30 | Robotik als Jobmotor? | Gast: Marko Bjelonic, CEO und Gründer von RIVR
Ein roboterähnlicher Hund liefert Essen und Pakete in Zürich. Marko Bjelonic sagt, wie er mit Rivr.ai die Logistik revolutioniert. Er ist Mitgründer und CEO des Schweizer Robotik-Unternehmens, in das auch Jeff Bezos massiv investiert.
Autonome Roboter sind in Zürich keine Zukunftsmusik mehr. Was nach Science-Fiction klingt, wird im Alltag sichtbar: In Oerlikon und Regensdorf liefern robotische Helfer Essen und Pakete bis vor die Haustür.
In dieser Podcastfolge spricht Marko Bjelonic, Mitgründer von Rivr.ai und ETH-Absolvent, über Chancen, Hürden und Visionen dieser Technologie.
Bjelonic erläutert, wie sein Team mit Partnern wie SwissPost und JustEat bereits konkrete Projekte umgesetzt hat. Pilotversuche stossen zwar auch auf regulatorische Fragen, doch in enger Abstimmung mit Behörden liessen sich Hürden oft schneller überwinden als in anderen Ländern.
Die Schweiz werde deshalb zu einem idealen Testfeld für Robotik im Alltag. Einen besonderen Meilenstein markierte die Investition von Jeff Bezos. Mit dem Vertrauen des Amazon-Gründers gewann Rivr.ai nicht nur Kapital, sondern auch internationale Aufmerksamkeit. «Wir sind Teil der ersten Welle von Robotern auf den Strassen», sagt Bjelonic. «Es geht nicht nur um Technik, sondern um den Nutzen für die Gesellschaft.»
0:00 Ist und dann in den Markt gehen. Man muss so wirklich so peu peu mal sehen, was sind eigentlich die Probleme, rausgehen, testen, Feedback bekommen und dann wieder ein Neues das Produkt verbessern anstatt wann bis das Produkt bei 100% ist. Und da sind halt die Amerikaner sehr sehr weit voraus. Also ich habe letztens mit jemandem gesprochen, ich glaube Google macht wenn das Produkt 30% ready ist, dann gehen Sie schon raus auf die Kunden. Hier in unserem Fall ist noch mal, es gibt 2 verschiedene Dinge. Es gibt einmal was der Roboter macht, also jetzt mit der Auslieferung, dann gibt es noch mal Thema Sicherheit. Oder? Ja, und beim Thema Sicherheit, da gibt es halt keine, da kann man das zum Beispiel nicht machen. Zum Beispiel so ein autonomes Fahrzeug, was halt sehr, sehr noch mal noch mal ganz andere Kategorie ist als unser Roboter, hat noch mal so krasse Auflagen, die auch zurecht sind, oder und. Das, was ich jetzt gerade beschrieben habe, ist mehr auf einer anderen Ebene und nicht, wenn es ums Thema Sicherheit geht.
0:58 Ja, aber das ist sicher ein etwas, das man gar nicht so am Reißbett oder im Computer oder in der Theorie machen kann, sondern man muss es ausprobieren. Genau, ja. Und wir haben halt dann, wir probieren es aus und wir haben immer noch eine Person, die mitläuft, die auch irgendwann dann nicht mehr mit dabei ist und dann immer noch eine Zentrale, die immer die Roboter überwacht. Über 45 g also für uns die Sicherheit ist mega wichtig. Aber das ist spannend. Aber was habt ihr denn jetzt für was waren denn so Key Learnings jetzt? Vielleicht bestimmt ganz viele, aber vielleicht kannst du einige davon sagen, also Sachen, die euch vielleicht auch überrascht haben, dass ihr die Roboter laufen lassen habt. Also ist wichtig, dass es funktioniert. Wir waren überrascht, also wir haben jetzt. Mehr als 100 Auslieferungen gemacht in den seitdem wir jetzt wieder zurück sind, auch anderthalb 2 Wochen oder so unterwegs.
1:56 Ein Roboter und auch Josit ist mega überrascht, dass das so gut funktioniert. Also wir machen sehr sehr viele Lieferungen pro Tag, die Leute bestellen.
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